Hand mit Galaxy Watch4 hält Skateboard
Eine Drohne lässt Baumsamen fallen um den Wald aufzuforsten

Desk to success mit Antonia Sutter

Das sis­ter­MAG Team und featured.de haben einiges gemein­sam. Die Welt funk­tion­iert beim Jour­nal für die Dig­i­tale Dame zwar nicht auss­chließlich, aber doch über­wiegend dig­i­tal. Heute bekommt ihr einen exk­lu­siv­en Blick auf den (neuen) Schreibtisch von Grün­derin Anto­nia Sut­ter. Dieser ist näm­lich nicht nur ziem­lich styl­ish, da Anto­nia (oder auch nur Toni genan­nt) schon immer an Mode inter­essiert war, son­dern zeigt, wie die dig­i­tale Arbeitsweise mit analoger Rech­nung­sprü­fung konkur­ri­ert.

sis­ter­MAG – Jour­nal für die dig­i­tale Dame – berichtet alle zwei Monate neu über Mode, Essen & Trinken, Reisen, aktives Leben, Beau­ty, DIY und andere Lifestyle-The­men – aber auch und ins­beson­dere über Tech­nolo­gie, Kar­riere, dig­i­tale Trends und Star­tups. Das sis­ter­MAG will damit jene Gruppe von Frauen ansprechen, die häu­fig von Pub­likum­szeitschriften ver­nach­läs­sigt wird: viel­seit­ig inter­essierte, gut aus­ge­bildete, selb­ständi­ge Frauen, die sich für die dig­i­tale Welt begeis­tern und intel­li­gente Infor­ma­tio­nen in ansprechen­dem Design präsen­tiert haben möcht­en. Die Idee, das Mag­a­zin zu grün­den, hat­te Toni bere­its vor vier Jahren gemein­sam mit ihrer Schwest­er There­sa Neubauer und ihrem Mann Alex Sut­ter. Die drei grün­de­ten den Ver­lag Car­ry-On Pub­lish­ing, der mit­tler­weile drei Mag­a­zine mit sis­ter­MAG, Leben­lang und Dear­sou­venir ver­legt. Inner­halb des Teams ist sie für Finanzen, Mar­ket­ing und Strate­gie zuständig.

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Toni (Jahrgang 1981 und damit ger­ade noch Teil der Mil­len­ni­als) studierte BWL mit den Schw­er­punk­ten Finanzen und Strate­gis­ches Man­age­ment an der HHL – Leipzig Grad­u­ate School of Man­age­ment. Nach dem Abschluss ihres Studi­ums startete sie ihre beru­fliche Lauf­bahn bei der YOC AG, dem Pio­nier für Mobile Mar­ket­ing, Mobile Inter­net und Mobile Adver­tis­ing aus Berlin. Dort leit­ete sie seit 2008 den Bere­ich Busi­ness Devel­op­ment, bevor sie 2011 die Geschäfts­führung der Tochter-Gesellschaft YOC Ltd. in Lon­don über­nahm. »Das Arbeit­en im eige­nen Unternehmen ist natür­lich noch ein­mal etwas ganz Anderes: Am Anfang gab es ein­fach keinen Schreibtisch. Nach­dem meine Schwest­er nach Berlin gezo­gen war, befand sich das „sis­ter­MAG Büro“ zunächst in ihrem Wohnz­im­mer. An einem großen Holztisch saßen wir damals mit dem Lap­top und werkel­ten an den Aus­gaben. Dass wir jet­zt in einem wun­der­baren Büro im Berlin­er Wed­ding sitzen, ist wirk­lich schön und ich sage jeden Tag: Toi toi toi. Aber ich komme auch jeden Tag gern zur Arbeit, mache mir einen Kaf­fee und laufe durch die Räume mit unseren Mitar­beit­ern, bevor ich mich an meinen Schreibtisch set­ze.«

Das Büro von Toni und ihrer Schwest­er Thea ist vor allem eins: hell! Weiß dominiert den Raum nicht nur in der Wand­farbe, son­dern auch in den Details ihres Arbeit­splatzes. Der Schreibtisch ist mod­ern mit sil­ber­nen Füßen und ein weißer Mon­i­tor hil­ft beim Arbeit­en: »Wir alle sind es sehr gewöh­nt, einen Mon­i­tor am Com­put­er zum ein­facheren Arbeit­en zu nutzen: Ger­ade beim soge­nan­nten »Taggen«, also dem Ver­linken der Aus­gaben, was wir alle immer noch gemein­schaftlich tun, hil­ft dieser immer sehr. Mir ist es am Arbeit­splatz beson­ders wichtig, dass eine gemütliche und ein­ladende Atmo­sphäre herrscht. Das fängt mit gutem Licht an und hört mit kleinen per­sön­lichen Din­gen auf.«

