Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Reicht die Akkulaufzeit der Apple Watch?

Im April diesen Jahres wird es endlich soweit sein: Die Apple Watch erscheint. Fans des ange­bis­se­nen Apfels kön­nten sich freuen. Wenn, ja wenn da nicht die Achilles­ferse Akku­laufzeit wäre. Laut Insid­ern ist diese näm­lich auf den ersten Blick schwäch­er als von Apple kom­mu­niziert. Bei beson­ders stark­er Beanspruchung soll der Zei­tanzeiger nicht länger als 2,5 Stun­den hal­ten. Ist dem wirk­lich so und wenn ja, wie wenig ist das in der Nutzung wirk­lich?

Dass die Apple Watch nicht monate­lang hält, wie man es von nor­malen Arm­ban­duhren gewohnt ist, war jedem klar. Immer­hin hat die Arm­ban­duhr mehr mit einem iPhone gemein als mit einem Chrono­graphen. Laut offiziellen Angaben aus Cuper­ti­no ist sie so konzip­iert, dass sie jede Nacht aufge­laden wer­den muss. Dass die Uhr aber wohl in den meis­ten Fällen auch keinen ganzen Tag über­ste­hen wird, machte durch einen Report des meist bestens informierten Blogs 9to5mac.com die Runde.

Nur 2,5 Stunden Akkulaufzeit bei starker Beanspruchung - zu wenig?

Laut Apple ist die Apple Watch nicht für den Dauer­be­trieb gedacht. Sie soll haupt­säch­lich als Uhr dienen und hin und wieder nüt­zliche Infor­ma­tio­nen wie Mails oder Nachricht­en liefern oder auch mal mit einem Spiel ein wenig Langeweile vertreiben. Mit dieser Art der Nutzung sollte das Gerät min­destens 19 Stun­den Akku­laufzeit besitzen.

Auch die Laufzeit bei aktiv­er Nutzung erre­icht nicht die angestrebten Werte. So sollte Dein Fit­ness Work­out nicht länger als vier  Stun­den dauern, denn solange soll der Akku bei Benutzung der hau­seige­nen Fit­ness Track­ing Soft­ware hal­ten. An einem nor­malen Wochen­tag hinge­gen, an dem die Uhr lediglich zum Check­en des näch­sten Ter­mins oder das Steuern der Hausautomatik gebraucht wird, wird man lock­er hinkom­men.

Warum sind die Werte der aktiv­en Nutzung so niedrig? Die Erk­lärung ist ein­fach: Die Apple Watch ist recht klein, braucht aber ordentlich Pow­er, um den Anforderun­gen gerecht zu wer­den. Der Ein­satz des S1-Chips, der an die Leis­tung des aktuellen iPod Touchs her­ankom­men soll, in Verbindung mit einem Farb­dis­play mit 60 Bildern pro Sekunde, zwingt den rel­a­tiv kleinen Akku in die Knie.

Apple-Watch-Video-Still3

Die Apple Watch im Vergleich

Im Ver­gle­ich zu aktuellen Smart­phones sind die Akku­laufzeit­en natür­lich sehr kurz, aber Apple ver­traut aber darauf, dass das Gad­get anders benutzt wird - wie eine Uhr eben, die ein paar Extra-Fea­tures besitzt. Nichts­destotrotz sind die auf den ersten Blick niedri­gen Werte keine gute Presse für das poten­tielle Top-Gad­get aus 2015. Denn schon mit den eigentlich kom­mu­nizierten Werten waren viele nicht zufrieden. Her­aus­find­en, ob und wenn ja, wie die Laufzeit das Erleb­nis Apple Watch beein­trächtigt, wer­den wir wohl erst zum Release und bei eigen­er Nutzung.

Foto: Apple

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren