Wasser-Gadgets: So kühlst Du Dich am besten ab

Wasser-Gadgets: So kühlst Du Dich am besten ab

Wer bei sommerlichen Temperaturen cool bleiben möchte, rettet sich vorzugsweise ins kühle Nass. Das Planschen mit der Poolnudel oder Sonnenbad auf der Luftmatratze sind Dir auf Dauer zu langweilig? Dann bekommst Du von uns ein paar Ideen für erfrischende Aktivitäten im, auf und unter Wasser. Mit diesen coolen Wasser-Gadgets wird die Abkühlung zum Erlebnis.

Du möchtest Dich bei schönstem Wetter auch sportlich betätigen? Dann starte am besten eine Radtour zum nächsten See. Oder noch besser: eine Spritztour auf dem See! Wir zeigen Dir spannende Wasser-Gadgets, mit denen Du im Sommer voll auf Deine Kosten kommst. Ein Gadget aus Neuseeland lässt Radsportler jetzt sogar schwimmend in die Pedale treten.

Aqua-E-Bike von Manta 5 lädt zur Fahrrad-Spritztour auf dem Wasser

Das Start-up Manta 5 hat mit dem Hydrofoiler XE-1 das erste E-Bike entwickelt, mit dem Du auf Gewässern radeln kannst. Oberhalb des Wassers ist das XE-1 wie ein klassisches Fahrrad mit Sattel, Pedalen und Lenker konzipiert. Darunter sorgen allerdings Tragflächen für Auftrieb und ein Art Schiffsschraube für Schub. Letztere wird von einem 460-Watt-Elektromotor angetrieben, sobald Du in die Pedale trittst.

Je nach gewählter Fahrstufe und Deiner Beinarbeit sollst Du mit dem XE-1 auf bis zu 21 Stundenkilometer beschleunigen können. Strom bekommt der E-Motor von einem wasserdichten Akku, der Fahrspaß für bis zu eine Stunde bietet. Um das rund 29 Kilogramm schwere Wasser-Gadget zu transportieren, kannst Du es mit wenigen Handgriffen in ein kofferraumtaugliches Format zusammenfalten.

Ende 2019 soll das Hydro-Bike von Manta 5 für eine stolze Summe von rund 6.600 Euro auch in Europa erhältlich sein.

Wasser-Gadgets: Highspeed-Tauchen mit dem Trident Unterwasser-Scooter

Trident (zu Deutsch „Dreizack“) ist ein mächtiger Name aus der Mythologie und steht für Power – sehr viel Power. Die soll auch der Trident-Unterwasser-Scooter des chinesischen Herstellers Geneinno liefern.

Das 3,7 Kilogramm schwere Tauch-Gadget zieht Dich mit bis zu 6,5 Stundenkilometern durchs Wasser. Zwei 480-Watt starke Strahlruder (sogenannte Thruster) und speziell designte Schrauben sorgen für Schubkraft. Je nach Tiefe, gewählter Geschwindigkeitsstufe und Energiebedarf hält die aufladbare Batterie 20 bis 45 Minuten durch. Wann ein kritischer Akkustand erreicht wird, zeigt das Wasser-Gadget mit einem Lichtsignal. Profis sollen mit dem Trident bis zu 50 Meter tief abtauchen. Mit einer zusätzlichen Halterung kannst Du an dem Trident eine wasserfeste Go-Pro-Kamera montieren und Dein Taucherlebnis hochauflösend festhalten. Optional eignet sich die Montagevorrichtung auch für einen Unterwasser-LED-Strahler.

Schwimmendes Wasser-Gadget von Step Dive: Tauchen lernen mit System

Wer das Tauchen erst noch lernen möchte, kommt in der Regel nicht an einem Tauchkurs und schwerem Hightech-Equipment vorbei. Das Start-up Step Dive hat zu diesem Zweck ein spezielles System für die Tiefenregulierung und Sauerstoffversorgung entwickelt. Dieses schwimmt allerdings an der Wasseroberfläche und erspart Dir somit das unhandliche Drucklufttauchgerät auf dem Rücken (auch bekannt als „Self-Contained Underwater Breathing Apparatus“, kurz SCUBA).

