Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.
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The Future is Exciting: Diese Smartwatch macht Deinen Arm zum Touchscreen-Display

Kannst Du Dir eine Smart­watch mit inte­gri­ertem Beam­er vorstellen, die Deinen Arm zum bedi­en­baren Touch­screen-Dis­play wer­den lässt? In den USA wurde genau solch ein Gad­get jet­zt entwick­elt. In unser­er Rei­he #The­Fu­tureI­sEx­cit­ing präsen­tieren wir Dir span­nende Inno­va­tio­nen und Trends, die schon bald Teil unseres All­t­ags sein kön­nten. Kommst Du mit auf eine Reise in die Zukun­ft?

Wear­ables sind heutzu­tage nichts wirk­lich Beson­deres mehr. Aber eine Smart­watch, die Du über eine inter­ak­tive Ober­fläche auf Dein­er Haut steuern kannst? Was ein wenig klingt wie ein Szenario aus einem Sci­ence-Fic­tion-Film, gibt es heute schon – bis­lang jedoch lediglich in Form eines Pro­to­typs.

Ein Projektor für Interaktion auf der Haut

Forsch­er der Carnegie Mel­lon Uni­ver­si­ty haben in einem Paper die Lumi­watch vorgestellt. Ziel des gemein­sam mit der Fir­ma ASU Tech aus Chi­na real­isierten Pro­jek­tes war es, eine größere Inter­ak­tions­fläche für Smart­watch­es zu schaf­fen. Denn auf den kleinen Dis­plays der Geräte – diese Erfahrung hast Du sicher­lich auch schon gemacht – ist die Bedi­enung doch meist eher müh­selig. Was bringt die Lumi­watch, die laut den Wis­senschaftlern zu einem Kauf­preis von etwa 540 Euro umset­zbar wäre, also an Verbesserung?

Ein herkömm­lich­es Dis­play oder einen Touch­screen suchst Du hier verge­blich. Herzstück des Gad­gets ist stattdessen der 15 Lumen starke Laser-Pro­jek­tor. Dieser ist in der Lage, drei Far­ben und 1.024 x 600 Pix­el bei 60 Hz darzustellen. Durch die Pro­jek­tion ein­er inter­ak­tiv­en Ober­fläche auf Deinen Arm lässt sich das Gerät durch Gesten auf Dein­er Haut bequem bedi­enen. Das „Dis­play“ ist dabei sog­ar größer als bei einem herkömm­lichen Smart­phone.

Wischgesten im Test zu 100 Prozent erkannt

In der Lumi­watch steckt mod­ern­ste Tech­nik. Ein 1,2 GHz Vierk­ern-Prozes­sor aus dem Hause Qual­comm sorgt für die nötige Pow­er – im Zusam­men­spiel mit 768 MB RAM, vier Giga­byte Flash-Spe­ich­er und dem Betrieb­ssys­tem Android 5.1 ein stim­miges Gesamt­paket. Auch WLAN und Blue­tooth sind mit an Bord. Du sollst die Smart­watch kom­plett unab­hängig von Deinem Smart­phone benutzen kön­nen. In einem Test zeigte sich, dass 100 Prozent der Wis­chgesten erkan­nt wur­den. Auch das Antip­pen der pro­jizierten Flächen funk­tion­ierte in 99,3 Prozent der Fälle. Der 740 mAh-Akku soll den Betrieb des Gad­gets einen ganzen Tag lang ermöglichen.

Smartwatches mit Projektor – mehr als nur ein Trend?

Die Lumi­watch ist nicht die erste Smart­watch mit einem einge­baut­en Pro­jek­tor. Beson­ders macht sie eben die Tat­sache, dass Du sie über die pro­jizierte Fläche auch steuern kannst. Schon vor eini­gen Jahren hat­te ASU Tech mit der ASU Cast One eine Smart­watch vorgestellt, die dank eines inte­gri­erten Home-Pro­jek­tors in der Lage dazu war, Inhalte auf Dein­er Hand, aber auch im Groß­for­mat auf ein­er Wand oder ein­er anderen Ober­fläche darzustellen.

Smart­phone-Gigant Sam­sung reichte sog­ar ein Patent für eine Smart­watch mit einem „bedi­en­baren“ Touch-Dis­play auf dem Han­drück­en ein. Wird der Branchen­riese möglicher­weise schon bald dafür sor­gen, dass diese Tech­nolo­gie sich auf bre­it­er Front durch­set­zen wird? Es bleibt span­nend.

Noch mehr span­nende Inno­va­tio­nen rund um Deine aufre­gende Zukun­ft find­est Du hier auf fea­tured und auf Youtube in unser­er Playlist „The Future Is Excit­ing“.

Würdest Du Dir eine Lumi­watch kaufen? Ver­rate es uns über das Kom­men­tar­feld!

Fotocredit: www.robertxiao.ca

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