Microsoft Flight Simulator: Alle Infos zum Flugspiel

Microsoft Flight Simulator: Alle Infos zum wunderschönen Flugspiel
Die IEM Katowice startet am Donnerstag. Hier das Stadion in Katowice bei der IEM 2019. Foto: Helena Kristiansson
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Microsoft Flight Simulator: Alle Infos zum Flugspiel

Der Microsoft Flight Sim­u­la­tor 2020 schickt sich an, dem Flugsim­u­la­toren-Genre zu neuem Glanz zu ver­helfen. Bish­erige Videos zeigen nicht nur den schön­sten, son­dern auch größten Spielplatz für Hob­byp­i­loten. Dank Stream­ing-Tech­nolo­gie gestal­tet sich der Blick auf den Unter­grund rund um den ganzen Erd­ball so real­is­tisch wie noch nie.

2 Petabyte Daten

Die Entwick­lung find­et im Auf­trag von Microsoft bei Asobo Stu­dios statt. Für die real­is­tis­che Darstel­lung der Land­schaft stellt Win­dows-Konz­ern den Mach­ern topol­o­gis­che Dat­en von Bing-Maps zur Ver­fü­gung – ins­ge­samt 2 Petabyte an Dat­en. Das entspricht unge­fähr der Spe­icherka­paz­ität von 20.000 Blu-rays. Da das etwas zu viel für die durch­schnit­tliche Fest­plat­te im heimis­chen PC sein dürfte, set­zen die Mach­er auf Stream­ing. Das ist nötig, weil der Flight Sim­u­la­tor den ganzen Erd­ball als Spiel­welt bietet.

Ein Offline-Modus mit weniger Details ist eben­falls geplant. Option­al soll es auch möglich sein, bes­timmte Gegen­den vor­ab herun­terzu­laden, falls die Inter­netverbindung zu langsam für’s Stream­ing ist.

Video: Youtube / Xbox

40.000 Flughäfen

Während ein­er Pre­view-Ver­anstal­tung kon­nten Tester (unter anderem von Poly­gon) einen Flughafen auf einem virtuellen Globus aus­suchen und von dort aus in die Lüfte starten. Ins­ge­samt sollen am Ende 40.000 Flughäfen weltweit zur Wahl ste­hen und zwei Mil­lio­nen Städte auf einen Besuch warten. Wo die Satel­liten- und fotogram­metrisch aufgear­beit­eten 3D-Dat­en nicht reichen, helfen die Entwick­ler manuell nach. Metropolen wie Man­hat­tan, Seat­tle oder Berlin sehen in bis­lang veröf­fentlicht­en Videos so detail­liert wie nie aus. Doch auch außer­halb bewohn­ter Fläche wartet der Flight Sim­u­la­tor mit mas­sig Details für Ent­deck­er­na­turen auf: Giraf­fen streifen durch die Savanne, winzige Autos fahren durch Häuser­schlucht­en und Sehenswürdigkeit­en wie die Pyra­mi­den von Gizeh laden zum Sight­see­ing ein.

Die Detail­ver­liebtheit beschränkt sich nicht auf die Umge­bung: Cock­pits sind bis auf die Tachonadel genau aus­gear­beit­et. Flugzeug­mod­elle basieren auf echt­en Ris­sze­ich­nun­gen der Her­steller. Die Grafikengine sorgt indes dafür, dass sich Arma­turen in den Fen­ster spiegeln, während draußen vol­umetrische Gewit­ter­wolken vor­beiziehen. Überdies soll der Flight Sim­u­la­tor auf aktuelle Wet­ter­dat­en zugreifen und im Spiel simulieren.

Die Entwick­ler arbeit­en zudem daran, Kom­pat­i­bil­ität für Rud­er, Ped­alen und Co. unter­schiedlich­er Her­steller zu gewährleis­ten. Sim­u­la­tions­fre­unde sollen voll auf ihre Kosten kom­men: Unter­schiedliche Luft­strö­mungen in indi­vidu­ellen Wolken wer­den eben­so simuliert wie die Auswirkun­gen von Wet­ter­wech­seln aufs Flugver­hal­ten.

Video: Youtube / AIRBOYD

Wann und für welche Plattformen erscheint der Flight Simulator?

Der Release ist zunächst für Win­dows-PCs geplant. Später soll eine Umset­zung für die Xbox One fol­gen. Bis­lang ste­ht noch kein konkretes Erschei­n­ungs­da­tum fest, Microsoft nan­nte bis­lang nur einen Zeitraum: 2020. Ein Kauf ist nicht unbe­d­ingt notwendig – der Flight Sim­u­la­tor soll von Anfang an Teil des Xbox Game Pass wer­den. Erweiterun­gen sind eben­falls geplant, etwa für noch detail­liert­ere Flughäfen. Vir­tu­al-Real­i­ty-Imple­men­tierung ist nahe­liegend, aber noch nicht entsch­ieden, wie die Entwick­ler wis­sen lassen. Klar ist hinge­gen, dass die opu­lente Optik auch ihren Preis hat und entsprechend potente Hard­ware erfordert. Für Min­destanforderun­gen ist es aber noch zu früh. Der Sup­port für den Flugsim­u­la­tor soll übri­gens zehn Jahre lang erfol­gen. Intern sehe man das Pro­jekt weniger als Spiel als vielmehr als Plat­tform.

Fun Fact: Asobô heißt auf Japanisch „lass uns spie­len” respek­tive „let’s play”, und davon wer­den wir wohl so manche zu sehen bekom­men. Falls Dir der Name bekan­nt vorkommt, aus dem­sel­ben Haus stammt auch das düstere Mit­te­lal­ter-Aben­teuer A Plague Tale: Inno­cence.

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Titel­bild: Microsoft

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