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So sind Kinder sicher auf TikTok – „When Mama isn’t Home“

Das ist derzeit wohl der beliebteste Song auf Tik­Tok. Was passiert also, wenn Mama mal nicht zu Hause ist und Teenag­er sich unbeobachtet fühlen? Die damals bekan­ntere App musical.ly war eine Plat­tform für junge Leute. Die Nutzer dieser App, soge­nan­nte Muser, kon­nten dort mit ihren Smart­phones Videos von sich aufnehmen. In ein­er Liste wurde der Lieblingssong aus­gewählt, zu dem dann syn­chron gesun­gen und getanzt wurde. Das Ganze wurde dann noch mit einem Fil­ter oder coolen Effek­ten aufge­hüb­scht.

Lass dir die App ein­fach von deinen Kindern erk­lären

Die selb­st­gemacht­en Videos kon­nten anschließend mit der eige­nen Com­mu­ni­ty oder auch, im öffentlichen Modus, mit Frem­den geteilt wer­den. All das ist nun auch in der Nach­fol­ger-App Tik­Tok möglich. Ob Jungs oder Mäd­chen, Tik­Tok ist ein glob­aler Erfolg. Nicht ver­wun­der­lich, dass diese Plat­tform schon so die ein oder andere kleine Berühmtheit her­vorge­bracht hat: Allen voran eroberten Lisa und Lena im Dop­pel­pack das Netz.

Lisa und Lena: Mit 15 schon Stars?

Die 15-jähri­gen Zwill­inge Lisa und Lena aus Stuttgart wur­den qua­si über Nacht berühmt. Im Jahr 2015 melde­ten sie sich erst­ma­lig bei der App musical.ly an und besaßen Mitte let­zten Jahres 18,5 Mil­lio­nen Fol­low­er. Ger­ade bei der jün­geren Gen­er­a­tion kom­men die bei­den gut an. Das sieht man auch an ihrem Insta­gram Account, der mit 13,8 Mil­lio­nen Fol­low­ern mit­tler­weile den blauen Hak­en hat.

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as u can see on Lisa‘s face… she was scared to fall down haha 😂 #pos­er

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Die coolen Videos von Lisa und Lena Mantler waren jedoch erst der Anfang. Die eigene Mod­elin­ie mit einem amerikanis­chen Touch ist bere­its erhältlich und die ersten Rollen in einem Kinofilm sind auch schon geplant. Mama Lil­li Mantler begleit­et selb­stver­ständlich ihre bei­den Töchter auf diesem extrav­a­gan­ten Kar­ri­ereweg. Anfangs war sie sehr kri­tisch, was nicht ver­wun­der­lich ist, wenn man bedenkt, dass unzäh­lige Fremde Zugriff auf die Videos der bei­den haben. Wer da hin­ter dem Handy oder Lap­top sitzt, kann man bei der Anzahl an Fans nicht mehr kon­trol­lieren. Doch mit dem Erfolg ist auch das Ver­trauen zwis­chen ihr und den Zwill­in­gen gewach­sen. In ein­er immer schneller wer­den­den Welt müssen nicht nur junge Leute, wie Lisa und Lena, ler­nen, sich zurechtzufind­en. Auch Eltern müssen ler­nen, sich dieser anzu­passen.

Wie verhalte ich mich richtig als Elternteil?

Mama, was ist das? Wie geht das? Wenn Kinder etwas nicht ver­ste­hen, fra­gen sie ein­fach nach. Daran soll­ten sich Eltern ein Beispiel nehmen. Wenn sie nachts nicht mehr schlafen kön­nen, weil sie nicht wis­sen, was ihr Kind mit dem Smart­phone macht, hil­ft ein offenes und ungezwun­ge­nes Gespräch! Zum einen stärkt es die Beziehung, wenn dein Kind stolz die selb­stge­dreht­en Videos zeigen kann, zum anderen bringt es dir Gewis­sheit. Lass dir beispiel­sweise den Insta­gram Account von deinen Kindern zeigen und ihre Begeis­terung daran erk­lären. So kannst du auch gle­ich über­prüfen, ob sich die Tochter vielle­icht zu freizügig im Video zeigt oder ob den Sohn manche unschö­nen Kom­mentare belas­ten. Denn Tik­Tok soll vor allem eines: Spaß machen.

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