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Die Schreibtis­che der bei­den Schwest­ern ste­hen in L-Form, sodass sich bei­de leicht aus­tauschen kön­nen. Denn echte Kom­mu­nika­tion ist im sis­ter­MAG-Büro genau­so wichtig wie ein Mes­sen­ger-Dienst namens »Telegram«, welch­er bei allen Mitar­beit­en instal­liert ist und wo in ver­schieden­sten Grup­pen oder im Eins-zu-Eins-Chat nicht nur Fra­gen und Antworten, son­dern auch Links und ganze Dateien aus­ge­tauscht wer­den: »Für mich bedeutet dig­i­tales Arbeit­en, dass ich von über­all und auf allen dig­i­tal­en Devices Zugriff auf unsere Dateien habe. Dass wir in virtuellen Teams aus Angestell­ten, freien Fotografen, Tex­tern und Illus­tra­toren die Mag­a­zine erstellen und dass wir jed­erzeit über Skype, Mes­sen­ger, Email oder Telegram ver­bun­den sind.«

In der Küche oder am Schreibtisch von Toni wird aber auch gern gere­det und gequatscht, um dann in alle Welt die Ideen und Über­legun­gen per Mail zu schick­en. Das sis­ter­MAG Team arbeit­et mit­tler­weile mit über tausend Kon­trib­u­toren zusam­men. In Tonis Auf­gabenge­bi­et fall­en hier auch Steuer­ber­ater oder Lohn­buch­hal­terin: »Ohne die Buch­hal­tung und die damit ver­bun­de­nen Belege würde dig­i­tales Equip­ment auf meinem Schreibtisch über­wiegen. Da jedoch die deutsche Bürokratie noch keine papier­lose Abrech­nung erlaubt, ver­schwinde ich regelmäßig unter einem riesi­gen Papier­stapel. Deshalb sind meine lieb­sten »analo­gen« Schreibtis­chhelfer auch Ord­ner mit – vom Design­team – gestal­teten Ord­nerrück­en oder Map­pen in schönem Design. So fällt auch die manch­mal dröge Ablagear­beit leichter.« Und so find­et man auch viele weit­ere schöne Details an Tonis Arbeit­splatz: ein Cov­erkleid der Aus­gabe 19 ste­ht neben dem Regal mit Adventskalen­der und Deko-Glas­flaschen. In einem Drahtko­rb liegen Fest­plat­ten, Datenk­a­bel und Smart­phone: »Den größten Unmut im Büro löst der Klau von Ladek­a­beln aus! Deshalb war unser bestes Ein­wei­hungs­geschenk für das neue Büro eine Kiste mit sieben neuen Charg­ern – da hat wirk­lich jemand mitgedacht.«

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Toni gibt aber auch selb­st zu, dass sie ohne Smart­phone nicht lange auskommt: »Ich lege mein Handy abends ca. 1 Stunde vor dem Ein­schlafen weg, da ich dann lieber ein physis­ches Buch lese – zur Zeit Klaus Mann. Doch wirk­liche Auszeit­en machen mir gar keinen Spaß. Ich empfinde es dann nicht als Detox, son­dern als ein Hemm­nis, nicht mit mein­er Fam­i­lie oder meinem Mann in Verbindung treten zu kön­nen. Ich fotografiere gern für Insta­gram oder lese über die neuesten Reich­weit­en- und Social-Media-Tools. Das ist für mich eher Hob­by als Arbeit.«

Der Schreibtisch:

Mein Schreibtisch ist wirk­lich sehr ordentlich. Ich räume jeden Abend alle losen Papiere und Sachen wieder weg und habe nur ein paar Lieblingskarten, einen schö­nen Block und Bleis­tift daliegen. Großes Chaos ist ein absolutes No-Go auf meinem Schreibtisch. Hier bin ich auch das absolute Gegen­teil von mein­er Schwest­er. Bei ihr kann man häu­fig unter Kabeln, Papieren, Gläsern und Blöck­en über­haupt nichts find­en.

Auf dem dig­i­tal­en Schreibtisch ziert ger­ade eins der »Dress Your Tech Wall­pa­per« von Designlove­fest meinen Desk­top. Ich finde es auch wichtig, dass man sich freut, sobald man den Com­put­er am Mor­gen aufk­lappt.

Quick Check: Auf welche Gad­gets kannst du auf keinen Fall verzicht­en?
Mein iPhone mit den Apps Google Dri­ve, Box, Drop­box und Sug­ar­sync und den Social Media Plat­tfor­men Insta­gram, Face­book Seit­en, Pin­ter­est, Twit­ter und meine hell­grü­nen Kopfhör­er.

Bildquellen: Cristopher SantossisterMAG

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