Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

HandEnergy: Akkus aufladen wie von Zauberhand

Mit Han­dEn­er­gy hat der 19-Jährige Michael Vaga ein Gad­get entwick­elt, das bei Kick­starter für ordentlich Furore gesorgt hat. Es han­delt sich dabei um ein mobiles Aufladegerät, das sich grundle­gend von herkömm­lichen Power­banks unter­schei­det. Denn bei Han­dEn­er­gy ist es Deine kör­pereigene Energie, mit deren Hil­fe Deine Geräte neuen „Saft“ bekom­men.

Ohne eine Power­bank geht heutzu­tage kaum noch ein Smart­phonebe­sitzer vor die Tür. Zu schnell ist der Akku wieder leer. Denn die Geräte sind inzwis­chen schließlich im Dauere­in­satz, ob nun zum Musik hören, Navigieren oder mobilen Sur­fen. Doch auch die Kraft von Power­banks ist endlich und irgend­wann musst Du sie wieder an eine Steck­dose anschließen. Wäre ein Ladegerät, das immer funk­tion­iert, da nicht ger­adezu ein Traum?

Foto: © 2016 HandEnergy

Neue Energie durch simple Bewegungen

Han­dEn­er­gy ist ein rundlich­es Gerät, das bequem in eine Hand­fläche passt. Doch es ist kaum zu glauben, was in ihm steckt. Der Clou ist näm­lich, dass Du zum Aufladen Dein­er Geräte tat­säch­lich nur Deinen Kör­p­er brauchst. Öffne den Anlass­ring im oberen Bere­ich und sorge dadurch für einen Impuls, der an den einge­baut­en Rotor weit­ergeleit­et wird. Nunn musst Du lediglich mit Deinem Handge­lenk rotierende Bewe­gun­gen machen. Dadurch wird der Strom erzeugt, mit dem Du Smart­phone, Tablet oder andere Elek­tro-Kleingeräte aufladen kannst. Akku­laden und ein kleines Work­out in einem – ist das nicht abge­fahren?

Beeindruckend kurze Aufladezeiten

Sofern die im Netz kur­sieren­den Angaben kor­rekt sind, kön­nen sich die Aufladezeit­en mit Han­dEn­er­gy mehr als sehen lassen. Fast so schnell wie an ein­er nor­malen Steck­dose soll es gehen. Das ist schon beachtlich. Und dürfte Dich mit einem beruhigten Gefühl auf Deine zukün­fti­gen Reisen und Touren auf­brechen lassen. Sinkt die Akku­s­tand­sanzeige im Lauf des Tages dann doch wieder in einen bedrohlichen Bere­ich, ist ein­fach wieder etwas sportliche Betä­ti­gung ange­sagt. Du kannst Han­dEn­er­gy auch gle­ichzeit­ig durch Bewe­gungsen­ergie neuen Strom zuführen und Dein Handy während­dessen zum Aufladen anschließen. In diesem Fall ist jedoch mit ein­er Leis­tungsver­ringerung um etwa 30 Prozent zu rech­nen.

Wettstreit via App – wer hat die meiste Energie erzeugt?

Han­dEn­er­gy ist durch seine Kom­pak­theit pri­ma für den mobilen Ein­satz geeignet. Da der einge­baute Akku jedoch lediglich 1.000 mAh stark ist, wirst Du schon häu­figer mal aktiv wer­den müssen. Als kleinen Ans­porn hat sich der find­i­ge Entwick­ler ein lustiges Extra über­legt. So soll es möglich sein, über eine App die eigene Energieerzeu­gung zu pro­tokol­lieren und mit Fre­un­den in einen Wettstre­it zu treten. Wer wird am Ende des Tages die meiste Energie erzeugt haben? Han­dEn­er­gy wird voraus­sichtlich ab Mai 2017 aus­geliefert wer­den und ist derzeit bei Kick­starter zu einem Preis von 79 Euro erhältlich. Später soll der Kauf­preis dann bei 99 Euro liegen.

Wie lädst Du Dein Smart­phone unter­wegs auf? Käme Han­dEn­er­gy für Dich als Alter­na­tive in Frage? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren.

Titelbild: © 2016 HandEnergy

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