Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.
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Halo Sport: Dieses Headset unterstützt Dich beim Workout

In diesem Kopfhör­er steckt eine Menge Neu­rowis­senschaft: „Halo Sport“ sendet schwache Strom­stöße durch Deinen Kopf und soll so die Arbeit Dein­er Ner­ven­zellen verbessern. 10,5 Mil­lio­nen Euro hat das im Sil­i­con Val­ley ansäs­sige Start­up „Halo Neu­ro­science“ schon für die Pro­duk­tion gesam­melt.

Halo Sport ist ein neuar­tiges Wear­able, das mith­il­fe von elek­trischem Strom die Ner­ven­zellen im Gehirn stim­ulieren soll. Richtig ange­wandt, sollst Du so Deine Leis­tungs­fähigkeit deut­lich steigern kön­nen – nicht nur beim Sport, son­dern auch bei anderen Train­ingsak­tiv­itäten, wie beim Ler­nen eines Instru­ments. Eine Rei­he von pro­fes­sionellen Ath­leten und US-Sport­teams nutzen die Tech­nolo­gie bere­its.

Wie funktioniert Halo Sport?

Auf den ersten Blick sieht Halo Sport aus wie ein gewöhn­lich­er Kopfhör­er. Allerd­ings hat er kleine Schaum­stoffnop­pen auf der Innen­seite seines Bügels. Diese müssen vor der Ver­wen­dung ange­feuchtet wer­den und leit­en dann den Strom weit­er. Ein­mal aufge­set­zt, verbind­est Du Dich über Dein Smart­phone mit ein­er App und kannst je nach gewün­schter Train­ings­form zwis­chen ver­schiede­nen Pro­gram­men wählen. Zwanzig Minuten lang arbeit­et Halo Sport, dann kannst Du ihn abset­zen oder als nor­malen Blue­tooth-Kopfhör­er zum Musikhören weit­er­ver­wen­den. Die Her­steller empfehlen die Anwen­dung direkt vor dem Train­ing, am besten während des Aufwär­mens.

 

Was in dem Fitness-Headset steckt

Die Tech­nolo­gie hin­ter Halo Sport heißt tran­skranielle Gle­ich­strom­stim­u­la­tion (engl. „Tran­scra­nial direct cur­rent stim­u­la­tion“ – kurz tDCS). Richtig stim­uliert, benöti­gen die Ner­ven­zellen im Gehirn weniger Input, um Infor­ma­tio­nen zu trans­portieren. Sie kön­nen so leichter zusam­me­nar­beit­en und schneller neue Verbindun­gen her­stellen. Dies hil­ft Deinem Gehirn beim Auf­bau eines motorischen Gedächt­niss­es („mus­cle mem­o­ry“). Bewe­gungsabläufe, Kraft, Aus­dauer und Schnel­lkraft sollen so verbessert wer­den. Der ganze Prozess nen­nt sich „Neu­ro­prim­ing“.

Sicher, dass es sicher ist?

Zunächst klingt es etwas unbe­haglich: Sollst Du Dir Strom durch Deinen Kopf leit­en lassen, um bessere Ergeb­nisse beim Sport zu erzie­len? Die Entwick­ler hin­ter dem neuar­ti­gen Head­set ver­sich­ern jedoch, dass alles sich­er ist und ver­weisen auf 15 Jahre kon­tinuier­liche Forschung und über 2.000 wis­senschaftliche Stu­di­en in diesem Bere­ich. Die Strom­stärke, die Halo Sport abgegeben wird, ist unge­fähr die ein­er 9-Volt-Bat­terie. Von dieser Stärke kommt etwa nur die Hälfte bei den Ner­ven­zellen an. Während der Anwen­dung spürst Du fast nichts, höch­stens ein leicht­es Kribbeln.

Die Luxus-Fit­ness-Kette Equinox hat sich bere­its überzeu­gen lassen und bietet Halo Sport ab sofort in 22 sein­er Fit­ness­cen­ter in den USA an. Im Onli­neshop von Halo Neu­ro­science ist der Kopfhör­er für derzeit rund 400 Euro auch nach Deutsch­land liefer­bar.

Würdest Du diesen Kopfhör­er beim Train­ing aus­pro­bieren? Schreib uns Deine Mei­n­ung in die Kom­mentare!

Titelfoto: Halo Neuroscience

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