Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Parrot Disco: Diese Drohne lässt Dich bis Tempo 80 mitfliegen

Nur Fliegen ist schön­er? Das kannst Du mit der Par­rot Dis­co Drohne selb­st her­aus­find­en. Der neue Flieger nimmt Dich mit in die Luft. Und zwar ganz bequem per Smart­phone-Brille. So ver­lierst Du auch bei bis zu 80 km/h niemals den Boden unter den Füßen.

Die Par­rot Dis­co sieht gar nicht aus wie eine typ­is­che Drohne – eher wie ein Flugzeug. Dieser Auf­bau und die ver­baute Tech­nik ergeben zusam­men einen span­nen­den Mix aus Mod­ell­flugzeug und abge­fahren­em Drohnenspaß – inklu­sive Full-HD-Kam­era, GPS und clev­eren Fea­tures. Grund genug, sich den Flieger ein­mal anzuschauen, oder?

Ab ins Cockpit

Bei ein­er Span­nweite von 1,15m suchst Du den Sitz­platz bei dieser Drohne verge­blich. Aber dafür ist etwas anderes im Liefer­um­fang der Par­rot Dis­co enthal­ten: Die so genan­nten Cock­pit­glass­es. Das Teil sieht aus wie eine VR-Brille und bietet Platz für Smart­phones mit ein­er Dis­play­di­ag­o­nalen von 4,7 bis 5,7 Zoll und ein­er Tiefe von 6 bis 9,5 Mil­lime­tern. Mit der in Kürze erscheinen­den Free Flight Pro-App für Android und iOS wirst Du damit zum Auge der Par­rot Dis­co und siehst während des Fluges den Livestream der Nasenkam­era. Und wie es sich für eine Cock­pit-Per­spek­tive gehört, sind selb­stver­ständlich auch alle wichti­gen Flug­dat­en einge­blendet.

Was die Parrot Disco besonders macht

Die Par­rot Dis­co beste­ht aus zwei Flügeln und einem Pro­peller. Mit dem Flugzeug-Design hebt sich die Drohne von den gängi­gen Quadro­coptern ab. Und das hat natür­lich auch Auswirkun­gen auf das Flugver­hal­ten: Während die Copter senkrecht starten und lan­den, braucht die Par­rot Dis­co eine Art Lan­de­bahn. Für möglichst lan­gen Spaß mit der Drohne emp­fiehlt sich Gras. Asphalt wäre wom­öglich zu hart und Sand würde den Flieger stark ver­schmutzen. Da bliebe noch Wass­er übrig, aber das ist lei­der zu nass für die Par­rot Dis­co, denn sie ist nicht wasserdicht.

Deshalb ist die Lan­dung vielle­icht etwas kom­pliziert­er als der kinder­le­ichte Start: Dazu drückst Du näm­lich ein­fach den Start­knopf am Con­troller, wartest auf das grüne Licht und wirf­st das Flug­gerät anschließend gen Him­mel. Die Par­rot Dis­co soll sich auch bei mis­er­ablen Wür­fen schnell wieder fan­gen und sich­er auf­steigen. Hat sie eine Höhe von unge­fähr 50 Metern erre­icht, kreist sie im Auto­modus und wartet auf Deine Manöver.

Neben Start und Lan­dung ist das Kreisen schon der erste Hin­weis auf die zweite Beson­der­heit: Die Par­rot Dis­co muss immer in Bewe­gung bleiben. Während Quadro- oder Heli-Copter in der Luft ste­hen bleiben kön­nen, muss ein Flugzeug immer Strecke zurück­le­gen. Und das schafft die Par­rot Dis­co mit bis zu 80 km/h. Entwed­er von Dir selb­st ges­teuert oder im Autopi­lot nach ein­er vorher fest­gelegten Route. Für Full-HD-Auf­nah­men ste­hen 35 Giga­byte Spe­ich­er an Bord zur Ver­fü­gung. Dort spe­ichert die Drohne nicht nur das Film­ma­te­r­i­al, son­dern auch die dabei aufgeze­ich­neten Flug­dat­en.

Daten und Fakten

Die Par­rot Dis­co wurde im Jan­u­ar 2016 auf der CES in Las Vegas angekündigt und hat in den let­zten Monat­en ihren Fein­schliff bekom­men. Der Akku hält für bis zu 45 Minuten Flugzeit bei ein­er max­i­malen Ent­fer­nung von zwei Kilo­me­tern. Die Kam­era zeich­net in Full-HD auf und streamt max­i­mal in 720p. An Bord befind­et sich ein Haufen mod­ern­er Sen­soren, darunter Ultra­schallsen­sor, Höhen­mess­er, optis­ch­er Fluss und ein Luft­geschwindigkeitsmess­er. Das 500 Gramm schwere Flug­gerät sowie den Con­troller zur Steuerung und die Cock­pit­glass­es bekommst Du ab Sep­tem­ber zusam­men für rund 1300 Euro.

Hast Du schon Deine Piloten­brille aufge­set­zt oder klingt Dir die Par­rot Dis­co zu abge­hoben? Dein Kom­men­tar hat Start­freiga­be.

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