Crazy Machines VR: Tüfteln in der virtuellen Realität

Crazy Machines VR
Die IEM Katowice startet am Donnerstag. Hier das Stadion in Katowice bei der IEM 2019. Foto: Helena Kristiansson
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Crazy Machines VR: Tüfteln in der virtuellen Realität

Mit dem Puz­zle­spiel Crazy Machines VR kannst Du den ver­rück­ten Wis­senschaftler in Dir ausleben. In dieser virtuellen Real­ität bas­telst Du an ver­rück­ten Maschi­nen und löst aben­teuer­lichen Ket­ten­reak­tio­nen aus. Dabei kommst Du nur weit­er, wenn Du kom­plexe Zusam­men­hänge erkennst und die detail­re­ichen Spiele­mechaniken zu Deinen Gun­sten ein­set­zt.

In Dir steckt ein Bastler? Du lieb­st es zu tüfteln, zu kno­beln und Deinen Kopf zum Qual­men zu brin­gen? Dann ist Crazy Machines VR wahrschein­lich die ide­ale Beschäf­ti­gung für Dich. Hier bewältigst Du näm­lich die ein­fach­sten Auf­gaben auf die denkbar umständlich­sten Weisen. Das Offen­sichtliche wäre schließlich zu ein­fach. Eine Kerze entzün­d­est Du beispiel­sweise nicht ein­fach, indem Du sie mit einem Stre­ich­holz anzün­d­est. Stattdessen ver­sorgst Du eine Glüh­birne mit Strom, dessen Licht erst durch ein Bren­n­glas genug Hitze entwick­elt, um den Docht der Kerze zu ent­flam­men.

Spieleklassiker mit Tradition

Die Spiele-Serie des Entwick­ler­stu­dios Fakt Soft­ware reicht bis ins Jahr 2004 zurück, in dem der erste Teil veröf­fentlicht wurde. In den fol­gen­den Jahren etablierte sich Crazy Machines mit neuen Rät­seln als beliebtes Puz­zle-Spiel für den PC. Sog­ar für den Nin­ten­do DS, die Nin­ten­do Wii und das iPhone erschienen an die Steuerung angepasste Ver­sio­nen. Crazy Machines VR ist nun der erste Teil der Rei­he, der sich die virtuelle Real­ität zunutze macht, um ein völ­lig neues Spiel­er­leb­nis erschaf­fen.

Darum geht’s in Crazy Machines VR

Natür­lich musst Du die ver­schiede­nen Rät­sel nicht stumpf nacheinan­der abar­beit­en. Das wäre viel zu lang­weilig. Daher spendiert Entwick­ler Fakt Soft­ware seinem Spiel eine grobe Rah­men­hand­lung, die Dich durch die unter­schiedlichen Lev­el manövri­ert:

Zum ersten Mal in der Geschichte von Crazy Machines schlüpf­st Du in die Rolle des Pro­fes­sors höch­st­per­sön­lich, anstatt nur der Gehil­fe vor dem Bild­schirm zu sein, wie es in den vorheri­gen Teilen der Fall war. Die Geschichte begin­nt mit einem mys­ter­iösen Paket, dessen Inhalt irre Geschehnisse ins Rollen bringt und Dich schließlich durch ver­schiedene Dimen­sio­nen schleust. So find­est Du Dich im Laufe der Geschichte beispiel­sweise auf ein­er Raum­sta­tion oder auf ein­er fliegen­den Insel wieder.

Abgedrehter VR-Knobelspaß

Ins­ge­samt 40 knif­flige Lev­el mit steigen­dem Schwierigkeits­grad warten nur darauf, von Dir gelöst zu wer­den. Dazu kannst Du die ver­schiede­nen Bauteile ganz intu­itiv in die Hand nehmen, drehen, wer­fen, abstellen, ein­bauen, ins Rollen brin­gen und so weit­er. Dabei spie­len auch die physikalis­chen Gegeben­heit­en der jew­eili­gen Umge­bung eine entschei­dende Rolle. Geschickt einge­set­zt kannst Du mith­il­fe der Spiele­physik die Umge­bung aber zu Deinen Gun­sten bee­in­flussen. Beispiel­sweise durch herun­ter­fal­l­ende Gegen­stände, die eine Ket­ten­reak­tion aus­lösen.

Falls Du mal nicht weit­erkom­men soll­test, ste­ht Dir übri­gens Dein mies­ge­launter Hil­f­s­ro­bot­er zur Seite, der Dir vielle­icht den alles entschei­den­den Hin­weis liefert.

Für die nötige Entspan­nung zwis­chen­durch ste­hen Dir außer­dem Sand­box-Räume zur Ver­fü­gung. Dort kannst Du bunte Bal­lons abschießen und jede Menge Gegen­stände nach Lust und Laune wer­fen, stapeln, miteinan­der kom­binieren oder ein­fach nur Quatsch machen.

Für PC-Spieler mit VR-Brille

Um Crazy Machines VR zu spie­len, benötigst Du einen PC mit HTC Vive, Ocu­lus Rift oder Win­dows Mixed Real­i­ty. Die Steuerung erfol­gt über Bewe­gungscon­troller. Das Spiel selb­st erhältst Du über die Com­put­er­spiele-Plat­tform Steam.

Sind VR-Titel wie dieser für Dich inter­es­sant? Hast Du sog­ar eine VR-Brille oder hast vor, Dir eine zuzule­gen? Erzähl es uns in den Kom­mentaren.

Titelbild: Crazy Machines, Patrick Stude

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