Ein BMW iX steht vor dem Vodafone-Tower in Düsseldorf.

Ideen zum Anfassen: 3D-Druck macht Eindruck

Du möcht­est ein einzi­gar­tiges Fahrrad? Dann druck es Dir. Eine Legofig­ur, die aussieht wie Du? Druck sie Dir. Deine Schuhe drück­en? Druck Dir ein­fach passende. 3D-Druck­er sind die Rev­o­lu­tion für Mach­er und Kreative. Ob in der Indus­trie, im heimis­chen Bastelkeller oder im Kinderz­im­mer – mit der Print-Wun­der­mas­chine wird eine Skizze in kürzester Zeit zur greif­baren Inno­va­tion. Dahin­ter steckt keine Magie, son­dern cle­vere Tech­nik.

Vom eige­nen Spaß­figürchen bis hin zu hochtech­nisierten Pro­duk­ten: 3D-Druck ist in vie­len ver­schiede­nen Bere­ichen auf dem Vor­marsch. Am ein­fach­sten und ver­bre­it­et­sten ist das soge­nan­nte Fused Depo­si­tion Mod­el­ing, kurz FDM. Diese 3D-Print­er funk­tion­ieren wie eine com­put­erges­teuerte Heißk­le­bepis­tole: Plas­tik­fä­den wer­den durch eine Heiz­drüse gepresst, dabei geschmolzen und schichtweise zum drei­di­men­sion­alen Objekt aufge­tra­gen. 3D-Druck ist also keine Magie, son­dern das Ergeb­nis divers­er Här­tungs- und Schmelzprozesse. Mit­tler­weile kann sich auch qua­si jed­er so einen FDM-Druck­er nach Hause holen. Das Ver­fahren ist so sim­pel, dass es bald sog­ar als Baukas­ten-Set im Kinderz­im­mer Einzug hal­ten kann.

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Kreativ bis kurios: Vielfältiger Einsatz der 3D-Drucker

Mit der Weit­er­en­twick­lung der 3D-Druck-Tech­nik entste­hen ständig neue Anwen­dungsideen, die mal nüt­zlich, mal skur­ril, manch­mal auch ein­fach nur nerdig sind in jedem Fall aber das Giga­bit-Zeital­ter ein­läuten. Von Adi­das‘ Future­craft 3D-Schuhen über die 3D-gedruck­te Son­nenuhr mit Dig­i­ta­lanzeige bis hin zur Ultra­schall-Skulp­tur vom unge­bore­nen Nach­wuchs find­en 3D-Print­er für die unter­schiedlich­sten Zwecke ihre „Bes­tim­mung“, wie Fea­tured-Kol­lege Ger­rit Schw­erz konkreter aus­führt.

 

Lass das mal den Drucker machen – Ein Plus für viele Branchen

Als dur­chaus prak­tisch erweisen sich 3D-Druck­er in der Indus­trie und Forschung. So kön­nen Pro­to­typen und kom­plexe Bauteile für die Auto- und Luft­fahrt­branche in einem Guss ge-3d-druckt wer­den, was Arbeits- und Pro­duk­tion­ss­chritte spart. Dafür kom­men noch aus­ge­feil­tere und präzis­ere Druck-Tech­niken zum Ein­satz. Der MX3D-Robot­er druckt Fahrradrah­men und sog­ar Brück­en aus Stahl, Alu­mini­um, Bronze oder Kupfer. Auch die Fil­min­dus­trie spart sich dank 3D-Druck aufwendig mod­el­lierte Pro­to­typen aus Ton oder Sper­rholz und beim NASA-Pro­jekt Made in Space soll ein High­tech-Druck­er gle­ich einen ganzen Robot­er­arm ausspuck­en.

 

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Quelle: Joris Laarman for MX3D

Revolution in allen Bereichen: Verändern 3D-Drucker die Welt?

Kün­ftig wird es wohl kaum etwas geben, das sich nicht im 3D-Druck-Ver­fahren real­isieren lässt. Beim Bio-Print­ing kön­nten nicht nur Lebens­mit­tel gedruckt wer­den, son­dern auch men­schliche Kör­perteile. Dahin­ter ste­ht eigentlich der Zweck, chirur­gis­che Implan­tate und leben­sret­tende Organe zu pro­duzieren. Frag­würdi­ge Anwen­dungsideen gibt es aber auch: Ein chi­ne­sis­ches Bestat­tung­sun­ternehmen hat es sich zur Auf­gabe gemacht, Ver­stor­bene mit gedruck­ten Kör­perteilen aufzuhüb­schen. Span­nend sind auch Pläne, voll­ständig funk­tions­fähige Robot­er, Mini-Drohnen und sog­ar Wohn­sied­lun­gen im 3D-Druck-Ver­fahren herzustellen. Da bleibt die Frage, ob es beim näch­sten Möbel-, Schuh- und Autokauf nur noch Druck­vor­la­gen zu kaufen gibt – schließlich muss der richtige Mate­rialmix ver­wen­det wer­den, damit Dein Lieblingspul­li auch so aussieht, wie er ausse­hen soll. Und ob man diese ganzen Mate­ri­alien dann zuhause haben wird?

Fakt ist: 3D-Druck eröffnet unendlich viele Möglichkeit­en, spezial­isierte Pro­duk­te in kürzester Zeit herzustellen. Allerd­ings ist die Datei zum Druck eines ganzen Schuhs - egal ob schlanker Fuß oder Quadrat­latschen - natür­lich nicht ger­ade klein. So richtig wie am Schnürchen wird die 3D-Maschiner­ie also wohl erst im Giga­bit-Zeital­ter laufen. Auf den Weg dahin bringt Dich Voda­fone aber schon jet­zt mit 4G|LTE Max.

Supertreter, Lieblingsessen oder Riesen-Hüpf­burg: Was soll Dein 3D-Druck­er in Zukun­ft kön­nen? Wir freuen uns über Deine Ideen.

Titelbildquelle: Danit Peleg press kit

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