Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Mit NailO wird Dein Fingernagel zum Touchpad

Das Wear­able Nai­lO gilt als neueste Kreation aus dem MIT Media Lab. Diese Tech­nolo­gie macht Deinen Fin­ger­nagel zum mul­ti­funk­tionalen, nahezu unsicht­baren Eingabegerät, über das Du Note­book und Smart­phone wie von Zauber­hand steuerst. Frauen in Asien schmück­en ihre Nägel oft mit Stick­ern. Dies brachte die Forscher­gruppe des Mass­a­chu­setts Insti­tute of Tech­nol­o­gy (MIT) auf die Idee, ein Touch­pad für den Fin­ger­nagel zu entwick­eln. Aber welche Tech­nolo­gie ver­birgt sich in diesem Mini-Wear­able?

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Unsere Hände sind ständig im Ein­satz und wie oft hät­ten wir gerne noch ein paar mehr … Zugegeben: Die kann Nai­lO uns nicht bieten, aber der neue Minisen­sor für den Fin­ger­nagel ist trotz­dem äußerst prak­tisch. Das tech­nisch raf­finierte „Acces­soire“ für Mann und Frau bietet ver­schiedene Funk­tio­nen wie z.B. das diskrete Versenden von Nachricht­en: Eine Hand am Kochlöf­fel, die andere steuert via Nai­lO die Anleitung auf dem Smart­phone. Selb­st wenn Du die Hände voll hast, kannst Du gezielte Befehle an Dein Smart­phone senden. Doch gehört wortwörtlich Fin­ger­spitzenge­fühl dazu, die einzel­nen Tech­niken einzuüben.

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Miniatur-Hightech auf Deinem Fingernagel

Das eigentlich Verblüf­fende ist die Tech­nolo­gie, denn der winzige Nai­lO vere­int in sich Touch-Sen­soren, einen Micro­con­troller, einen Akku und einen Blue­tooth-Chip. Über let­zteren stellt das kleine Wear­able eine draht­lose Verbindung zu anderen Geräten wie Note­books und Smart­phones her, um diese diskret zu steuern. Der Pro­to­typ lässt sich ähn­lich wie ein Nage­laufk­le­ber befes­ti­gen.

Nai­lO kann auf Deine Design­vor­lieben angepasst und im Ver­gle­ich zu kün­stlichen Fin­gernägeln prob­lem­los befes­tigt wer­den. Ein wech­sel­bares Dekor ist in Arbeit. Darüber hin­aus soll das Mini-Touch­pad noch bess­er an die Form des Fin­ger­nagels angeglichen und die Akkuleis­tung aus­ge­baut wer­den. Bis zur eigentlichen Mark­treife wer­den daher wohl noch drei Jahre ins Land gehen. Wir sind ges­pan­nt auf das End­pro­dukt.

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