Snapchat: So kannst Du Deinen eigenen Geofilter erstellen

Mit eigenen Geofiltern kannst Du Deine Fotos bei Snapchat aufwerten.
Landwirt geht durch seine Felder, die mit der App gegen Pflanzenschäden überwacht werden
So setzt Du Deine guten Vorsätze für 2020 in die Tat um

Snapchat: So kannst Du Deinen eigenen Geofilter erstellen

Lust auf ein bisschen Abwechslung bei den Fotoeffekten in Snapchat? Dann solltest Du vielleicht Deinen eigenen Geofilter einreichen: Deinen persönlichen Filter für einen Deiner Lieblingsorte. Wie Du bei Snapchat dafür vorgehen kannst, erklären wir Dir hier.

Snapchat bietet seinen Nutzern mittlerweile an, eigene Filter zu gestalten. Grundsätzlich kannst Du zwischen drei Kategorien wählen: „Community“, „Persönlich“ oder „Business“. Während die zweite Option für besondere Anlässe wie Geburtstage oder Hochzeiten gedacht ist, geht es bei „Community“-Filtern um bestimmte Orte wie Sehenswürdigkeiten oder Stadtteile, die einen eigenen Fotoeffekt erhalten sollen. Die Option „Business“ betrifft Dich dagegen nur, wenn Du Marken oder Unternehmen vertrittst.

In Deutschland kannst Du bislang allerdings nur „Community“-Filter erstellen. Wann Du die kreativen Overlays hierzulande auch für persönliche oder geschäftliche Anlässe gestalten kannst, ist noch nicht bekannt. Im Folgenden beschreiben wir Dir das grundsätzliche Vorgehen also zunächst auf Grundlage der „Community“-Filter.

Vorgaben für Geofilter

Einen Geofilter kannst Du in Deutschland aktuell nur am Computer erstellen. Dafür navigierst Du im Browser auf die entsprechende Snapchat-Webseite und klickst unter dem Unterpunkt „Community“ auf die Schaltfläche „Jetzt einreichen“. Auf der folgenden Seite werden Dir die Vorgaben angezeigt, die Du dabei berücksichtigen solltest. So muss es sich um ein transparentes Bild handeln, das im PNG-Format vorliegt und weboptimiert abgespeichert wurde. Die Größe soll sich auf 1.080 x 1.920 Pixel belaufen. Obendrein darf die Datei nicht größer als 300 Kilobyte sein. Darüber hinaus solltest Du oben und unten ein bisschen Platz lassen – da Snapchat dort seine Navigationssymbole platzieren wird. Für die Erstellung eines Geofilters bieten sich übrigens Programme wie Photoshop oder Illustrator an. Passende Templates für die Tools werden Dir am oberen rechten Bildschirmrand der Snapchat-Homepage angezeigt.

Weitere Tipps zur Erstellung von Geofiltern

Die Vorgaben für das Einreichen von Geofiltern werden im Support-Bereich der Seite noch weiter ausgeführt: So sollen die Filter einen lokalen Bezug haben und für einen öffentlichen Platz, ein Stadtviertel, einen Veranstaltungsort, ein Wahrzeichen oder einen anderen Ort erstellt werden. Außerdem muss es sich bei Deinem Vorschlag um eine Idee handeln, die zu 100 Prozent von Dir stammt. Ein Geofilter darf ebenso wenig Logos und Markennamen wie Fotos und Hashtags enthalten. Des Weiteren solltest Du Dir Gedanken um die Größe machen: Denke daran, dass die Grafik nicht zu viel Platz auf dem Bildschirm einnehmen sollte. Schließlich ist sie als Ergänzung für ein späteres Foto gedacht und spielt dementsprechend nur eine Nebenrolle.

Nur wenn Du Dich an diese Vorgaben hältst, besteht die Möglichkeit, dass Dein Filter den Sprung ins soziale Netzwerk schafft. Die Datei muss nämlich von Snapchat freigegeben werden. Immerhin können später ja nicht nur Du, sondern auch andere Nutzer auf die Grafik zugreifen, wenn sie es durch die strenge Qualitätskontrolle von Snapchat geschafft hat.

Einen Ort und Radius festlegen

Hast Du Deinen Filter nach den oben beschriebenen Vorgaben erstellt und hochgeladen, klickst Du auf der Snapchat-Homepage auf „Weiter“. Anschließend legst Du über die angezeigte Karte eine Reichweite für Deinen Geofilter fest. Das heißt, Du bestimmst den Ort, an dem der Filter genutzt werden kann. Wird der ausgewählte Bereich rot gefärbt angezeigt, musst Du ihn womöglich vergrößern oder verkleinern. Außerdem füllst Du ein Anmeldeformular aus, in dem Du einträgst, warum Dir der Geofilter so wichtig ist. In dem entsprechenden Textfeld solltest Du außerdem die Idee hinter Deinem Community-Filter möglichst genau beschreiben. Dadurch erhöhst Du die Chancen, dass es Dein Filter in die App schafft. Hast Du Deinen Vorschlag eingereicht, kannst Du letztlich nur auf die Entscheidung des sozialen Netzwerks warten.

Video: YouTube / Snapchat

Zusammenfassung

  • Bis jetzt können deutsche Snapchat-Nutzer nur „Community“-Geofilter erstellen – und das auch nur über die entsprechende Homepage am Computer.
  • Snapchat hat strenge Vorlagen für die Erstellung der Filter.
  • Mindestvoraussetzung ist, dass es sich bei Deiner eingereichten Grafik um eine PNG-Datei im Format 1.080 x 1.920 Pixel handelt, die nicht größer als 300 Kilobyte groß ist.
  • Hast Du eine entsprechende Grafik entworfen und hochgeladen, legst Du fest, an welchem Ort Dein Filter benutzt werden kann.
  • Erkläre außerdem, warum Dir der Geofilter so wichtig ist und sende Deinen Vorschlag mitsamt eines Namens zur Überprüfung an Snapchat.

Hast Du schon einmal einen „Community“-Filter bei Snapchat eingereicht? Wir hören in den Kommentaren gerne von Deinen Erfahrungen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren