DJI Spark – Die autonome Selfiedrohne für Jedermann

DJI Spark – Die autonome Selfiedrohne für Jedermann

Bei der Mini-Flugdrohne DJI Spark handelt es sich im Prinzip um eine fliegende Selfiekamera, mit der Du filmreife Flugszenen von Dir und Deiner Umgebung inszenieren kannst – entweder per App oder ganz einfach mit Handbewegungen. Damit können sogar Anfänger umgehen. 

Selfiestick war gestern – wenn Du heute Selbstportraits von Dir und Deinen Kumpels knipsen möchtest, dann gibt es dafür jetzt die Minidrohne Spark des Herstellers DJI. Die fliegende Kamera mit f/2.6 Weitwinkelobjektiv umfasst 12 Megapixel und nimmt in Full HD-Qualität mit 30 Einzelbildern in der Sekunde auf. Im Gegensatz zu anderen Drohnen ist dieses 300 Gramm leichte und handgroße Modell für den mobilen Einsatz zwischendurch genau das richtige. So startet die Drohne über eine Gesichtserkennung innerhalb von wenigen Sekunden direkt aus Deiner Hand und landet dort auch wieder, wenn Du es willst.

Luftige Selfies per Gestensteuerung

In der Luft hast Du mehrere Möglichkeiten, die Spark-Drohne für Deine Vorhaben zu nutzen: Möchtest Du einfach nur ein Selfie von Dir selbst oder mit einer Gruppe schießen, manövrierst Du den Quadcopter einfach per Handbewegung auf die gewünscht Entfernung und Höhe. Mit einer Handgeste betätigst Du auch den Auslöser  – das funktioniert sogar innerhalb von geschlossenen Räumen.

Über Dein Android-Smartphone oder iPhone kannst Du auch direkt durch die Kamera der Drohne schauen und Dein Ziel per Fingerdruck auf dem Display markieren. Spark fliegt daraufhin selbstständig dorthin. Auf diese Weise kannst Du auch ein sich bewegendes Ziel markieren, woraufhin die smarte Drohne die Verfolgung aus einer festen Perspektive oder mit umkreisenden Bewegungen mit bis zu 50 Stundenkilometern ohne Dein weiteres Zutun aufnimmt. Rasante Kameraflüge sind Dir somit garantiert.

Video: Youtube / DJI

Autonomes Flugsystem

Das smarte FlightAutonomie-System sorgt dabei immer für die nötige Sicherheit der Drohne – auch wenn Du mal die Kontrolle verlieren solltest. Mit Hauptkamera, visuellem Positionierungssystem, 3D-Sichtsystem und weiteren Sensoren hält sich der Mini-Quadcopter präzise in der Luft und erkennt automatisch Hindernisse, die das Fluggerät selbstständig umfliegt. Verlierst Du mal die Kontrolle, aktivierst Du einfach die Fly Home-Funktion, woraufhin Spark selbstständig zum Startpunkt zurückkehrt.

Nicht alles ist perfekt

Ein Manko der DJI Spark: Deine luftigen Aufnahmen sind zeitlich begrenzt. Nach einer Flugzeit von maximal 16 Minuten geht dem kleinen Flieger nämlich schon der Strom aus. Nutzt Du Dein Smartphone als Fernsteuerung, kommst Du außerdem mit einhundert Metern nicht sehr weit. Dann befindet sich Spark außerhalb der Reichweite. Willst Du mehr aus DJI Spark herausholen, musst Du Dir die optional erhältliche Fernbedienung für 180 Euro dazukaufen. Damit erweiterst Du den Funkradius auf bis zu 2 Kilometer. Auch die Ersatzakkus schlagen mit 60 Euro pro Stück ganz schön zu Buche. Die Drohne selbst kostet übrigens knapp 600 Euro.

Foto: DJI

Hightech-Spielzeug zum Vorbestellen

Für Hobbyfilmer und leidenschaftliche Knipser, denen Stativ und Selfiestick mittlerweile zu langweilig geworden sind, dürfte die DJI Spark Mini-Drohne allerdings ein spaßiges Hightech-Spielzeug sein. Die Drohne soll laut Herstellerangaben Mitte Juni 2017 erhältlich sein und kann bereits auf der Website von DJI vorbestellt werden.

Titelfoto: DJI

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