Green Home: Zwischen vernetzen Beeten und Desktop-Treibhäusern

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Junge Frau in Bibliothek lernt mit Laptop und am Smartphone

Green Home: Zwischen vernetzen Beeten und Desktop-Treibhäusern

Die Küchenkräuter hal­ten Dein Aquar­i­um sauber, Dein Gemüsegarten informiert Dich auf dem Smart­phone, ob bei ihm alles im grü­nen Bere­ich ist. Keine Frage: Im Green Home lebt es sich gesün­der und dank smarter Tech­nolo­gien zu Urban Gar­den­ing wird jed­er Hob­by-Gärt­ner zum pro­fes­sionellen Pflanzen­züchter.

Mit den fol­gen­den Apps und Gad­gets machst Du auch ohne grü­nen Dau­men in Deinem botanis­chen Reich eine super Fig­ur. Pünk­tlich zum Start der Pflanz­sai­son ist also genau der richtige Zeit­punkt, um so manchen smarten Helfer zuhause auszupro­bieren. Los geht’s mit unseren Tipps zu Urban Gar­den­ing.

Ecoqube C: Ein Mikro-Ökosystem für Aquaponiker

Für alle, die neben Pflanzen auch gerne Fis­che zücht­en, haben sich die Mach­er des Eco­qube Air eine span­nende Tech­nik aus­ge­kno­belt: Der Eco­qube C ist ein selb­streini­gen­des Aquar­i­um, bei dem Du Dich um nichts küm­mern musst – abge­se­hen vom Füt­tern der schwim­menden Bewohn­er natür­lich. Eine externe Pflanze – zum Beispiel Dein Küchen­basi­likum – nimmt über einen Fil­ter abfal­l­ende Bio­masse aus dem Wass­er auf und bezieht daraus Nährstoffe. Während das Pflänzchen also wächst und gedei­ht, wird das Wass­er auf natür­liche Weise gere­inigt – ein kleines Ökosys­tem für den Schreibtisch. Auch hier lassen sich ver­schiedene Ein­stel­lun­gen wie die Beleuch­tung via Fernbe­di­enung steuern.

Fishbit: Dieses Start-up automatisiert Dein Aquarium

Mit Sen­soren und ein­er ver­net­zten Steck­leiste will das Start-up Fish­bit Dir viel Arbeit rund um Dein Aquar­i­um abnehmen. In Echtzeit bekommst Du wichtige Dat­en wie Wassertem­per­atur, pH-Wert und Salzge­halt auf Deinem Smart­phone angezeigt und behältst so jed­erzeit den Überblick. Ein Wert dro­ht, kri­tisch zu wer­den? Dann benachrichtigt Dich Fish­bit umge­hend, sodass Du rechtzeit­ig ein­greifen kannst. Mit der passenden Steck­leiste – dem soge­nan­nten Con­troller – kannst Du dabei aber häu­fig auch ein­fach zuschauen. Das Wass­er wird zu warm? Dann schal­tet Fish­bit ein­fach automa­tisch den Heiz­er aus. Selb­stver­ständlich kannst Du darüber auch Pumpen, LEDs und weit­eres Aquar­i­um-Zube­hör steuern und automa­tisieren.

Wasser nach Maß: Smart Gardening mit dem Rachio-System

Wer seinen grü­nen Dau­men demon­stri­eren möchte, macht mit einem gepflegten Vor­garten schon mal einen guten Ein­druck. Allerd­ings braucht so ein Rasen nach englis­chem Vor­bild auch inten­sive Pflege. Da kön­nte Dir das Rachio-Sys­tem einiges an Arbeit abnehmen. Die ver­net­zte Sprin­kler­an­lage lässt sich dank Wifi-Verbindung mit dem Smart­phone überwachen, steuern und automa­tisieren. Dafür errech­net die Rachio-App aus den angegebe­nen Grund­stück­seigen­schaften, vorhan­de­nen Pflanzenarten sowie Online-Wet­ter­dat­en, wie viel Wass­er benötigt wird. Maßgeschnei­dert reg­uliert das Sys­tem dann automa­tisch die Bewässerung. Das spart nicht nur Zeit, son­dern auch Wasserkosten.

