International Womens Day
Noemi Ristau und Paula Brenzel in Skianzug
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Louisa Dellert: „Eine Frau kann alles erreichen, was sie sich vornimmt.”

Als Voda­fone mich fragte, ob ich Lust hätte, meine Gedanken zum The­ma „Women’s Empow­er­ment“ bezo­gen auf den All­t­ag ein­er Frau zusam­men­z­u­fassen, musste ich gar nicht lange über­legen. Es gibt so viele Ansätze im All­t­ag ein­er Frau, die verbessert wer­den kön­nen.

Zulet­zt saß ich mit mein­er kleinen Schwest­er zusam­men. Wir unter­hiel­ten uns darüber, wie sie sich ihre Zukun­ft vorstellt. Was sie wer­den möchte und wie wohl ihr Leben ausse­hen kön­nte. Sie antwortete mir: „Ich kann alles wer­den, was ich will.“ Ihr Selb­st­be­wusst­sein in diesem einen Satz beein­druck­te mich. Und sie hat Recht. Jede Frau kann wer­den, was immer sie möchte. Sie kann sich eben­falls aus­suchen, ob sie nach ein­er Geburt schnell wieder in den Job ein­steigt. Pilotin oder Stew­ardess: sie kann frei entschei­den und sich ihren Arbeit­ge­ber aus­suchen. Berufe, die in der Ver­gan­gen­heit als „Männer“-Berufe ver­standen wur­den, wer­den heutzu­tage von Frauen erobert. Eine Frau im Cock­pit ist daher eine Selb­stver­ständlichkeit.

Aber zurück zu mein­er Behaup­tung. Eine Frau kann alles erre­ichen, was sie sich vorn­immt. Punkt. Und trotz­dem stelle ich mir oft die Frage, weshalb Frauen immer noch weniger ver­di­enen als Män­ner. Weshalb Frauen oft automa­tisch aufer­legt wird, ein Kind großzuziehen, ohne par­al­lel noch arbeit­en zu gehen. Es herrscht in unser­er Gesellschaft lei­der noch nicht die Gle­ich­berech­ti­gung, die wir uns alle wün­schen soll­ten. Das Ungle­ichgewicht zwis­chen Mann und Frau ist lei­der noch all­ge­gen­wär­tig, auch wenn das Cock­pit heute vielle­icht von ein­er Frau beset­zt wird. Ich möchte nicht, dass meine kleine Schwest­er in ihrem Beruf weniger ver­di­enen wird, nur weil sie eben kein Mann ist.

Auf die Frage, weshalb Frauen im sel­ben Beruf  weniger ver­di­enen als ihre männlichen Kol­le­gen, habe ich keine genaue Antwort. Es beschäftigt mich aber. Es sollte keine Unter­schiede geben.

Mann, Frau, Trans­gen­der - jed­er Men­sch hat etwas auf dem Kas­ten und sollte auf ein und der­sel­ben Stufe ste­hen. Der Stufe mit der Auf­schrift „gle­ichgestellt“.

Wir Frauen haben so einiges auf dem Kas­ten. Wir dür­fen ruhig noch ein biss­chen selb­st­be­wusster sein und es auch zeigen. Unter­stützen wir andere Frauen auf der ganzen Welt und ermuti­gen sie dabei, Fra­gen zu stellen. Und dieses „Über­all“ haben wir auch der Dig­i­tal­isierung zu ver­danken. Egal, ob auf Insta­gram, Twit­ter oder ein­er anderen Plat­tform. Wir kön­nen uns aus­tauschen und uns Tipps geben. Uns Mut zus­prechen und unsere Geschicht­en teilen. Geschicht­en aus dem Leben. Vielle­icht die Geschichte ein­er Mut­ter, die Dank der Dig­i­tal­isierung schnell wieder in ihren Job zurück­ge­fun­den hat. Vielle­icht aber auch irgend­wann die Geschichte mein­er Schwest­er, die alles wer­den kann, wenn sie es nur will.

-Louisa Dellert

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