Auf dem Bild in dem Artikel zu den Kosten von ChatGPT im Jahr 2025 sind Hände zu sehen, die auf der Tastatur eines Laptops tippen. Die Szene ist in warmem Tageslicht gehalten, das durch ein Fenster im Hintergrund einfällt, was eine produktive und konzentrierte Atmosphäre vermittelt.
Eine junge Frau tippt auf ihrem Smartphone.

Stark wie Ant-Man – Kleine Helfer aus dem Labor

Wie sagt man so schön: Der Glaube kann Berge ver­set­zen. Wenn das mal nicht klappt, gibt es immer noch Robot­er­ameisen, die das für Dich erledi­gen. Zugegeben, bis zum Ver­set­zen von Bergen kön­nte es noch ein wenig dauern. Doch Wis­senschaftler der Stan­ford Uni­ver­si­ty haben bere­its den ersten Schritt gemacht. Eine Hand­voll Robot­er­ameisen zogen ein knapp zwei Ton­nen schw­eres Auto, als hät­ten sie nie etwas anderes gemacht.

Ameisen sind bekan­nt für ihre unglaubliche Stärke und Koor­di­na­tion. Eine einzige Ameise kann ein Gewicht zwis­chen dem Zehn- und Hun­dert­fachen seines eige­nen Kör­pergewicht­es tra­gen. In der Gruppe mit weit­eren Artgenossen entwick­eln sie unver­gle­ich­liche Kräfte und trans­portieren Fut­ter und Mate­ri­alien über weite Streck­en. Und das alles ganz offen­sichtlich ohne große Anstrengung.

Diese Eigen­schaften faszinieren die Men­schen schon seit Ewigkeit­en. Selb­st Werkzeuge tra­gen ihren Namen, inspiri­ert von deren Kräften. So gibt es eine Ameise, mit der man Europalet­ten mit ver­gle­ich­sweise geringem Kraftein­satz prob­lem­los von A nach B bewe­gen kann. Doch das ist noch lange nicht alles. Forsch­er rund um den Globus arbeit­en an ver­schiede­nen Tech­niken, die der Natur nachemp­fun­den sind. Darunter befind­et sich selb­stver­ständlich auch der kleine Krabbler.

 

Natur als Vorbild der Technik

Film Ant-Man die Ameisen per Elek­tron­ik gefügig gemacht wer­den und dem Super­helden zur Seite ste­hen, gehen die Forsch­er der Stan­ford Uni­ver­si­ty einen anderen Weg. Sie bauen die Ameisen gle­ich kom­plett selb­st. Um die nötige Boden­haf­tung der etwa zwei bis drei Zen­time­ter großen Robot­er­ameisen zu gewährleis­ten, ori­en­tieren sich die Wis­senschaftler an Mut­ter Natur.
Dabei wird die Ober­flächen­struk­tur der Füße von Gekkos nachgeahmt. Die kleinen Eidech­sen sind bekan­nt für ihre Boden­haf­tung und kön­nen prob­lem­los Glasober­flächen bezwin­gen. Kom­biniert man nun die Eigen­schaften von Ameise und Gekko, bekommt man einen unglaublich starken Robot­er. Er über­steigt sog­ar die Kraft sein­er Vor­bilder und kann das 1000-fache seines Kör­pergewichts bewegen.

Tauziehen der anderen Art

Mit ein wenig Herumpro­bieren fan­den die Forsch­er die per­fek­te Anwen­dungsmöglichkeit. In ein­er Gruppe bei gle­ich­bleiben­der, langsamer Zugkraft, ist die Ameise am effizien­testen. Also besorgten die Arbeit­er des Robotikpro­jek­tes ein 1800 Kilo­gramm schw­eres Auto und legten es an die Leine. Anschließend zogen die sechs Robot­er ohne Prob­leme das Auto zu sich.

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Sollte die Tech­nik weit­er verbessert wer­den, kön­nte sich auch die Schnel­ligkeit und Effizienz der kleinen Helfer weit­er steigen. Hier liegt auch die Erken­nt­nis des Exper­i­ments: Statt auf einen großen Robot­er zu set­zen, sind viele kleine wesentlich sin­nvoller. So kön­nten in fern­er Zukun­ft ganze Häuser von Schwär­men klein­er, selb­st­ständig koor­diniert­er Robot­er gebaut werden.

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