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Kinomagie: Zauberhafte Easter Eggs in Disney-Filmen

Manch­mal genü­gen drei Kreise und eine Stup­snase, um kleine und große Kinder zum Strahlen zu brin­gen. Dis­ney-Filme haben ihre ganz eigene Magie – und ihre ganz eige­nen East­er Eggs. Wir haben die schön­sten gefun­den.

Zwar gehören auch Star Wars und die Avengers mit­tler­weile zum Mick­ey-Maus-Konz­ern, aber wir wis­sen: „Dis­ney-Filme”, das sind fan­tasiere­iche Aben­teuer für die ganze Fam­i­lie und passend zu Ostern haben wir die schön­sten Dis­ney-Streifen für Dich schon mal auf East­er Eggs abgek­lopft. Sicher­lich ent­deckst Du „Die Schöne und das Biest” und andere Lieblings­filme nochmal ganz neu. Vorhang auf!

Gekrönte & Gehörnte: Märchenhafte Disney Easter Eggs

Dis­ney und Märchen, das ist wie Kino und Nachokäse­fleck­en auf dem Sitz, oder wie Berlin-Mitte und veg­ane Gemüse­bratlinge – ja, das gehört ein­fach zusam­men. Und auch in diesem Artikel ste­hen die „Fairy Tales” an erster Stelle. Und deswe­gen darf auch ein Klas­sik­er den Reigen eröff­nen.

Die Schöne und das Biest (1991): Die verworfenen Skizzen

Bei Zeichen­trick- und Ani­ma­tions­fil­men ist es vol­lkom­men nor­mal, dass sich das Charak­ter­de­sign ändert. Skizzen und Entwürfe wer­den später im Zuge von Bonus­ma­te­r­i­al oder Ähn­lichem zugänglich gemacht, oder lan­den sog­ar im Müll. In diesem Fall jedoch, haben es einige der Entwürfe doch noch in den fer­ti­gen Film geschafft. Die Gar­goyles (Wasser­speier) im West­flügel und Fig­uren am Spring­brun­nen basieren auf früheren Charak­ter­de­signs für das Biest. Sie sind wesentlich gruseliger gestal­tet und vor allem noch ani­malis­ch­er.

Das Team um Chef-Ani­ma­tor Glen Kean beschloss final, das Biest doch men­schlich­er zu machen. Laut Mei­n­un­gen des Stu­dios wäre es son­st zu schw­er gewe­sen, dem Pub­likum die Romanze über­haupt noch glaub­haft zu verkaufen. Als ob das jet­zt bei sprechen­den Kerzen­leuchtern das größte Prob­lem gewe­sen wäre.

Die fantastische Welt von Oz: Verbeugungen vor dem Original

Sam Raimis 2013er-Adap­tion des Stoffes ver­stand sich als Pre­quel im Geiste. Ein­er tat­säch­lichen Verknüp­fung der Filme standen (wie so oft) Copy­right-Prob­leme im Weg. Trotz­dem gibt es ein, zwei char­mante Ver­beu­gun­gen zu dem Musi­cal-Film mit Judy Gar­land. Schon zu Beginn siehst Du, dass der Zirkus, mit dem Oscar reist, „Baum Broth­ers Cir­cus” heißt. Das ist ein nettes Kopfnick­en an den Autor der Roman-Vor­la­gen, Lyman Frank Baum.

Anschließend erfährt Oscar ‚Oz’ Dig­gs (James Fran­co), dass sein Love-Inter­est Annie im Begriff ist, einen gewis­sen „John Gale” zu heirat­en. Obwohl nie bestätigt, drängt sich die Ver­mu­tung auf, dass wir hier die Mut­ter der zukün­fti­gen Ikone Dorothy Gale ken­nen­ler­nen.

Unmissver­ständlich hinge­gen ist eine Szene im wun­der­baren Land selb­st. Oz und das geflügelte Äffchen Fin­ley (Zach Braff!) gehen/fliegen auf dem berühmten gel­ben Weg ent­lang. Dabei kannst Du eine Herde recht far­ben­fro­her Pferde ent­deck­en. Im Orig­i­nal­film gibt es solch einen Gaul eben­falls. Dieser wech­selte damals von Szene zu Szene seine Farbe – so wie manch­er nach ein­er durchzecht­en Nacht. Zu viel spoil­ern wollen wir an dieser Stelle nicht, aber auf eigene Gefahr gibt es noch mehr Oz-East­er-Eggs in dieser Liste.

Plötzlich Prinzessin 2: „It happens all the time”

Ja, der Prinzessin­nen-Zauber ist stark in dieser Film­rei­he. Mit der Ankündi­gung eines poten­tiellen drit­ten Teils schauen wir direkt nochmal in den zweit­en, in dem Mia (Anne Hath­away) zur Köni­gin gekrönt wer­den soll.

