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From Ocean to Galaxy: Samsung präsentiert smartes Surfboard

Es liegt oft nur ein Video zwis­chen „Was für ’ne geile Welt.“ und „WTF?“. Hier kommt dieses Video. Nach der Eroberung des Luftraums durch All­round-Drohnen macht sich jet­zt Sam­sung daran, das Wass­er mit dig­i­tal upge­grade­ten Surf­bret­tern zu erobern. Eigentlich nur mit einem. Aber sieh‘ selb­st.

 

Mar­itime Hochleis­tungss­portler ken­nen diesen magis­chen Moment. Die let­zten Son­nen­strahlen drän­gen durch eine sich zuziehende Wolk­endecke, das Meer wird unruhig und scheucht seine Bewohn­er auf. Volle Konzen­tra­tion. Die Welle kommt. Auf Deinem Surf­brett leuchtet eine Textnachricht auf: „Bring auf dem Rück­weg noch Erb­sen mit. Hdl, Mausi.“ Wer weiß, was genau sich die Inge­nieure bei Sam­sung gedacht haben, als sie dem Sur­fcham­pi­on Gabriel Med­i­na ein Surf­brett geschnitzt haben und das edle Wellen­re­itin­stru­ment mit LED-Bild­schirm plus Sam­sung Galaxy S7 bestück­ten.

 

Go Champ: So sieht Samsungs Smartboard in Aktion aus

Das fol­gende Video mag so ausse­hen, als wäre es der Trail­er zu „Gefährliche Bran­dung 2“. Aber mit diesem emo­tion­al aufge­lade­nen Video stellt Sam­sung Brasil das weltweit erste (und bis­lang einzige) smarte Surf­board vor.

 

Quelle: YouTube / Samsung Mobile Brasil

 

Wasserdicht und digital: Updates direkt aufs Board

Das Board ist in einem Zeitraum von anderthalb Jahren ent­standen. Gefer­tigt wurde das Board vom weltweit renom­mierten Surf­brettschnitzgu­ru John­ny Cabi­an­ca. Auf dessen Boards reit­et Welt­meis­ter Gabriel Med­i­na regelmäßig die gefährlich­sten Wellen.

 

In diesem handge­fer­tigten Unikat ist ein wasserdichter LED-Screen ver­baut. Das Sys­tem funk­tion­iert mit einem Sam­sung Galaxy S7 und zeigt aktuelle Infor­ma­tio­nen zu Wet­ter und Wellen­fre­quenz gut les­bar an. Im Video bekommt Med­i­na Nachricht­en von seinem Coach und Moti­va­tionst­weets in Echtzeit angezeigt.

 

Dort, wo die eine Hälfte des Net­zes den puris­tis­chen Charak­ter des Sur­fens bedro­ht sieht, erken­nen andere dur­chaus den nahe­liegen­den Vorteil der Tech­nik: mehr Sicher­heit. Denn wie jed­er Extrem­sport ist auch das Sur­fen mit Gefahren ver­bun­den. Das fängt bei der Unberechen­barkeit des Wassers an und hört bei eventuellen Haian­grif­f­en auf. Train­er & Co. kön­nen den Sur­fend­en Eilmel­dun­gen bei gemelde­ten Raub­fis­chsich­tun­gen und plöt­zlichen Wet­terum­schwün­gen direkt auf’s Board schick­en. Denn auch wenn Surf-Puris­ten mit Sicher­heit das Wilde und Unkon­trol­lier­bare am Wellen­re­it­en lieben, kann das „Extra“ an Sicher­heit den gewis­sen Unter­schied machen.

Surfboard_Header

Sicheres Wellenreiten

Ger­ade für Surf­schulen wäre es wesentlich ein­fach­er für die Coach­es, ihre Schüt­zlinge mit  gutem Gewis­sen ins Meer zu schick­en. Ob ander­er­seits eine unkon­trol­lierte Flut an Pri­vat­nachricht­en den Sport sicher­er macht und nicht ein­fach nur nervt, wird die Zeit zeigen. Bei Serien­reife ist es ver­mut­lich auch real­is­tisch, die Boards mit Sen­soren und Action­cams auszurüsten. Ich für meinen Teil warte auf das erste Welt­meis­ter­schaft-Livestream­ing – direkt vom Surf­brett.

 

Intel­li­gentes Surf­board oder analoges Bügel­brett? Was hälst Du von solchen smarten Kuriositäten? Wir freuen uns auf Deine wasserdicht­en Kom­mentare.

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