Wahre Liebe im Netz: Gibt’s das überhaupt?

Heutzu­tage spielt sich ein Großteil des Lebens online ab. Da ist es nahe­liegend, dass auch das The­ma Liebe immer dig­i­taler wird. In eini­gen unser­er Artikel beschäftigten wir uns bere­its mit Liebesgeständ­nis­sen im Netz, Fake-Pro­filen und Treue. Nun wollen wir vor allem den Dat­ing-Apps auf den Grund gehen. Geht es dort wirk­lich nur um Unverbindlich­es? Oder kann man dort doch die wahre Liebe find­en? Um das zu klären, haben wir uns aus­führlich mit der selb­ster­nan­nten „Tin­derel­la“ Sil­vi Carls­son als Exper­tin unter­hal­ten.

Sil­vi Carls­son ist 25 Jahre alt, YouTu­berin (hier geht es zu Sil­vis YouTube-Kanal) und hat­te das Glück, die wahre Liebe beim Tin­der Date zu find­en. Sie selb­st ist also das beste Beispiel dafür, dass es auf Dat­ing-Plat­tfor­men noch Sin­gles mit ern­sten Absicht­en gibt. Nichts­destotrotz bewe­gen sich dort viele Men­schen, die nur auf unverbindliche One-Night-Stands statt auf die wahre Liebe aus sind. Durch die riesige Auswahl an Sin­gles und die vie­len Möglichkeit­en jeman­den ken­nen­zuler­nen, haben viele Sin­gles Angst davor sich festzule­gen – vor allem wenn die Suche ganz ober­fläch­lich begin­nt.

Die Tipps der Tinderella fürs Tinder Date

In der Tin­der App entschei­den wir beispiel­sweise nur anhand von Alter, Ent­fer­nung, Geschlecht und Foto, wer uns gefällt und wer nicht. Mit einem Wisch nach links oder rechts drückt man sein Inter­esse bzw. Desin­ter­esse aus. Man kann allerd­ings nur in Kon­takt treten, wenn man ein Match hat, also bei­de inter­essiert sind. Doch wie soll man sein Gegenüber am besten auf Tin­der anschreiben? Oft hil­ft ein witziges Meme als Eis­brech­er und das Chat­ten kann los­ge­hen. Vielle­icht fol­gt ja kurz darauf sog­ar ein Tin­der Date? Damit ihr erfol­gre­ich und sich­er in der Tin­der App unter­wegs seid, hat „Tin­derel­la“ Sil­vi fol­gende Tipps für euch:

  1. Ladet nor­male, sym­pa­this­che Fotos von euch hoch, auf denen ihr natür­lich wirkt. Sowohl euer Gesicht als auch eure Statur wer­den einige Kan­di­dat­en inter­essieren. Um einen Ein­druck von eur­er Per­son zu geben, soll­tet ihr Fotos eur­er Hob­bys oder eur­er Haustiere hochladen. Je mehr ihr von euch preis­gebt, desto sicher­er kön­nt ihr euch sein, dass euch Match­es auf Tin­der anschreiben.
  2. Fake-Pro­file erken­nt man oft an nur einem Bild, welch­es stark einem Mod­elfo­to gle­icht. Wenn man sich nicht sich­er ist, kann man es mit der Google-Bilder­suche über­prüfen. Lasst euch in diesem Fall bloß nicht auf ein Tin­der Date ein.
  3. Für das erste Tin­der Date wählt ihr am besten einen öffentlichen Platz, wie ein Restau­rant oder eine Bar. In einem lock­eren Ambi­ente ergibt sich das Gespräch oft von selb­st und wenn nicht, habt ihr immer noch die Möglichkeit zu fliehen. Die habt ihr zu Hause nicht.
  4. Manch­mal kommt es vor, dass euch komis­che oder per­verse Men­schen bei Tin­der anschreiben. Erhal­tet ihr unangemessene Fotos oder Nachricht­en in der Tin­der App, block­iert die Per­son umge­hend und geht nicht darauf ein. Nack­t­fo­tos kön­nen ver­störend sein, aber im End­ef­fekt ist es nur ein Penis, den man ignori­eren und wieder vergessen kann.
  5. An die Eltern: Ver­sucht, offen mit euren Kids über das The­ma Online-Dat­ing zu sprechen und sie aufzuk­lären. Oft zahlt es sich aus, wenn ihr sie bei der Part­ner­suche unter­stützt, anstatt es zu ver­bi­eten. So ver­mei­det ihr, dass sie sich heim­lich tre­f­fen, und wisst über ihr Tin­der Date und den Aufen­thalt­sort des Tre­f­fens Bescheid.
  6. Lasst euch von der Schein­welt auf Insta­gram nicht täuschen. Keine Beziehung ist per­fekt und auch der Part­ner nicht. Ihr braucht keinen mod­elmäßi­gen Part­ner, den ihr im Netz präsen­tieren kön­nt, son­dern jeman­den, mit dem ihr das Leben genießen kön­nt. Also ver­sucht euch nicht nur durch das Ausse­hen, son­dern auch durch den Charak­ter leit­en zu lassen.

Jet­zt kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Viel Spaß mit der Tin­der App!

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