Das fol­gende East­er Egg ist im Deutschen schw­er­er zu ent­deck­en. In ein­er Szene zu Beginn des Films, winkt Mia dem Pub­likum zu. Dabei fliegt ihr ein Arm­reif weg. Gefan­gen wird das Teil von einem sym­pa­thisch-ergraut­en Bedi­en­steteten. „Das passiert doch ständig”, beschwichtigt er. Dieser Darsteller heißt Allan Kent. Im Englis­chen sagt er „It hap­pens all the time.” Ein Run­ning Gag, denn das gle­iche sagt der Darsteller in ver­gle­ich­baren Sit­u­a­tio­nen auch in anderen Fil­men des Regis­seurs Gar­ry Mar­shall, u.a. im ersten „Plöt­zlich Prinzessin” und – aufgepasst - in „Pret­ty Woman”! Julia Roberts kämpft in ein­er Restau­rant-Szene mit Sch­neck­en auf dem Teller. Eine fliegt ihr weg und wird vom Kell­ner (wieder Allen Kent) gefan­gen. In der deutschen Fas­sung beschwichtigt er dort mit „So etwas passiert jedem”, im Englis­chen, genau, mit „It hap­pens all the time.” Ein gar königlich­es East­er Egg, hier etwa bei Minute 4:55 zu sehen:

Vorlaut, schnell und haarig: Animierter Familienspaß

Com­put­era­n­imierte Filme sind mit­tler­weile fes­ter Bestandteil der Filmwelt. Und Dis­ney/Pixar-Pro­duk­tio­nen sind bekan­nt dafür, ton­nen­weise Anspielun­gen und kleine Über­raschun­gen für wach­same Augen zu ver­steck­en. Nun, wir waren wach­sam.

Rapunzel – Neu verföhnt: Das hölzerne Easter Egg

Die Neuin­ter­pre­ta­tion der Rapun­zel-Geschichte nimmt sich nicht zu ernst. Das ist ein Plus­punkt bei ein­er Geschichte um verza­ubertes Scheit­elfell. Deswe­gen gibt es trotz­dem nette Anspielun­gen auf andere Dis­ney-Filme. In ein­er Barszene, während Held Fly­nn am Hak­en hängt, kannst Du die berühmteste Holzpuppe der Filmgeschichte sehen: Pinoc­chio. Mehr Bild-für-Bild-East­er-Eggs zu Rapun­zel gibts im Bedarfs­fall in dem Beitrag der englis­chsprachi­gen Seite Jim Hill Media.

Ratatouille: Die Unglaublichen Easter Eggs

Eine Rat­te in der Küche muss nichts Schlecht­es sein. Ins­beson­dere, wenn der pussier­liche Nag­er bess­er kocht, als die Köche selb­st. Die ras­ante Komödie hat aber auch einige East­er Eggs zu bieten. Die Mach­er haben offen­sichtlich am Super­helden-Film „Die Unglaublichen” einen Nar­ren gefressen. Zum einen kannst Du den Anzug von Mr. Incred­i­ble erspähen, während Chefkoch Skin­ner die Rat­te Remy jagt, zum anderen ist im Flash­back des Restau­rant-Kri­tik­ers Anton, der Super­schurke „Bomb Voy­age” als Pan­tomime zu erken­nen.

Let­zter­er ziert übri­gens auch das Cov­er der Zeitschrift, aus der die Köchin Colette die aktuellen Kri­tiken ver­li­est.

Als der liebenswerte Tol­patsch Lin­gui­ni einen Schlaf­platz für die Rat­te Remy sucht, erhaschen wir ein pikantes Detail auf seine Unter­ho­sen: das Logo der „Unglaublichen”. Auf seine eigene Art und Weise ist das ja auch wieder ein State­ment.

Im fol­gen­den Video zeigt Dir Pixar kurz und knack­ig weit­ere East­er Eggs und wie das Pixarver­sum zusam­men­hängt. Das sorgt sicher­lich für die eine oder andere Über­raschung.


Video: Facebook / Toy Story

Cars: Das Beste (Easter Egg) kommt zum Schluss

Ja, der ganze Filme ist klasse. Bezweifeln wir auch gar nicht, aber das zweifels­frei Niedlich­ste in diesem tem­por­e­ichen Autorennspek­takel ist sicher­lich die End-Cred­it-Szene. Denn dort beant­wortet Pixar die Frage, wie wohl ihre Filme aus­ge­se­hen hät­ten, wenn sie in ein­er Welt voller Autos spie­len wür­den. Und deshalb darf­st Du Dich auf augen­zwinkernde Inter­pre­ta­tio­nen von Toy Sto­ry, Mon­ster AG und Das große Krabbeln freuen. Und danach ist Ostern auch sicher­lich vor­bei und es ist Zeit den Zünd­schlüs­sel abzuziehen und ins Bett zu gehen.

Gute Nacht und fro­he Ostern.

Du bist Dis­ney- und/oder Pixar-Crack und hast Deine ganz eige­nen Lieblinge unter den East­er Eggs? Dann lass uns teil­haben. Wir freuen uns auf Deinen Kom­men­tar.

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