Vodafone Radio

E-Mail: kontakt@vodafone.com

Robotik – Wenn Intelligenz und Technik verschmelzen

von

Ihr Spezialgebiet beherrschen sie viel besser als wir Menschen, doch abseits ihrer Hauptfunktion sind sie meist nicht zu gebrauchen: Roboter. Das könnte sich aber schon bald ändern, denn das Gigabit-Zeitalter startet jetzt.

Was stellst Du Dir vor, wenn das Wort „Roboter“ fällt? Eine Menschengestalt, die glatt als Dein bester Kumpel durchgehen könnte oder vielleicht ein gewisses quietschgelbes Fahrzeug, das sich transformieren kann? Oder denkst Du womöglich an die Geräte, die in Windeseile Autos zusammenbauen? Das Spannende an der Robotik ist die Vielfältigkeit und das, was durch die Kombination von moderner Hard- und Software möglich wird.

 

Was Roboter heute schon können

Die Ernsthaften unter ihnen arbeiten rund um die Uhr für die Menschheit. Sie helfen Menschen im Alltag, bauen Autos oder begeben sich ferngesteuert in Gefahr – zum Beispiel, um Sprengsätze zu entschärfen. Die Entwicklung solcher Maschinen war aufwendig und die Ergebnisse gelten als Meilensteine. Die sensorgesteuerten Roboter haben Augen und Ohren und können programmierte Arbeitsabläufe ohne Probleme erledigen – meistens sogar schneller und länger, als jeder Mensch es jemals könnte. Doch das nächste „große Ding“ wird es sein, den Maschinen eine gewisse Intelligenz zu verabreichen. Einen Verstand, der sie auf ihre Umwelt reagieren und eigene Entscheidungen treffen lässt. Das ist zu gewissen Teilen heute schon möglich. Man nehme: ein Team von Superhirnen, eine Menge modernster Technologie und einen Firmennamen, der aus einem Marvel-Comic stammen könnte – fertig ist Atlas, der Roboter von Boston Dynamics. Er läuft draußen durch das Gelände, arbeitet als lagerlogistischer Assistent und wird von seinem menschlichen Kollegen gemobbt, was das Zeug hält. Der ist auch noch stolz darauf und stellt Videos davon ins Internet:

 

Quelle: Youtube/ Boston Dynamics

 

Mit künstlicher Intelligenz (KI) machte jüngst Google Schlagzeilen: Die Software AlphaGo besiegte die professionelle Welt-Elite im Spiel „Go“, das wesentlich mehr mögliche Kombinationen und Spielzüge hat als etwa Schach. Alle Varianten in einer Datenbank zu speichern und dann bei Bedarf abzurufen, wäre zu umfangreich und auch kein Beweis für Intelligenz gewesen, sondern nur ein Anzeichen für gutes Auswendiglernen. Vielmehr kann AlphaGo selbstständig lernen und eigene Schlüsse ziehen. Doch: Mit den Möglichkeiten kommt die Verantwortung. Die Twitter-KI Tay von Microsoft musste schon nach kurzer Zeit wieder offline gehen, weil ihre Kommunikationsfähigkeiten in eine falsche Richtung getrieben wurden.

Richtig spannend wird es, wenn ein Roboter mit überragenden motorischen Fähigkeiten mit einer ausgereiften KI kombiniert wird – fast wie im Film Ex_Machina, der auf einmal gar nicht mehr so weit weg zu sein scheint, oder? Noch mehr neue, große Möglichkeiten wird hier 5G mit sich bringen – und das Gigabit-Zeitalter steht ja quasi schon vor der Tür.

Auf den Weg dorthin begleitet Vodafone Dich übrigens schon heute – mit 4G|LTE Max.

Alle Kommentare ausblenden (0)
Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

×