Ein asiatischer Krieger auf dem Pferd steht mit seiner Truppe vor einer brennenden Burg.
© Firefly Studios
Soldaten und Soldatinnen in Battlefield 2042
Szene aus Read Dead Redemption 2
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Stronghold: Warlords in der featured-Spielekritik: Endlich wieder ein gutes Stronghold!

Zum 20-jähri­gen Jubiläum der Strong­hold-Rei­he erschien mit „Strong­hold: War­lords“ am 9. März der neueste Teil für den PC. In War­lords schickst Du Deine Gen­eräle nach Asien, eroberst Bur­gen und fecht­est anspruchsvolle Schlacht­en aus. Ob sich das Auf­bau- und Echtzeit­strate­gie-Spiel dafür lohnt, erfährst Du in der fea­tured-Spielekri­tik.

Sofern Du Dich für Strate­gie-Spiele sowie für das Mit­te­lal­ter inter­essierst, wird der Name Strong­hold nicht neu für Dich sein. Als das erste Spiel 2001 veröf­fentlicht wurde, begeis­terte es Fans und Kri­tik­er. Vor allem die Mis­chung aus Auf­bau- und Strate­gie-Ele­menten punk­tete. Die Nach­fol­ger überzeugten allerd­ings nur noch bed­ingt. Mit Strong­hold Cru­sad­er 2 kam 2014 der let­zte Teil der Rei­he auf den Markt. Zwanzig Jahre nach dem Erfolg des ersten Titels und sieben Jahre nach dem let­zten Teil erscheint mit Strong­hold: War­lords nun der neueste Ableger. Wir haben uns schon ein­mal mit unseren Gen­erälen nach Asien begeben.

Stronghold: Warlords – Die Liebe steckt im Detail

Bis­lang bewegten sich die Spiele der Strong­hold-Serie in europäis­chen Mit­te­lal­ter­szenar­ien. Umso über­raschen­der ist es, dass Dich Strong­hold: War­lords nun ins mit­te­lal­ter­liche Asien ent­führt. Dort fühlt es sich an, wie Du es von Strong­hold und anderen Auf­baus­pie­len gewohnt bist. Als Burgherr musst Du nicht nur umliegende Flächen von Bäu­men befreien, um Gebäude wie Holzfäller­hüt­ten auf­bauen zu kön­nen, son­dern auch dafür sor­gen, dass Dein Gefolge sein­er Arbeit nachge­ht. So erweit­erst Du nach und nach Deine Burg, sam­melst Rohstoffe, ver­w­ertest diese und schaffst dadurch weit­ere Ressourcen. Ger­ade diese Liebe zum Detail ist es, was Strong­hold: War­lords dur­chaus nen­nenswert macht.

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Missionsdesign ohne Langeweile

Was eben­falls Spaß macht, ist das Mis­sions­de­sign. Nach­dem Du die recht kurz gehal­tene Tuto­r­i­al-Mis­sion, die ger­ade für Neulinge der Serie empfehlenswert ist, abgeschlossen hast, kannst Du Dich der Kam­pagne wid­men. Diese ist in fünf Abschnitte und in ins­ge­samt 31 Mis­sio­nen unterteilt. Während­dessen lernst Du Auf­bau- und Tak­tik­abläufe immer bess­er ken­nen. Abwech­slungsre­iche Auf­gaben, wie die Eroberung von feindlichen Stel­lun­gen oder die Vertei­di­gung der eige­nen Burg, fügen sich gut in Deine eigentliche Auf­gabe ein. Die soll­test Du näm­lich nicht aus den Augen ver­lieren.

Die Mauern in Stronghold: Warlords sehen nicht nur hübsch aus

Die Grafikde­tails sind in Strong­hold: War­lords zwar gelun­gen, aber die Mauern und Armeen sind ja nicht nur zum Anschauen da. Ein weit­er­er wichtiger Part neben dem Auf­bau Dein­er Fes­tung ist die Schlacht. Du musst nicht nur Deine eigene Stel­lung vertei­di­gen, son­dern auch den Feind attack­ieren. Dabei kom­men vor allem die com­put­erges­teuerten, namensgeben­den War­lords ins Spiel. Sie kannst Du wahlweise durch einen Angriff oder Diplo­matie besiegen. Im Anschluss erlangst Du Ressourcen und weit­ere Vorteile für Dich und Deine Stel­lung.

Die Kriegs­führung musst Du allerd­ings gut pla­nen, denn Dein Volk will weit­er­hin ver­sorgt wer­den. Die Bal­ance aus Auf­bau, Ver­wal­tung sowie Kriegs­führung ist in jedem Fall die Stärke des Spiels.

Strategie für Deine Gehirnzellen

Soll­test Du noch keinen Strong­hold-Teil gespielt haben, so wirst Du in War­lords schnell scheit­ern, wenn Du mit Deinen Trup­pen ein­fach drau­flos­marschierst. Tak­tik ist hier näm­lich essen­ziell. Aspek­te wie die Reich­weite Dein­er Kat­a­pulte, Dein­er Bogen­schützen und anderen Trup­pen­mit­gliedern sind wichtig: Sowohl für die Eroberung und Belagerung feindlich­er Burg­ern als die Koor­di­na­tion Deines Angriffs. Das gilt übri­gens auch für den Koop-Modus. In dem ver­wal­test Du online mit einem Mit­spie­len­den Deine Burg.

Solides Gameplay mit Schwächen

Strong­hold: War­lords erin­nert an das allererste Spiel. Ger­ade in punc­to Game­play wirst Du Dich direkt wohlfühlen, wenn das nicht Dein erster Strong­hold-Ein­satz ist. Allerd­ings macht War­lords lei­der nicht alles richtig. Zahlre­iche kleinere Prob­lem­chen, wie die manch­mal auftre­tende Ori­en­tierungslosigkeit Dein­er Trup­pen, schmälern das Spielvergnü­gen. Und auch die recht ähn­lichen Schlacht­en kön­nen frus­tri­eren. Ins­ge­samt ist Strong­hold: War­lords aber ein solides Auf­bau- und Echtzeit­strate­gie-Spiel, was vor allem Fans zufrieden­stellen kann.

Stronghold: Warlords

Plat­tfor­men: PC
Release-Datum: 9. März 2021
Kosten: rund 35 Euro
Pub­lish­er: Fire­fly Stu­dios
Entwick­ler­stu­dio: Fire­fly Stu­dios

Du zockst gerne Strate­gie-Spiele? Ver­rate uns in den Kom­mentaren, welch­es Spiel aus diesem Genre Dich beson­ders begeis­tert hat

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