KI-Kamera: Mit Obsbot Tail drehst Du Videos ohne Kameramann

Ein Mann schaut auf seine Uhr
Zwei Spieler spielen am Hologramm-Gaming-Tisch
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KI-Kamera: Mit Obsbot Tail drehst Du Videos ohne Kameramann

Wie wäre es, wenn Du für Deine YouTube- oder Instagram-Videos zukünftig keinen Kameramann mehr benötigen würdest? Mit Obsbot Tail wurde die weltweit erste Kamera entwickelt, die Dich ständig im Fokus behält. Alles dazu liest Du jetzt.

Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas wurde Obsbot Tail erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. 744 Unterstützer beteiligten sich an der Kickstarter-Kampagne für die KI-Kamera, die Du als Deinen persönlichen, automatisierten Kameramann und Regisseur in einem einsetzen kannst. Die Kamera verfügt über einen mechanischen 3-Achsen-Gimbal und sie trackt Dich oder das Motiv Deiner Wahl verwacklungsfrei. Und das, nach Angaben des Herstellers, mit einer Qualität, die der einer Spiegelreflexkamera nahe kommt.

So entstand die Idee zum smarten Kameramann

Jeder, der schon einmal versucht hat, Videos mit einem Smartphone oder einer Digitalkamera zu drehen, kennt das Problem: Insbesondere Motive, die sich schnell bewegen, lassen sich nur schwer im Fokus behalten. Noch schwieriger wird es, wenn Du beispielsweise einen Vlog oder ein Action-Video drehen möchtest, indem Du selbst als Protagonist auftrittst.

Das chinesische Unternehmen Remo Tech hat sich genau dieser Problematik angenommen und eine KI-Kamera entwickelt, die wirklich Verblüffendes verspricht. So wird auf der Website des Herstellers beschrieben, dass extra für das Gadget ein spezieller Algorithmus entwickelt wurde, der nicht nur Gesichter selbst inmitten einer Menschenmenge aufspüren und identifizieren kann, sondern auch die Körperhaltung erkennt.

Obsbot Tail behält seine Motive im Blick

Wie präzise die KI-Kamera selbst Motive im Blick behält, die sich pfeilschnell bewegen und ständig ihre Richtung ändern, zeigt dieses mit Obsbot Tail aufgenommene Video eines Skateboarders.

Video: Remo Tech

Gestensteuerung und einfache Nachbearbeitung via App

Du kannst die Kamera entweder alleine benutzen – Tracking und Aufnahmen lassen sich durch Handbewegungen starten – oder aber Du koppelst sie mit der eigens entwickelten Obsbot Tail App, die Dich in Zukunft nicht nur aus verschiedenen Aufnahmeoptionen wie etwa Zoom und Timelapse-Videos auswählen lässt, sondern Dir auch diverse Möglichkeiten der Nachbereitung bietet. So musst Du für den Videoschnitt noch nicht einmal zwingend an den PC gehen. Die mit einem Kirin HiSilicon 3559A-Chip und zehn optischen Linsen ausgestattete Kamera erstellt 4K-Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde, verfügt über einen 3,5-fachen optischen Zoom und auch 12-Megapixel-Fotos kannst Du damit machen.

Der weltweite Launch der KI-Kamera soll schon im Juni 2019 erfolgen. Kosten wird der smarte Kameramann nach Angaben des Herstellers etwa 799 Euro.

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Titelbild: Remo Tech

 

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