Gadgets weltweit – andere Länder, andere Technik

Samsung Galaxy Buds Plus

Gadgets weltweit – andere Länder, andere Technik

Unser All­t­ag wird immer wieder durch prak­tis­che Gad­gets aus aller Welt erle­ichtert. Während die Deutschen ger­ade dem Self­i­e­stick und kabel­losen Laut­sprech­ern ver­fall­en, sind in anderen Län­dern die ver­rück­testen Gad­gets wahre Verkauf­ss­chlager.

Japaner lieben es schrill

Sich­er kennst auch Du einige durchge­drehte tech­nis­che Spiel­ereien aus Japan. Wer denkt nicht an ver­schrobene Beau­ty-Helfer und men­schenähn­liche Kuschelkissen? Und auch die derzeit­i­gen Trends sind nicht immer ganz nor­mal.

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Foto: Doris Woo / Schuh: Helen Red Richards

Pikachu im Schuh

Etwas für wahre Lieb­haber – und lei­der derzeit auch nur für Mäd­chen erhältlich – sind die Game­boy Boots. Langeweile wird hier beson­ders raf­finiert bekämpft. Der gelbe Schuh mit unver­schämt hohem Keil­ab­satz beherbergt nicht nur das süße Urpoke­mon, son­dern hat auch ein Fach für den guten alten Game­boy. Egal ob beim Warten auf die Bahn oder ein ver­spätetes Date, der Game­boy schafft immer Abhil­fe. Wie die Erfind­ung jedoch auf Regen reagiert, wird nicht näher beschrieben. Und auch der modis­che Fak­tor kön­nte etwas auf der Strecke bleiben.

Arbeiten 2.0

Doch die Japan­er kön­nen nicht nur Ver­rück­tes schaf­fen, son­dern brin­gen auch das Tech­nikherz zum Beben. Der TableAir ist eine gekon­nte Verbindung aus Design und Funk­tion­al­ität. Höhen­ver­stell­bar schafft der Schreibtisch immer wieder eine bequeme Posi­tion und auch die LED-Umran­dung sorgt für eine entspan­nte Stim­mung am Arbeit­splatz. Futur­is­tisch kommt der „Smart But­ton“ daher. Er reagiert nach sein­er Aktivierung auf Bewe­gun­gen der Hand. Der Nutzer muss sie ein­fach über dem But­ton schweben lassen und kann so, je nach Abstand, den Tisch wie von Geis­ter­hand steuern. So lassen sich Höhe und Farbe läs­sig mit nur ein­er Hand­be­we­gung verän­dern.

Praktisches aus Amerika

Die Amerikan­er mögen es hinge­gen nicht ganz so ver­spielt. Sie bleiben ein­er sehr klaren Lin­ie treu und schaf­fen Gad­gets, die auch immer mit ihrem Nutzen überzeu­gen kön­nen. Anders als in Japan wer­den hier Prob­leme gelöst und Verniedlichun­gen ver­mieden.

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Foto: Ham­mach­er.

Akku aufladen ohne Strom

Das größte Prob­lem der heuti­gen Zeit? Immer ist der Handyakku leer. Doch die Lademöglichkeit­en machen sich oft­mals in den falschen Momenten rar und scheinen beson­ders auf Reisen wie aus­gestor­ben. Der Solar Portable Charg­er soll das ändern und ein ele­mentares Prob­lem für immer lösen. Zwei einge­baute Solarpa­neele sind auf der Rück­seite der stylis­chen Hil­fe befes­tigt. Der Nutzer kann diese dann ein­fach mit einem Saug­napf an jedes beliebige Fen­ster pin­nen und fer­tig ist die Ladesta­tion. Die Sonne lädt so das Smart­phone auf angenehme 44 Prozent. Lei­der schafft die Leis­tung des Helfer­leins noch nicht mehr, aber auch das kann schon einige Men­schen vor der Verzwei­flung ret­ten.

MiniKlimaanlage

Dem Sommer entgegen

Beson­ders in den heißen Tagen zieht es die Men­schen zu jed­er möglichen Abküh­lung. Wer nicht an den See fahren kann, muss sich anders Abhil­fe schaf­fen. In den Büros rat­tern die Ven­ti­la­toren und rauben jedem Konzen­tri­erten fast den Ver­stand. Immer wieder kauern stöh­nende Hitze­zom­bies vor offe­nen Kühlschränken. Diese Hor­rorszenar­ien muss es in den USA nun nicht mehr geben. Denn hier haben find­i­ge Tüftler eine Kli­maan­lage für die Hosen­tasche erfun­den. Das kleine Gerät ver­spricht keine Tem­per­aturstürze, schafft aber eine angenehme und leise Abküh­lung. Der Schwitzende muss nur kurz den inte­gri­erten Schwamm wässern und wieder in den kleinen blauen Kas­ten ein­fü­gen. Der Stand­fuß platziert die Lüfter-Öff­nung gekon­nt Rich­tung Besitzer. Nun muss das kleine Maschinchen nur noch per USB an den Rech­n­er angeschlossen wer­den und schon kann es los­ge­hen.

Süßes aus Korea

Bunter, greller, süßer – das sind die Schlag­worte der süd­ko­re­anis­chen Gad­gets. Hier muss jedes tech­nis­che Spielzeug schon aus 100 Metern Ent­fer­nung zu sehen sein und mit Niedlichkeit überzeu­gen. Aber neben den optisch sehr auf­fäl­li­gen Designs kommt auch hier der Nutzen nicht zu kurz.

Schlauer als ein Duden

Ler­nen ist der Lebensin­halt süd­ko­re­anis­ch­er Schüler und nimmt einen Großteil des Tages ein. Klar, dass hier auch die Lern­hil­fen einiges mehr kön­nen als ihre deutschen Fre­unde. Der Unichal DIXAU DX2 ist Duden und Über­set­zer in einem. Anders als die deutschen Nach­schlagew­erke verbindet sich dieses cle­vere Kerlchen mit dem Inter­net und greift auf viele unter­schiedliche Plat­tfor­men zu. So lassen sich Texte spie­lend aus dem Englis­chen, Deutschen, Franzö­sis­chen oder Spanis­chen ins Kore­anis­che über­set­zen.

Musikalisches Puuca

Ohne das kleine Män­nchen mit dem roten Pullover und den schwarzen Haaren geht auch in Süd­ko­rea nichts. Doch hier gibt es das niedliche Maskottchen nicht nur als Plüschti­er, son­dern auch als MP3-Play­er. Mit nur zwei Giga­byte und kein­er­lei Fea­tures kann das Gad­get zwar nicht viel, dafür ist es aber unfass­bar niedlich. Seine Wan­gen leucht­en, wenn sich das Gerät anschal­tet oder ein Lied wech­selt. Und schon für das außergewöhn­liche Design sollte Puc­ca einen Platz in unseren Herzen bekom­men.

Diese Weltreise lohnt sich

All die süßen, inno­v­a­tiv­en und prak­tis­chen Gad­gets kön­nen meist auch von hier auser­wor­ben wer­den. Sie alle greifen die Bedürfnisse der Lan­des­be­wohn­er ganz neu auf und warum soll­test nicht auch Du von ihnen prof­i­tieren? Diese Wel­treise erweit­ert nicht nur den Hor­i­zont, son­dern lässt Nerds, Tech­niklieb­haber und Nor­ma­los staunen.

Welch­es Gad­get hat Dein Herz erobert?

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