Cube World: Minecraft-Alternative? Das musst Du zum Game wissen

Cube World
Die IEM Katowice startet am Donnerstag. Hier das Stadion in Katowice bei der IEM 2019. Foto: Helena Kristiansson
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Cube World: Minecraft-Alternative? Das musst Du zum Game wissen

Nach ein­er Ear­ly-Access-Ver­sion von Cube World vor sechs Jahren blieben weit­ere Updates aus. Der Entwick­ler zog sich zurück, das Pro­jekt schien gestor­ben. Nun ste­ht das bunte Action-Adven­ture plöt­zlich im Steam-Store zum Kauf bere­it. Was erwartet Käufer in der aktuellen Ver­sion?

Erkundungstour ohne Spitzhacke

In Cube World erstellst Du Dir einen eige­nen Charak­ter, wählst eine von vier Unter­schiedlichen Klassen (Krieger, Waldläufer, Magi­er oder Schurke) und gehst damit auf Erkun­dungs­tour in ein­er zufalls­gener­ierten Fan­ta­sy-Welt. Wie in Minecraft beste­hen Berge, Täler, Dör­fer und Sehenswürdigkeit­en aus Vox­el-Klötzchen. Bei Cube World ste­ht jedoch proze­du­rale Quests und die Jagd nach besser­er Aus­rüs­tung im Vorder­grund. Alter­na­tiv suchst Du nach Craft­ing-Mate­ri­alien, um Tränke zu brauen oder eigene Aus­rüs­tung zu basteln. Bud­deln und Bauen gehört jedoch nicht zu den Aktiv­itäten, denen Du nachge­hen kannst.

Video: Youtube / SanamLP

Fortschritt mit Hindernissen

Aktuell fall­en die Bew­er­tun­gen auf Steam allerd­ings nur „aus­geglichen” aus. Das liegt offen­bar an ein­er frag­würdi­gen Desig­nentschei­dung: Die weitläu­fige Spiel­welt ist in Sek­toren unterteilt. Wech­selst Du in einen neuen Sek­tor, bleiben Dir nur die Basis­vari­anten Dein­er Aus­rüs­tung – die Suche nach stärk­erem Equip geht also von vorne los. Das gilt auch für prak­tis­che Uten­silien wie zum Beispiel den Segel­gleit­er. In der Prax­is führt diese Spielmechanik aber eher für Frust bei den Spiel­ern, anstatt Explo­ration inter­es­san­ter zu gestal­ten. Andere Fortschritte wie etwa einen Charak­ter­lev­el gibt es nicht. Auch das bemän­geln viele ehe­ma­lige Unter­stützer von Cube World, denn die frühen Fas­sun­gen boten der­ar­tige Fea­tures noch.

Überdies gibt es Kla­gen über man­gel­ndes Bal­anc­ing: Selb­st in Anfangs­ge­bi­eten sind schaff­bare Quests offen­bar Man­gel­ware. Dafür ist Cube World kein rein­er Solo-Titel: Online kannst Du auch mit einem Part­ner die Gegend unsich­er machen und gemein­sam auf Schatz­suche gehen.

Video: Youtube / Wol­lay FX

Wer steckt hinter dem Spiel?

„Picro­ma” ist als Entwick­ler auf Steam angegeben. Das im Saar­ländis­chen Saar­louis ansäs­sige Team beste­ht aus nur zwei Per­so­n­en: Wol­fram von Funck, bess­er bekan­nt unter seinem Twit­ter-Nick Wol­lay, sowie dessen Frau Sarah von Funck (Nick: Pixxie). Bei­de sind für Code und Design zuständig, während Wol­lay auch die Musik kom­poniere und Pixxie Konzeptze­ich­nun­gen lieferte. Deutsche Texte bietet Cube World übri­gens nicht, Menüs, Item-Namen und Co. sind alle­samt auf Englisch.

Lieber weiter abwarten

Unterm Strich bleibt wohl nur die Empfehlung, abzuwarten, falls Dich das Game­play in den Videos grund­sät­zlich anspricht. Möcht­est Du Cube World unbe­d­ingt aus­pro­bieren, kostet es immer­hin auch nur rund 20 Euro.

Hast Du Cube World schon gespielt? Deck­en sich Deine Erfahrun­gen mit denen ander­er Spiel­er? Über einen Kom­men­tar wür­den wir uns freuen.

Titel­bild: Eigenkreation / Unsplash (@davidboozer)

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