Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
Eine Grafik die den Einsatz von Technologien bei der Waldbrandbekämpfung zeiigt
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Back to Basics: Was ist eigentlich ein Gadget und was ist es nicht?

Vom Schuh-Fer­n­glas bei James Bond bis hin zu Smart­phone-ges­teuerten High­tech-Laut­sprech­er in Deinem Wohnz­im­mer: Wir erk­lären Dir, was eigentlich gemeint ist, wenn über „Gad­gets“ gesprochen wird, wie sich der Begriff im Laufe der Zeit verän­dert hat – und warum die Gren­ze zwis­chen unnützem Schnickschnack und tech­nol­o­gis­chem Luxus nicht immer ein­fach zu ziehen ist.

Im James-Bond-Uni­ver­sum dürfte der MI6-Forsch­er Q so etwas wie der Steve Jobs des 20. Jahrhun­derts sein. In knapp 20 Fil­men der erfol­gre­ichen Kinor­ei­he avancierte „Q“ zur Kult­fig­ur und ste­ht bis heute Pate für kleine, tech­nis­che aus­ge­fal­l­ene Erfind­un­gen – für soge­nan­nte Gad­gets. Ein Begriff, den auch die 80er-Jahre-Kult­serie „Inspec­tor Gad­get“ zunehmend in der Pop­kul­tur ver­wurzelte.

Meist kleine technische Gerätschaften

Dabei stammt der englis­che Begriff „Gad­get“ ver­mut­lich schon aus dem 19. Jahrhun­dert und beze­ich­net aller­hand kleine tech­nis­che Gerätschaften, die mit über­raschen­den, neuar­ti­gen Funk­tio­nen aufwarten kön­nen. Vor der Ein­führung erster Heim­com­put­er waren der­lei Erfind­un­gen der Öffentlichkeit jedoch allen­falls aus Film und Fernse­hen geläu­fig und hat­ten, anders als im jet­zi­gen dig­i­tal­en Zeital­ter, eher Low-Tech-Charak­ter. Denn klickst Du Dich heute durch soge­nan­nte Gad­get-Web­shops, dürften Dir nur wenige nicht-elek­tro­n­is­che Gegen­stände auf­fall­en. Dazu gehören unter anderem Zauber­wür­fel oder Periskope, die einst mit kom­plex-ver­spiel­ten Eigen­schaften bein­druck­en kon­nten.

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Auch der Game Boy ist ein Gadget

Später gal­ten dann aller­hand tech­nis­che Gerätschaften für den Heimge­brauch als „Gad­gets“. Aus Solitär­spie­len auf frühen Com­put­ern wur­den Game Boys, aus Polaroid- schließlich Dig­italk­a­m­eras. Anfang der 2000er taucht­en Web­shops wie get­Dig­i­tal auf und gaben dem Gad­get­be­griff ein neues Gesicht. Hier lassen sich aus­ge­fal­l­enes Com­put­erzube­hör, wie etwa USB-Tassen­wärmer und -Minikühlschränke, aber auch trag­bare Geräte wie spezielle Laser­point­er oder Fernbe­di­enungskissen bestellen. Darüber hin­aus find­et sich in solchen Shops auch Mer­chan­dise aus Sci­ence-Fic­tion-Wel­ten à la Star Wars und Star Trek.

Nicht jedes Device gleich als Gadget zu verstehen

Heute kön­nen Gad­gets als ver­meintlich unnütze Luxu­s­güter auftreten, doch genau­so gut kön­nen sie das Leben sicher­er machen. Was wirk­lich noch als Gad­get gel­ten kann und darf, das kann kaum jemand mit Sicher­heit sagen. Umso bess­er, dass sich die Gad­get Inspec­tors von Rock­et­Beans TV hier auf Fea­tured regelmäßig dieser Auf­gabe annehmen.

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