Nie mehr dicke Luft: Mit Netatmo hast Du das Raumklima im Blick

Bleibt die Frage, ob sich all das Grün auch pos­i­tiv auf das Raumk­li­ma auswirkt. Prüfen kannst Du das mit der mobilen Wet­ter­sta­tion von Netat­mo. Ein Außen­füh­ler zeich­net die Tem­per­atur und Luft­feuchtigkeit auf, drin­nen messen bis zu vier Mod­ule den Luft­druck und CO2-Gehalt. Weit­ere Wet­ter­dat­en bezieht die Wet­ter­sta­tion von Netat­mo über das heimis­che WLAN-Netz. Aus all den Infos wird ein Luftqual­itätsin­dex errech­net. Bei kri­tis­chen CO2-Werten wirst Du per Push-Nachricht informiert. Ein zusät­zlich­es Gim­mick ist der inte­gri­erte Laut­stärkemess­er. Damit lässt sich zwar nicht das Raumk­li­ma überwachen, dafür aber zum Beispiel, ob der Nach­wuchs seine Hausauf­gaben macht oder die Stereoan­lage auf­dreht – let­zteres kön­nte immer­hin auch für dicke Luft sor­gen.

Garten-Apps: Deine virtuellen grünen Daumen

Du möcht­est Deine Pflanzen gerne opti­mal ver­sor­gen und Dich gut um Deinen Balkon oder Garten küm­mern? Dann soll­test Du einen Blick auf die fol­gen­den Apps wer­fen. Damit bekommst Du Tipps zu ide­al­er Pflanzenpflege, wichtige Gieß-Erin­nerun­gen, ein Nach­schlagew­erk für Nüt­zlinge in Deinem Garten und viele weit­ere Infos.

Zimmerpflanzen auf Tisch in Urban Gardening

Grow Garten App

(Android)
Der Kat­a­log fürs Grüne: Mit dieser Android-App behältst Du den Überblick über jede einzelne Dein­er Pflanzen. Ob Stau­den, Kräuter, Gemüse, Sträuch­er oder Bäume: Lade Dir fer­tige Steck­briefe und Infos aus der Daten­bank oder lege Deine Pflanzen und Beete ein­fach selb­st an.

Stauden Ratgeber

(Android und iOS)
Du planst ger­ade Deinen Garten? Diese Rat­ge­ber-App hil­ft Dir bei der Auswahl der richti­gen Pflanzen. Fil­tere bequem nach Kri­te­rien wie Blütezeit, Wuchshöhe, Blat­t­farbe oder Blüten­farbe und stelle Dir Dein eigenes Blüten­paradies zusam­men.

Nützlinge im Garten

(Android und iOS)
Bes­timmt tum­meln sich auch in Deinem Garten viele Nüt­zlinge. Mit dieser App der Bun­de­sanstalt für Land­wirtschaft und Ernährung kannst Du sie iden­ti­fizieren und erfährst, wie Du Nüt­zlinge in Deinem Garten fördern kannst.

Vera: Plant Care App

(Android und iOS)
Mit Vera kannst Du für jede Pflanze den ide­alen Bewässerungs­plan erstellen. Dein Smart­phone erin­nert Dich dann immer pünk­tlich, sodass Du automa­tisch alles richtig machst und Deine grü­nen Mit­be­wohn­er stets opti­mal ver­sorgt sind.

Faz­it: „Green Tech­nolo­gies“ blühen im Smart Home regel­recht auf und bere­ich­ern es in punc­to Nach­haltigkeit, Gesund­heit und Kom­fort. Ver­net­zte Blu­men­beete und selb­streini­gende Aquar­ien sind sicher­lich nicht die let­zten High­lights, die wir kün­ftig im grü­nen Zuhause ent­deck­en wer­den.

Was hältst Du vom Green Home und Smart Gar­den­ing 2.0? Wir freuen uns über Deinen Kom­men­tar.

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