Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Der Geruchsübersetzer Bouquet: So duften Farben

Durch eine Galerie schlen­dern und die Gemälde mit Dein­er Nase bewun­dern? Mit Bou­quet ist das keine Zukun­ftsmusik mehr. Das neue Gad­get aus dem Bere­ich Duft­syn­these trans­formiert näm­lich Far­ben in Gerüche. Mit Hil­fe eines optis­chen Bild­sen­sors und Duft­drüsen macht es der Pro­to­typ möglich, Far­ben zu riechen.

Du wur­dest mit ziem­lich­er Sicher­heit noch nie gefragt, wie die Farbe Rot riecht. Dies kann sich dank Bou­quet in Zukun­ft ändern. Stu­den­ten der Ecol can­tonale d’art de Lau­sanne (ECAL) haben den Farb- und Geruchs-Über­set­zer inner­halb eines ein­wöchi­gen Work­shops entwick­elt. In einem veröf­fentlicht­en Video testen die Schweiz­er Stu­den­ten das Gad­get an Bildern mit mehreren Farbflächen.

So werden Farben zu Gerüchen

Bou­quet ist kegelför­mig und am spitz zulaufend­en Ende mit einem optis­chen Bild­sen­sor aus­gerüstet. Im Inneren des Kegels befind­en sich auf ein­er Drehscheibe ver­schiedene Duft­drüsen. Erken­nt der Sen­sor einen Farbton, bewegt ein Schrittmo­tor die entsprechende Duft­drüse unter ein­er Öff­nung am größeren Ende des Geräts und set­zt einen Geruch frei. Die Gerüche sind dabei begren­zt und spie­len mit Assozi­a­tio­nen. So wird beispiel­sweise sowohl bei einem hellen Rot als auch bei einem dun­klen der Geruch von Erd­beeren aus­gestoßen. Die Farbe Blau soll laut der Entwick­ler wie ein Ozean-Raum­spray riechen.

Foto: Niklas Roy

Nur eine Spielerei oder markttauglich?

Niklas Roy, der sich selb­st „inven­tor of use­less things“ nen­nt, gab den Stu­den­ten der ECAL die Auf­gabe, ein neues Kom­mu­nika­tion­s­gad­get zu entwick­eln – so ent­stand Bou­quet. Die Entwick­ler möcht­en mit dem Gerät den Geruchssinn des Benutzers um eine Ebene erweit­ern. Da es sich jedoch erst um einen Pro­to­typen und ein Design-Konzept han­delt, bleibt es fraglich, ob Bou­quet mark­t­fähig wird. Die Inno­va­tion ist trotz­dem eine inter­es­sante Idee und bietet Spiel­raum für Verbesserun­gen und Erweiterun­gen.

Wie stellst Du dir eine Zukun­ft vor, in der Far­ben gerochen wer­den kön­nen? Teile es uns in den Kom­mentaren mit.  

Titelfoto: Niklas Roy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren