Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Halb Roboter, halb Segway: Die nächste Generation des Rollers

Das chi­ne­sis­che Unternehmen Ninebot hat auf der der CES 2016 einen intel­li­gen­ten Seg­way vorgestellt, der Dich über­all mit hin begleit­et, wenn Du nicht ger­ade darauf fahren möcht­est. Alter­na­tiv kann sich das Gefährt auch selb­st­ständig durch seine Umwelt navigieren. Möglich macht das Tech­nolo­gie von Com­put­er Chip-Her­steller Intel.

Seg­ways, die elek­tro­n­is­chen Fort­be­we­gungsmit­tel auf zwei Rädern mit Lenker, wur­den ursprünglich hergestellt, um Men­schen mehr oder weniger ele­gant von einem Ort zum näch­sten zu manövri­eren. Dabei kann ein Seg­way doch so viel mehr: Deine Einkäufe tra­gen zum Beispiel. Oder Dir als elek­tro­n­is­che Begleitung ein­fach über­all hin fol­gen. Das dachte sich zumin­d­est das Unternehmen Ninebot, welch­es bere­its im let­zten Jahr die Fir­ma Seg­way über­nom­men hat.

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Der erste Segway, der sehen kann

Nun führte das Unternehmen auf der diesjähri­gen CES in Las Vegas den Seg­way der näch­sten Gen­er­a­tion vor. Dabei han­delt es sich um einen beina­he han­del­süblichen Seg­way, dem lediglich der Lenker zum fes­thal­ten fehlt. Was das neue Gefährt beson­ders macht: Anstatt eines Lenkers besitzt die Erfind­ung ein mit drei Kam­eras aus­ges­tat­tetes Dis­play, wom­it sich das Gerät in sein­er Umge­bung ori­en­tieren kann. Die erste Kam­era basiert auf der RealSense-Tech­nolo­gie von Intel, wom­it der Seg­way-Robot­er seine Umwelt in 3D erfassen kann, um beispiel­sweise die Ent­fer­nung von Hin­dernissen berech­nen zu kön­nen. Die Fish­eye Track­ing Kam­era dient dazu, Dich im Visi­er zu behal­ten, damit Dir der Robot­er auch über­all hin fol­gen kann. Die dritte Kam­era kommt lediglich beim Aufnehmen von Fotos oder Videos zum Ein­satz.

Moderner Helfer im Alltag

Was bringt Dir nun so ein klein­er Robot­er-Kumpel? Zunächst ein­mal kannst Du das Gerät ganz nor­mal als Seg­way benutzen und damit zum Beispiel Einkaufen fahren. Als Fort­be­we­gungsmit­tel bringt er es auf eine Spitzengeschwindigkeit von 18 km/h und eine max­i­male Dis­tanz von 30 Kilo­me­tern, bevor er wieder an die Steck­dose muss.

Sobald Du absteigst, startest Du ein­fach den Robot­er-Modus, woraufhin der Seg­way zu kün­stlichem Leben erwacht, Dir auf Schritt und Tritt fol­gt und neben­bei auch noch Deine Einkäufe trägt. Keine schlechte Sache. Alter­na­tiv kannst Du die Steuerung des Robot­ers auch per Smart­phone-App übernehmen und ihn mith­il­fe von Sprach­be­fehlen Aktio­nen aus­führen lassen.

Auslieferung für Entwickler noch in diesem Jahr

Über eine Schnittstelle am „Kör­p­er“ des Seg­way-Robot­ers beste­ht außer­dem die Möglichkeit, den Funk­tion­sum­fang des Robot­ers mit Armen zu erweit­ern. Was der Robot­er damit anstellen soll, kann jed­er find­i­ge Entwick­ler selb­st bes­tim­men beziehungsweise selb­st pro­gram­mieren: Bere­its im drit­ten Quar­tal diesen Jahres startet näm­lich die Aus­liefer­ung des Seg­way-Robot­ers in ein­er speziellen Entwick­ler-Edi­tion inklu­sive Soft­ware Devel­op­ment Kit.

Robotik wird ein wichtiger Bestandteil des Giga­bit-Zeital­ters sein. Hast Du schon Erfahrun­gen mit Robot­ern gemacht? Und für welche Anwen­dungs­bere­iche im All­t­ag würdest Du dir robo­tis­che Unter­stützung wün­schen? Schreib es uns in die Kom­mentare.

(Titel)Bildquelle: Segway press kit

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