So schützt Vodafone Dich vor digitalen Abo-Fallen

So schützt Vodafone Dich vor digitalen Abo-Fallen

Wer im Internet einkauft, zahlt nicht mit Bargeld, sondern in der Regel mit Kreditkarte, per Lastschrifteinzug oder über Bezahl-Dienste wie PayPal. Oft können Mobilfunkkunden in Deutschland aber auch per Handy bezahlen. Dann wird der Betrag  direkt über die Mobilfunk-Rechnung oder das Prepaid-Guthaben eingezogen. Das ist  eine gute Sache, denn der Kunde braucht keine persönlichen Konto- oder Kreditkarten-Daten preiszugeben. Trotzdem versuchen einzelne Anbieter durch intransparente Bestellprozesse oder irreführende Preisangaben Kunden gelegentlich in kostenpflichtige Abonnements zu locken.  Dagegen schützen die Netzbetreiber Ihre Kunden durch die erfolgreiche Einführung des sogenannten Redirect-Verfahrens, bei dem die Kaufseite auf der Infrastruktur des Netzbetreibers gehostet wird und somit sicher ist. Außerdem wehren sich die Netzbetreiber mit hohen Vertragsstrafen und Kündigung der Geschäftsbeziehung. Du kannst Dich aber auch noch zusätzlich schützen – das Zauberwort heißt „Abo-Sperre“. Wir zeigen Dir, wie das funktioniert.

Du hast, so wie Kunden aller Netzbetreiber, die Möglichkeit, digitale Inhalte einfach und bequem mit Deinem Handy zu bezahlen – zum Beispiel Spiele-Apps, eBooks, Freizeichentöne oder auch digitale Park-Tickets. Der Vorteil für Dich:  Du brauchst für die Bezahlung von digitalen Gütern keine Kreditkarten-Daten oder Bankverbindungen anzugeben. Denn der Kaufpreis wird über die Mobilfunkrechnung beglichen beziehungsweise vom Prepaid Guthaben abgebucht. Diese Art des Bezahlens steht branchenweit Kunden aller Netzbetreiber in Deutschland zur Verfügung.

Abo-Sperre einrichten  – so geht‘s

Vertragspartner bei diesem Kauf sind die Inhalte-Anbieter (zum Beispiel von Spiele Apps oder Freizeichentönen) und Du als Kunde. Ist eine Forderung strittig, muss der Anbieter den rechtswirksamen Vertragsabschluss nachweisen. Gelingt dem Anbieter dieser Nachweis nicht, erhältst Du als Kunde die zu Unrecht gezahlten Beträge wieder gutgeschrieben. Vodafone unterstützt seine Kunden bei der Klärung und stellt dafür alle notwendigen Anbieter-Information bereit.

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Wenn Du Vodafone Kunde bist und Dich zusätzlich vor Abofallen schützen willst, kannst Du eine Sperre des Bezahl-Dienstes setzen lassen; und zwar differenziert nach einer Sperre nur für Abonnements (dann bleiben Einzelkäufe möglich) oder einer Komplettsperre für Abos und Einzelkäufe. Dazu reicht ein Anruf von Dir auf der Vodafone Kunden-Hotline. Du kannst ebenso das Kunden-Portal „MeinVodafone“ zur Sperrung nutzen. MeinVodafone steht als App auf Deinem Handy oder auch als Web-Seite im Internet zur Verfügung. Hier werden alle abgeschlossenen Abos inklusive der Kontakt-Daten der Drittanbieter übersichtlich aufgelistet. Und hier kannst Du die Abonnements auch gleich kündigen. Die Sperrung ist kostenlos.

Vodafone ergreift Maßnahmen gegen unseriöse Abo-Anbieter

Vodafone duldet keinen Missbrauch zu Lasten seiner Kunden und ergreift Maßnahmen gegen unseriöse Abo-Anbieter. Diese reichen von kompletter Sperrung des Geldflusses, über Vertragsstrafen bis hin zur Kündigung der Geschäftsbeziehungen. Um potenzielle Betrugsfälle zu minimieren, haben die deutschen Mobilfunknetzbetreiber darüber hinaus ein Frühwarnsystem entwickelt. Sie tauschen sich regelmäßig über auffällige Dienste im Markt aus und ergreifen die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher. Für die branchenweite Koordination und Überwachung haben alle beteiligten Netzbetreiber den externen Dienstleister MDK (www.mdkgmbh.de) beauftragt.

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