Skurrile Baby-Gadgets und smarte Nannys

Skurrile Baby-Gadgets und smarte Nannys

Ob MamaRoo, Babyglow oder Woombie Air – jede Menge Technik soll dabei helfen, den Alltag mit Deinem Kleinkind zu schaukeln. Einige Gadgets können für frisch gebackene Mamas und Papas eine praktische Unterstützung sein. Andere Innovationen fallen eher in die Kategorie „skurriler Schnullifax“. Welche Gadgets und Wearables nicht nur Deinem Nachwuchs entspannte Nächte und stressfreie Tage bereiten, erfährst Du hier.

Wenn es um das Wohl des eigenen Kindes geht, scheuen Eltern keine Mühen und Kosten. Du bist in ständiger Alarmbereitschaft und möchtest in jeder Lebenslage wissen, wie es Deinem Zögling geht? Mit diesem Wunsch bist Du nicht alleine. Ein neues Hilfsmittel begeisterte technikaffine Eltern zuletzt so sehr, dass sie dessen Finanzierung auf Kickstarter in nur neun Stunden sicherten.

Mary by Sticklett: Health-Tracker tarnt sich als Marienkäfer

Michaela Schicho hat einen flauschigen Vitalmonitor in Marienkäfer-Optik entwickelt, der Dich über die Gesundheit und Aktivitäten Deines Nachwuchses auf dem Laufenden halten soll. Die österreichische Gründerin des Start-ups Sticklett hat nicht nur Erfahrungen als Mama, sondern auch als Software-Ingenieurin in der Smart-Clothing-Branche. Ihr Stoff-Wearable lässt sich einfach auf die Kleidung Deines Nachwuchses kleben und soll dabei helfen, Anzeichen für einen plötzlichen Kindstod rechtzeitig zu erkennen. Dafür ist der Health-Tracker namens Mary mit Bewegungs- und Temperatursensoren ausgestattet, die die Temperatur, Atmung und Bewegung Deines Kindes erfassen. Überschreitet ein Wert ein kritisches Level, wirst Du umgehend per App auf Deinem Smartphone informiert. Ergänzend hat das Start-up ein Gewebe mit höherer Leitfähigkeit entwickelt, das als Unterleibchen, Pyjama oder Babybody erhältlich sein soll. Noch ist Mary zwar ein Prototyp, soll aber bereits Ende des Jahres den Babymarkt und das Kinderbettchen erobern.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser…

… lautet auch die Strategie der Entwickler des Babyglow-Stramplers. Der Baumwoll-Anzug reagiert auf Temperaturschwankungen und misst direkt auf der Haut die Körpertemperatur des Sprösslings. Steigt diese über 37 Grad, ändert der Anzug seine Farbe. Auf diese Weise warnt der Strampler auch, wenn es Mama und Papa aus Sorge vor Unterkühlung zu gut meinen und den Nachwuchs mit Decken oder voll aufgedrehter Heizung zum Glühen bringen.

Wenn Du Dich lieber auf Zahlen statt auf Farben verlässt, könnte das Schnuller-Thermometer mit digitaler Anzeige eine Alternative sein. Auch hier ist es mit der Zuverlässigkeit aber so eine Sache: Atmet das Kind viel durch den Mund, sind die Messwerte ungenau.

Einen besseren Überblick haben Mama und Papa, wenn sie den Mimo-Baby-Monitor mit ins Kinderbettchen legen. Das Hightech-Babyfon am Strampler lässt Dich nicht nur „mal eben reinhören“, sondern übermittelt per App auch Infos zur Schlafposition, Atemfrequenz und Körpertemperatur Deines Sprösslings.

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Bildquelle: Mimo Press

Gut geschaukelt mit ausgewogener Unterhaltung

Bis Dein Kind den Weg ins Schlummerland gefunden hat, dauert es manchmal die halbe Nacht? Wenn Dir bei endlosen Schunkel- und Gesangsdarbietungen selbst die Augen zufallen, kann die elektrische Babywippe Mamaroo aushelfen. Das Gadget mit fünf Schaukelprogrammen hat zwar nicht ganz so viele Bewegungsoptionen wie Mutti, dafür lullt der eiförmige Wiegestuhl Dein Kind unermüdlich mit Musik oder Naturgeräuschen ein.

Gibt sich Dein kleiner Amadeus nicht mit „Lalelu“ und Meeresklängen zufrieden, könnte ihm die gefallen. Das Nachtlicht hat ganze 18 Schlaflieder auf der Platte und schaltet sich bei nächtlichen Wachphasen automatisch ein, um Dein Kind mit Klang und Licht zurück ins Traumland zu begleiten.

Die bunten Leuchtkugeln von kann Dein Kind hingegen aus der futuristischen Nachttischhalterung herausnehmen. Mit diesem „Feenlicht“ unter der Bettdecke haben die Kleinen bestimmt keine Angst mehr vor der Dunkelheit oder bösen Monstern.

Baby Comfort Gadgets: Für jede Situation gerüstet

Klappt es mit dem Schlafen trotzdem noch nicht, könnte der Woombie-Air-Baby-Cocoon die letzte Rettung sein. Dieser „körperbetonte“ Schlafsack sieht zwar nicht gemütlich aus, soll aber die Enge im Mutterbauch imitieren und Deinem Baby so beim Einschlafen helfen – ob es hilft, kommt auf einen Versuch an.

Das gilt auch für den Windelalarm-Sensor. Wenn sich Dein Kind bei einer vollen Windel nicht lautstark bemerkbar macht, sollst Du das stille Malheur mit dem kleinen Gadget sofort erkennen. Klemmst Du den Sensor an die Pampers, signalisiert es blinkend und piepend, wenn die nächste Runde Windelwechseln ansteht.

Ob elektronische Schaukelhilfe, aufmerksame Wearables oder interaktive „Zauberlichter“: zweifelsfrei findest Du auf dem Markt einige praktische Assistenten, die Dir den Alltag mit Kleinkind erleichtern können. Zur Basic-Baby-Ausstattung gehören viele dieser Gadgets allerdings nicht unbedingt.

Hast Du noch andere skurrile oder nützliche Gadgets im Kinderzimmer entdeckt? Lass es uns wissen!

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