Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Spieglein, Spieglein, USB …

Du kennst das Prob­lem: Eine Runde Angry Birds gespielt, sich per Mes­sen­ger zum Kaf­fee verabre­det, in der Bahn das PDF aus der Vor­lesung querge­le­sen und plöt­zlich kommt der Warn­hin­weis. „Akku­s­tand beträgt 14 %“ Für Dich gle­ichbe­deu­tend mit „Du hast noch 15 Minuten zu leben.“ Stylis­che Abhil­fe soll dem­nächst auf den Markt kom­men – in Form eines Taschen­spiegels.

Pearl

Vielle­icht denkst Du bei dem Begriff „Pearl“ an die gün­stig pro­duzierten Werbespots, des gle­ich­nami­gen Ver­sand­haus­es für Hard- und Soft­ware mit solch leben­snotwendi­gen Trend­pro­duk­ten wie der “Blue­tooth­mütze mit einge­bautem Head­set”. Tat­säch­lich beschreibt „Pearl“ aber auch das neue Acces­soire der San­ho Cor­po­ra­tion aus Cal­i­fornien. Mit dem Pro­dukt will das Unternehmen Bat­tery­packs – also portable Lademöglichkeit­en für Mobil­geräte – für ein weib­lich­es Klien­tel attrak­tiv­er machen.

Hyper-Crowdfunding-Erfolg

Das Unternehmen San­ho / Hyper stellt sich bei der Geldbeschaf­fung gar nicht ungeschickt hat. Das strom­liefer­nde Leucht- und Schminkuten­sil Pearl ist bere­its das dritte Pro­jekt des Entwick­lers und Pro­duzen­ten, das via Crowd­fund­ing real­isiert wird. Dabei geht es nie nur um ein paar Mark fuf­fzig, son­dern – so wie aktuell – um knapp 35.000 US-Dol­lar. Bei dem soge­nan­nten „iStick”, dem vorheri­gen Pro­jekt von Hyper lag der Fund­ing-Wert bei knapp 1 Mil­lion. Das spricht auf der einen Seite für das Crowd­fund­ing, denn es zeigt, dass die Masse bere­it ist, für die Entwick­lung von Inno­va­tio­nen Geld zu investieren. Auf der anderen Seite kön­nten wir uns allerd­ings jet­zt lange über Sinn und Unsinn manch­es Pro­duk­ts allerd­ings kön­nten wir uns jet­zt lange unter­hal­ten. Die let­zten Hyper-Pro­dukt-Entwick­lun­gen waren der kle­in­ste Laser­point­er der Welt und ein USB-Stick mit Apple-Light­ning-Anschluss.

Nur Frühstück macht er nicht

Grün­der und Vor­stand Daniel Chin ist abso­lut überzeugt vom neuen Pro­dukt, das übri­gens schon erfol­gre­ich finanz­ert wurde und mit der Kleinigkeit von knapp 40 $ ver­mut­lich der teuer­ste Schminkspiegel ever ist. Mit 3000 mAh kann es Dein iPhone, Kin­dle oder Galaxy Tab bis zu zwei Mal aufladen. Die Ladezeit dabei beträgt cir­ca 2-3 Stun­den. Chin kündigte an, bei Erfolg das Konzept auf andere All­t­ags­ge­gen­stände zu über­tra­gen. Wer weiß? Vielle­icht erwartet Dich - die mode­be­wusste junge Frau mit Fash­ion-Fim­mel und Tech­nikaffnität – ja schon bald der MP3-Lip­pen­s­tift.

Pearl hil­ft Dir auf jeden Fall schon mal Deinen Lid­strich nachzuziehen, das Make-up aufzufrischen und Dein Smart­phone aufzu­laden. Es hat eine fes­che LED-Beleuch­tung und ist in drei Far­ben erhältlich. Pearl passt in Deine Po-Tasche – warum auch immer Du Deinen elek­tro­n­is­chen Schminkspiegel dort platzieren wollen soll­test – und laut dem Pearl-Kick­starter-Video pflasterst Du Deinen Wei­h­nachts­baum damit zu, während Du par­al­lel Dein­er Geliebten ein Exem­plar über­re­ichst. Wenn das stylis­che Fash­ion-Gad­get jet­zt noch Früh­stück ans Bett brächte, ja, ver­mut­lich würde ich dann anfan­gen, mich zu schminken.

Head­er-Foto: iStock­pho­to

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren