Podolski hält einen Fußball in die Kamera mit Vodafone Logo für die Baller League
Auf dem Bild vom DAZN Unlimited-Artikel sind die Fußballstars Erling Haaland, Harry Kane, Kylian Mbappé und Florian Wirtz abgebildet. Von links nach rechts trägt Haaland das hellblaue Trikot von Manchester City, Kane das rote Trikot des FC Bayern München, Mbappé das weiße Trikot von Real Madrid und Wirtz das rote Trikot von Bayer Leverkusen. Die Spieler sind in dynamischen Posen dargestellt, vor einem hellen, himmlischen Hintergrund mit einem angedeuteten Stadion. Unten im Bild befinden sich die Logos von DAZN und der UEFA Champions League.

So bringst Du Dein Smartphone sicher durch den Winter

Schnee, Glat­teis und extreme Kälte. Der Win­ter naht. Und dieses typ­isch ungemütliche Wet­ter macht auch Deinem Smart­phone zu schaf­fen. Denn die fil­igrane Tech­nik arbeit­et nur bei zweis­tel­li­gen Plus­graden optimal. 

Wie über­ste­ht Dein Smart­phone den Win­ter also unbeschadet? Ganz ein­fach: Du brauchst es bloß richtig zu behan­deln. Und was das genau bedeutet, erfährst Du hier.

Denn mit den fol­gen­den ein­fachen Tipps fühlt sich Dein Smart­phone auch in der kalten Jahreszeit pudelwohl.

Lass Dein Smartphone nicht frieren – vermeide Kälte

Bei Kälte frierst Du. Zum Glück gibt es Jack­en, Schals und Hand­schuhe. Aber nur für Dich, nicht für Dein Smart­phone. Denn wenn Du es bedi­enen möcht­est, liegt das Dis­play meis­tens frei – und kühlt aus. Du checkst Deinen Kalen­der und Dein Smart­phone fühlt sich an, als müsste es Draußen in der Kälte in Bade­hose ein Gedicht auf­sagen. Trage es deshalb immer möglichst dicht am Kör­p­er. Dadurch bekommt es Deine Wärme ab und bleibt angenehm warm. Bei richtig eisi­gen Tem­per­a­turen kann sich zusät­zlich auch eine Win­ter-Hülle aus Neo­pren lohnen. Denn dadurch hält es die gewonnene Wärme auch dann, wenn Du es kurz mal herausnimmst.

Denk im Win­ter auch an Deine Geräte im Auto. Im Wagen ist es zwar schön warm, solange Du drin­sitzt. Aber über Nacht ist es darin genau­so kalt wie draußen. Lass deshalb keine Geräte für län­gere Zeit im Auto liegen. Dieser Tipp gilt ganz beson­ders auch für Navis, Tablets und Kameras.

Vorsichtig auftauen lassen

Ganz ver­mei­den lässt sich Kälte natür­lich nicht. Schließlich ver­lässt Du Dich auf Dein Gerät und brauchst es auch im Win­ter. Und dann wird es manch­mal eben auch kalt. Aber Vor­sicht: Lass es unbe­d­ingt nur langsam wieder auf­tauen. Auch wenn das Dis­play wegen der Kälte nicht mehr reagiert. Denn in solch einem Fall sind wahrschein­lich die Flüs­sigkeit­skristalle einge­froren. Und dann bleibt auch die Anzeige so ste­hen. Stell Dir vor, Dein Gerät ist eingeschnappt, weil es frieren musste. Nach ein­er Stunde im War­men sollte alles wieder ganz nor­mal funk­tion­ieren. Es kann Dir schließlich nicht lange böse sein.

Diese Zeit ist wichtig. Greif auf keinen Fall zum Föhn und leg es auch abso­lut nicht auf die Heizung. Das fühlt sich für Dein Smart­phone etwa so an, wie eiskalte Hände unter heißem Wass­er zu waschen. Abso­lut nicht empfehlenswert. Denn im Inneren kann sich dadurch Kon­denswass­er bilden. Und das fab­riziert im schlimm­sten Fall einen Kurz­schluss und lässt Dein Gerät in die ewigen Jagdgründe einge­hen. Das ist sog­ar dop­pelt ärg­er­lich, denn Wasser­schä­den sind kein Garantiefall. Lass Deinem Smart­phone deshalb genug Zeit, um von allein wieder aufzutauen.

Für das Auf­tauen­lassen gibt es lei­der keine Tricks. Es ist zum Beispiel abso­lut nicht rat­sam, ein kaltes Smart­phone aufzu­laden und die Akkuwärme zum Auf­tauen des Dis­plays auszunutzen. Denn die Ionen sind durch Kälte träge gewor­den. Ihr opti­maler Tem­per­aturbere­ich liegt zwis­chen 15 und 25 Grad. Wird es viel käl­ter, liefern sie oft weniger Energie. Lade Deinen Akku deshalb nur auf, wenn er Zim­mertem­per­atur erre­icht hat. Das gilt nicht nur für Dein Smart­phone, son­dern natür­lich auch für Tablets, Navis, Kam­eras und alle anderen Geräte mit Akku.

Gut geschützt durch den Winter

Du siehst, schon mit ein paar Kleinigkeit­en geht es Deinem Smart­phone im Win­ter viel bess­er. Aber wie sieht jet­zt der Win­ter-Fahrplan genau aus? Die Hülle hat­ten wir ja schon, denn sie hält Dein Smart­phone warm. Aber sie kann noch mehr, denn sie schützt es ja auch. Und das ist im Win­ter beson­ders wichtig, denn wenn es draußen glatt ist und Du Dein Gerät wom­öglich mit Hand­schuhen benutzt, dann steigt lei­der auch das Risiko, dass es mal run­ter­fällt. Auf den Fußweg, die Straße oder gefrore­nen Boden. Und wenn es dann schon kalt ist, wer­den auch die Mate­ri­alien brüchig und gehen schneller kaputt. Eine Hülle ist deshalb sozusagen der Win­ter­reifen für Dein Smart­phone und bei kalten Tem­per­a­turen abso­lut zu empfehlen.

Und auf der Vorder­seite? Auch da kannst Du Win­ter­aus­rüs­tung anbrin­gen. Näm­lich eine gut schützende Dis­play­folie. Die bewahrt Dein Gerät vor Brüchen und sog­ar vor Feuchtigkeit. Denn selb­st wenn Du ein wasserdicht­es Mod­ell besitzt: Durch Beschädi­gun­gen kann jedes Smart­phone auch einen Wasser­schaden bekom­men. Beson­ders im Schnee. Ein­mal ungün­stig herun­terge­fall­en, Dis­play gebrochen, Wass­er läuft rein und dann hast Du den Schla­mas­sel. Ein Dis­play­bruch ist allein schon ärg­er­lich, aber in den aller­meis­ten Fällen lässt er sich wieder repari­eren. Deine Dat­en bleiben erhal­ten und Du kannst Dein Gerät ein­fach weit­er benutzen.

Falls Dein Gerät nicht wasserdicht ist und mal im Schnee oder ein­er Pfütze gelandet ist, nimm sofort den Akku her­aus, wenn er nicht fest ver­baut ist. Bringe Deinen Schüt­zling anschließend ins Warme und lass ihn vor­sichtig auf­tauen und trock­nen. Damit hast Du gute Chan­cen, nur mit dem Schreck­en davonzukommen.

Tipp: Schnapp Dir im Win­ter Dein Head­set zum Tele­fonieren. Dadurch bleibt Dein Smart­phone immer gut geschützt an Deinem Kör­p­er und ist nicht mehr der kalten Wit­terung ausgesetzt.

Smartphone abschalten und Zweitgerät verwenden

Wenn wirk­lich dauer­haft extreme Kälte herrscht, schützt Du Dein Smart­phone am besten, wenn Du es abschal­test. Das wirkt sich zwar total pos­i­tiv auf das Geräteleben aus, bringt aber auch einen großen Nachteil mit sich: Du kannst Deinen Begleit­er dann auch nicht mehr benutzen.

Je hochw­er­tiger Dein Smart­phone-Mod­ell, desto eher lohnt sich deshalb der Griff zu einem Zweit­gerät. Denn dadurch bleibt Dein High­end-Flag­gschiff sich­er im War­men geschützt und ist keinen Win­ter-Risiken aus­ge­set­zt. Falls Du noch ein altes Smart­phone in der Schublade liegen hast, erlebt es im Extrem-Win­ter also sozusagen seinen zweit­en Früh­ling. Und falls es beschädigt wird, ist das zwar ärg­er­lich, aber längst nicht so schlimm wie es bei Deinem aktuellen Smart­phone wäre.

In Dein­er Schublade liegt alles, aber kein altes Smart­phone? Dann kannst Du Dich alter­na­tiv auch nach einem preiswerten Ein­steiger-Smart­phone umschauen. Solche Geräte sind oft sog­ar noch gün­stiger als eine Reparatur eines High­end-Smart­phones und liefern Dir die wichtig­sten Smart­phone-Fea­tures für den All­t­ag. Mit ein­er guten Schutzhülle und den Tipps von oben soll­test Du natür­lich auch Dein Zweit­gerät vor Kälte schützen – so gut es eben geht.

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