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YouTube Kids: Was läuft auf Googles neuem Videoportal für Kinder?

Der Gedanke, dass Dein Kind alleine auf YouTube surft, bere­it­et Dir Bauch­schmerzen? Das muss es kün­ftig nicht mehr, denn mit YouTube Kids bietet Google ein maßgeschnei­dertes Video-Por­tal für die jüng­sten Zuschauer. Was Dich und Deinen Nach­wuchs beim kleinen Brud­er der Stream­ing-Plat­tform erwartet, haben wir uns angeschaut. 

Dass sich auf einem freien Video-Por­tal wie YouTube auch einiges an Unsinn ansam­melt, liegt wohl in der Natur der Sache. Kein Wun­der also, dass viele Eltern hell­hörig wur­den, als 2015 mit YouTube Kids eine kindgerechte Alter­na­tive in den USA startete. Mit­tler­weile ist das Stream­ing-Por­tal für Kinder in 37 Län­dern ver­füg­bar und jet­zt auch in Deutsch­land gelauncht.

Unterhaltung und Wissen für die Kleinsten

Über die kosten­lose iOS- und Android-App sollen sich auss­chließlich kindgerechte Videoin­halte abrufen lassen. Unterteilt in die Kat­e­gorien Serien, Musik, Ler­nen und Erkun­den kommt YouTube Kids um einiges aufgeräumter daher als sein großer Brud­er und ist somit auch leichter zu bedi­enen. Laut Google richtet sich die App an Kinder bis 5 Jahre – dem entsprechend gestal­ten sich auch die Videoange­bote. Unter den beliebtesten Inhal­ten wer­den unter anderem bekan­nte Serien wie Bibi & Tina, Feuer­wehrmann Sam oder Lego Nin­ja­go aufge­führt. Der Musik-Bere­ich sam­melt hinge­gen Videos von klas­sis­chen Kinder­liedern über Songs aus Dis­ney-Fil­men bis hin zu aktueller Chart­musik. In der Ler­nen-Rubrik find­en sich kürzere Videos mit ein­fachen Rechenauf­gaben, aber auch ein­stündi­ge Sendun­gen mit natur­wis­senschaftlichen Exper­i­menten.

via GIPHY

Kindersicherung bei YouTube Kids: Du bestimmst die Inhalte

Auch beim kindgerecht­en Ableger von YouTube musst Du Dich aber nicht blind­links auf die Inhalte ver­lassen. Ähn­lich wie beim Sicher­heitspaket von Voda­fone kön­nen Eltern über die Ein­stel­lun­gen von YouTube Kids fes­tle­gen, auf welche Inhalte der Nach­wuchs Zugriff haben soll. So kannst Du zum Beispiel die Such­funk­tion deak­tivieren und eine Alters­beschränkung ein­richt­en, wobei Google allerd­ings nur zwis­chen Vorschule, Schu­lal­ter und „alle Kinder“ unter­schei­det. Damit Deine Kids die App nicht ohne Dein Wis­sen nutzen kön­nen, kannst Du sie mit einem Sicher­heitscode sper­ren, der bei jedem Start abge­fragt wird. Auch ein Timer lässt sich ein­stellen, der die App nach ein­er definierten Zeitspanne automa­tisch schließt.

Video-Portal mit Tücken: Eltern-Guide von Google

Um auszuschließen, dass Deine Kids die App aus­trick­sen, kannst Du sämtliche Ein­stel­lun­gen mit einem Captcha-Code sich­ern. Hier zeigt sich dann aber, dass sich YouTube Kids primär an Kleinkinder richtet, denn für Zöglinge, die lesen und schreiben kön­nen, dürfte der Captcha-Code keine Hürde darstellen. Prak­tis­cher­weise hat Google für sein neues Por­tal auch gle­ich einen Leit­faden für Eltern parat, damit Du bei den Ein­stel­lun­gen der Kinder­sicherung durch­blickst. Wichtig dürfte die Feed­back-Funk­tion sein, über die Du unangemessene Inhalte melden kannst. Denn auch bei YouTube Kids darf erst­mal alles hochge­laden wer­den und so kom­men täglich neue Inhalte hinzu. Beim Upload eines Videos fragt die App lediglich, ob dessen Inhalt kindgerecht sei und übern­immt es bei Bestä­ti­gung ein­fach in sein Kinder­pro­gramm.

Viele Inhalte für Vorschüler, doch die Großen steigen aus

Was Eltern und Kinder gle­icher­maßen ner­ven dürfte, ist die Wer­bung. Allerd­ings ver­spricht YouTube, nicht für Süßigkeit­en, zuck­er­haltige Getränke und andere unge­sunde Lebens­mit­tel zu wer­ben. Stattdessen wird vor allem Spielzeug ange­priesen. Ein biss­chen Gequen­gel müssen Eltern dann wohl eine Weile in Kauf nehmen. Mut macht vielle­icht, dass der Reiz von YouTube Kids für Kinder im Grund­schu­lal­ter schnell wieder ver­flo­gen sein dürfte.

Wenn der Nach­wuchs dann zum „richti­gen“ YouTube wech­seln möchte, hast Du übri­gens auch noch ein paar Asse im Ärmel. Denn auch hier kannst Du über die Alters­beschränkung die gröb­sten jugendge­fährden­den Inhalte her­aus­fil­tern. Und wenn Du die richti­gen Chan­nel kennst, find­est Du auch im Stan­dard­pro­gramm von YouTube einige Inhalte, die Spaß für die ganze Fam­i­lie ver­sprechen.

Um Deine Kids im Netz zu schützen, gibt es bei Voda­fone den Red+ Kids-Tarif. Die SIM-Karte mit dem Tarif speziell für Kinder ermöglicht dif­feren­zierte Sicher­heit­se­in­stel­lun­gen. Alle Infos zur SIM-Karte speziell für Kinder liest Du hier.

Wie führst Du Deine Kinder an Video­por­tale wie YouTube her­an? Hältst Du die neue App von Google für eine gute Lösung? Wir freuen uns auf Deinen Kom­men­tar!

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