Neben einer Boje und Luftschläuchen umfasst das System einen aufblasbaren Mini-Katamaran, der den Sauerstoffdruckbehälter an der Wasseroberfläche hält. So lässt sich Step Dive mit minimaler Vorbereitung zu Wasser lassen und versorgt bis zu drei Taucher mit Sauerstoff. Im Vergleich zur professionellen Ausrüstung ist der Tauchspaß mit Step Dive zwar eingeschränkt, soll aber wichtige Basics zum Erlernen, Üben und Entwickeln von SCUBA-Skills vermitteln.

Garmin Swim: Fitnesstracker für das effiziente Schwimmtraining 

Für Dich geht es im Wasser nicht nur um die Abkühlung und den Aqua-Fun, sondern um sportliche Leistung? Auch beim Schwimmtraining  unterstützen Dich Fitnesstracker und smarte Coaches wie die Garmin Swim. Während Du Deine Bahnen ziehst, überwacht die Uhr Deinen Schwimmstil und erfasst die Geschwindigkeit, zurückgelegte Distanz sowie Anzahl Deiner Züge. Alle gemessenen Werte werden drahtlos auf Dein Smartphone übertragen und in der kostenlose Gamin-Connect-App protokolliert. Anhand der Auswertungen bekommst Du Einblicke zur Effizienz Deines Trainings und Tipps, um kannst Deine Technik zu verbessern.

Finis Headset: Live-Coaching mit Deinem Schwimmtrainer im Ohr

Der neue Swim Coach Communicator von Finis möchte hingegen schon Feedback ermöglichen, bevor Du Dir eine falsche Technik angewöhnen kannst. Trägst Du das Unterwasser-Headset, kann Dein Trainer mit der iOS– und Android-App Finis Live auf seinem Smartphone in Echtzeit mit Dir kommunizieren. Seine Audio-Anweisungen werden via Bluetooth übertragen. Mit einer speziellen Technik, die das Signal über die Wangenknochen direkt zum Innenohr leitet, sollst Du Deinen Coach auch in bis zu drei Metern Wassertiefe bestens verstehen können.

Hast Du beim Schwimmtraining lieber Musik am Ohr, verspricht hingegen der Duo-MP3-Player von Finis exzellenten Sound unter Wasser.

Wasserdicht und hochauflösend: Kameras zum Abtauchen

Egal ob beim Tauchen, Schwimmen oder einer Paddeltour: mit wasserfesten Action- und Outdoor-Kameras kannst Du Deine Erlebnisse auf und unter Wasser hochauflösend festhalten. Mittlerweile bietet fast jeder Hersteller digitaler Kompakt-Kameras auch ein wasserdichtes Modell an.

Mit der neuen Go Pro Hero 7 Black bekommst Du außerdem im Wasser und beim Tauchen in bis zu zehn Metern Tiefe hochauflösende 12-MP-Fotos und 4K-Videos. Über die Go-Pro-App kannst Du Deine Aqua-Erlebnisse auch direkt auf Dein Smartphone herunterladen oder live streamen.

Auch die Olympus Tough TG-5 schneidet in Tests gut ab. Mit einer Auflösung von 12 MP und einem optische 4-fach-Zoom kannst Du in bis zu 15 Metern Wassertiefe fotografieren und filmen. Videos landen in ultrascharfer 4K-Qualität auf der Speicherkarte.

 

Cleveres Wasser-Gadget am Handgelenk: Kingii kann Leben retten

Wer bei einer wilden Fahrt auf dem Banana-Boat ins aufgewühlte Wasser fällt, kann selbst als geübter Schwimmer unter der Wasseroberfläche schnell die Orientierung verlieren. Das Wearable Kingii soll Dir mit einem Unterwasser-Airbag am Handgelenk in heiklen Situationen helfen. Betätigst Du den integrierten Hebel, füllt sich das kleine Kissen innerhalb von Sekunden mit Luft und zieht Dich an die Wasseroberfläche. Mit diesem zusätzlichen Auftrieb ersetzt das Wasser-Gadget zwar keine Rettungsweste, könnte im Ernstfall aber dennoch das Schlimmste verhindern.

Mit unseren spannenden Wasser-Gadgets kann der nächste Ausflug ans Meer oder an den See also kommen.

Welches der Wasser-Gadgets würdest Du gerne mal testen? Verrate es uns in den Kommentaren!

Titelbild: Manta 5

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