Akku ohne Aufladen
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Funkmast, der mit 5G den Weg ins Gigabit-Zeitalter ermöglicht
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Umweltfreundlicher Wunder-Akku: Smartphone aufladen adé?

Forsch­er der Uni­ver­sität Arkansas arbeit­en an einem Wun­der-Akku, der das Aufladen von Smart­phones zukün­ftig über­flüs­sig machen kön­nte. Die aus Graphen beste­hende Bat­terie soll sich selb­st wieder aufladen und Dir damit zu 100 Prozent grüne Energie liefern.

Sicher­lich ist es Dir auch schon oft genug passiert, dass Dein Handyakku just im ungün­stig­sten Moment schlapp gemacht hat. Mobile Power­banks kön­nen mit­tler­weile zwar Abhil­fe schaf­fen, aber Du musst auch jedes Mal daran denken, sie mitzunehmen. Wäre es da nicht viel prak­tis­ch­er, wenn Du Dir über­haupt keine Sor­gen mehr um den Akku­s­tand Deines Smart­phones machen müsstest?

Das Material der Zukunft heißt Graphen

Graphen ist der Name des Werk­stoffes, das zukün­ftig nicht nur bei Smart­pho­nenutzern für Begeis­terung sor­gen, son­dern die gesamte Energieerzeu­gung ein Stück weit rev­o­lu­tion­ieren kön­nte. Das Mate­r­i­al ist leit­fähiger als jedes andere Ele­ment und etwa 200 Mal sta­bil­er als Stahl. Bei Exper­i­menten fand die Forschungs­gruppe der Uni Arkansas unter der Leitung von Paul Thiba­do nun her­aus, dass Graphen in Zukun­ft auch in Akkus einge­set­zt wer­den kön­nte. Durch Schwingun­gen der Graphen-Atome entste­hen Impulse, die dafür sor­gen sollen, dass der Akku immer wieder automa­tisch neue Energie erzeugt. In diesem Video kannst Du Dir das Prinzip dahin­ter im Detail anse­hen:

Nachhaltige Energie nicht nur für das Smartphone

Die neuen Wun­der-Akkus kön­nten einen Quan­ten­sprung in Sachen Umweltschutz bedeuten, denn schließlich lan­den tagtäglich Unmen­gen von aus­ge­di­en­ten Akkus und Bat­te­rien auf den Müllde­ponien unser­er Welt. Wäre es da nicht fan­tastisch, wenn das durch diese neue Form nach­haltiger Energiev­er­sorgung schon bald der Ver­gan­gen­heit ange­hören kön­nte?

Während die Smart­phone-Lieb­haber unter uns natür­lich vor allem nie mehr ver­siegende Handy-Akkus im Sinn haben, besitzen für die Forsch­er andere Dinge ober­ste Pri­or­ität. Sie wollen her­aus­find­en, ob Graphen-Akkus beispiel­sweise in Herz­schrittmach­ern und Uhren ver­wend­bar sind. In der Auto­mo­bilin­dus­trie kön­nte in fern­er Zukun­ft ein weit­eres Ein­satzge­bi­et liegen.

Wann kommt der grüne Wunder-Akku?

Wenn Du nun schon ganz ges­pan­nt bist auf diese spek­takuläre Inno­va­tion, wirst Du Dich lei­der noch ein wenig gedulden müssen. Bis Du tat­säch­lich ein­mal ein Smart­phone oder anderes Gerät mit einem Graphen-Akku in den Hän­den hältst, dürften noch einige Jahre verge­hen. Doch unendliche Akku­laufzeit sollte die Warterei wert sein.

Was glaub­st Du: Wer­den sich solche nach­halti­gen Tech­nolo­gien zur Energieerzeu­gung im All­t­ag durch­set­zen? Teile uns Deine Ver­mu­tun­gen über das Kom­men­tar­feld mit!

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