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Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
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reMarkable – Probiers mal digital: Schreiben und Zeichnen

Ipads und andere Tablets sind tolle, viel­seit­ige Erfind­un­gen. Sie sind prak­tik­a­bel und brin­gen auch viel Spaß. Aber vielle­icht ver­misst Du es auch hin und wieder, ohne Tas­ten­spiel­erei ein­fach drauf loszuschreiben. Das Unternehmen reMark­able hat vielle­icht genau das Richtige für dich.

Das noch junge Start-Up reMark­able bringt ein Tablet auf den Markt, mit dem Du nun auch dig­i­tal einen Stift in die Hand nehmen und sowohl schriftlich als auch zeich­ner­isch Dein­er Kreativ­ität völ­lig freien Lauf lassen kannst.

Erstaunliche E-Ink-Technologie

Nicht nur die Idee, son­dern auch die tech­nis­che Aus­führung sind bemerkenswert. Die entsprechende Tech­nolo­gie dürfte Dir inzwis­chen von diversen E-Read­ern bekan­nt sein. Denn das neue Tablet aus Nor­we­gen nutzt eben­falls dig­i­tale Tinte (oder E-Ink), um Texte oder Zeich­nun­gen auf das Dis­play zu zaubern. Anstatt nur zu lesen, kannst Du bald also auch mit dig­i­taler Tinte schreiben, was wie ein abso­lut logis­ch­er Evo­lu­tion­ss­chritt erscheint. Aber damit nicht genug: Du kannst mit dem schlauen Gerät auch wichtige Pas­sagen in einem Text markieren oder Noti­zen dazu machen. Darüber hin­aus ste­hen Dir beim Zeich­nen über­aus nüt­zliche Werkzeuge wie eine Zoom-Funk­tion und diverse Pin­sel zur Ver­fü­gung.

Vom Papier-Fan zum CEO für digitale Tinte

Die Idee dazu hat­te der junge nor­wegis­che CEO Mag­nus Wan­berg. Als ein­er der Grün­der von reMark­able war er schon immer ein großer Papi­er-Fan und brachte zu jedem Meet­ing jede Menge Notizbüch­er mit. Und vor ein paar Jahren stellte er sich die äußerst berechtigte Frage, warum wir Lap­tops, Tablets und Smart­phones mit uns herum­schlep­pen und gle­ichzeit­ig immer noch Notizbüch­er aus Papi­er nutzen. Er ist weit­er­hin der Mei­n­ung, dass Papi­er ein guter Weg ist, um sich zumin­d­est ab und zu von der dig­i­tal­en Welt abzukapseln, fokussiert und ohne Ablenkung, der Kreativ­ität freien Lauf zu lassen. Den­noch will die Papi­er-Ver­liebtheit nicht mehr so ganz ins dig­i­tale Zeital­ter passen.

Mag­nus und sein Team macht­en sich zum Ziel, diese bei­den, anscheinend weit auseinan­der liegen­den Wel­ten miteinan­der zu verbinden. Daraus ist das cle­vere „reMarkable“-Tablet ent­standen. Das 350 Gramm schwere und mit der Lin­ux-Vari­ante „CODEX“ betriebene Tablet macht sich die „Canvas“-Technologie zunutze und kann damit die Latenz-Zeit – also die Verzögerungszeit, mit der das Geschriebene durch die dig­i­tale Tinte auf dem Dis­play erscheint – auf 55 Mil­lisekun­den reduzieren. Ob es Apps zum Sur­fen oder zum Spie­len geben wird, ist noch nicht bekan­nt, aber vielle­icht macht ger­ade das den analo­gen Charme des „reMarkable“-Tablets aus.

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Foto: reMarkable media kit

Technisch leistungsstark und dicht vernetzt

Tech­nisch ist das Gerät mit ein­er angemesse­nen Auflö­sung von 1.872 x 1.404 Pix­eln aus­ges­tat­tet. Wie bei han­del­süblichen Tablets und Smart­phones kann der Bild­schirmin­halt dank der Lage­sen­soren gedreht wer­den, wie es ger­ade am bequem­sten oder prak­tis­chsten für Dich ist. Mit einem 3.000-mAh-Akku sollte das Tablet lange hal­ten. Geladen wird das „reMark­able“ ganz üblich über Micro-USB. Das Tablet nutzt die für E-Read­er üblichen EPUB- und PDF-For­mat, so dass auch der zunächst ger­ing scheinende 8-Giga­byte Spe­ich­er aus­re­ichen sollte, um viele Seit­en mit Zeich­nun­gen und anderen geisti­gen Ergüssen zu sich­ern. Via WLAN kön­nen diese Doku­mente mit dem eige­nen Com­put­er oder dem Smart­phone syn­chro­nisieren oder mit anderen Per­so­n­en teilen.

Ob sich damit der Tablet- und/oder E-Read­er Markt rev­o­lu­tion­ieren lässt, ist schw­er zu sagen. Die Umwelt lässt sich auf jeden Fall ein wenig damit scho­nen. Der Preis des Gerätes und des Zube­hörs, das lei­der erst im August 2017 erscheinen soll, hat es mit erst ein­mal 530 Dol­lar jeden­falls in sich. Aber jet­zt kann man immer­hin ein biss­chen Papi­er- und Hand­schrift-Nos­tal­gie wieder aufleben lassen, ohne sich die Hände mit echter Tinte zu ver­schmieren.

Titelbild: Foto: reMarkable media kit

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