Pokémon Go PokéStop
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Pokémon Go: Schlage Deinen Wunsch-PokéStop vor

Du bist an Deinem Lieblingsplatz und denkst: „Wow, das wäre hier der ide­ale PokéStop!“ Vielle­icht ist er es ja auch bald. Du musst ihn nur vorschla­gen. Wann, wie und wo das möglich ist, erfährst Du hier auf fea­tured.

Die Beta-Ver­sion der neuen Funk­tion ist ger­ade ange­laufen. In Koop­er­a­tion mit der Com­mu­ni­ty des Ur-Spiels „Ingress“ wer­den Vorschläge geprüft und gegebe­nen­falls in das Spiel inte­gri­ert. Kön­nte also sein, dass sich Poké­mon-Go-Train­er dem­nächst noch genauer in der Pokéwelt umschauen.

via Giphy

Foto und Beschreibung: PokéStop über die App vorschlagen

Die Funk­tion befind­et sich noch in der Beta-Phase. Wenn die Funk­tion flächen­deck­end imple­men­tiert wurde, kannst Du Deine Vorschläge direkt per App ein­re­ichen. Über die App schickst Du dann ein möglichst gutes Foto inklu­sive ein­er deut­lichen Beschrei­bung der Loca­tion an das Poké­mon-Go-Team.

Und keine Sorge, ner­ven tust Du damit nie­man­den, denn pro Tag kannst Du nur eine bes­timmte Anzahl an Vorschlä­gen ein­re­ichen. Verbliebene ‚Ver­suche’ sollen ges­part und später ver­wen­det wer­den kön­nen.

Die Community stimmt ab: Wird Dein Lieblingsplatz sogar eine Arena?

Schon vor Poké­mon Go machte Entwick­ler Niantic mit einem Aug­ment­ed-Real­i­ty-Game von sich reden: Ingress. Bis heute hat das Spiel eine aktive Com­mu­ni­ty. So aktiv, dass das Pro­jekt „Oper­a­tion Por­tal Recon“ ins Leben gerufen wurde. Die Mit­glieder sind beson­ders erfahrene Nutzer. Diese prüfen Deine Vorschläge und lehnen sie entwed­er ab, geben grünes Licht oder – und jet­zt den Pokéball fes­thal­ten – pro­moten Deinen Vorschlag, um ihn als offizielle Are­na in das Spiel zu inte­gri­eren.

Beta-Phase: Nur auf Trainer-Level 40 – und noch nicht in Deutschland

Die Beta-Phase der neuen Funk­tion ste­ht aktuell nur Train­ern auf Lev­el 40 zur Ver­fü­gung. Ver­mut­lich erhofft man sich von einem hohen Lev­el eine eben­so hohe Kom­pe­tenz. Außer­dem kön­nen aktuell nur Poké­mon-Go-Train­er in Brasilien und Süd­ko­rea Vorschläge ein­re­ichen. Das ver­fol­gt einen ganz prag­ma­tis­chen Ansatz. In diesen bei­den Län­dern gibt es ver­gle­ich­sweise viele Nutzer, die sich zu wenig PokéStops teilen müssen. So möchte man in diesen Regio­nen gle­ich noch den Spielspaß erhöhen.

Auch hierzu­lande gibt es sicher­lich noch die eine oder andere ländliche Region, in der willige Train­er kaum an PokéStops vor­beikom­men, weil es schlichtweg keine gibt. Das ändert sich in Zukun­ft hof­fentlich, sobald die Poké­mon-Go-Com­mu­ni­ty reich­lich neue Stan­dorte vorschlägt – selb­st in nicht so dicht besiedel­ten Gebi­eten.

Anforderungen an PokéStops: Das funktioniert nicht!

Der ein oder andere User denkt zweifels­frei, dass das Grab seines Gold­ham­sters Jochen ein ganz her­vor­ra­gen­der PokéStop wäre. Aber nope, lei­der falsch gedacht. Die Liste der Anforderun­gen ist lang.

Grund­sät­zliche Don’ts sind beispiel­sweise Pri­vat­grund­stücke und Stan­dorte, die kom­plett von Pri­vat­grund­stück­en umgeben sind. Öffentliche Ein­rich­tun­gen wie Kindergärten, Tagesstät­ten und Grund­schulen sind eben­falls raus. Sicher­heit wird groß geschrieben, denn Stan­dorte, die nicht vol­lkom­men sich­er für Fußgänger zu erre­ichen sind, schei­den eben­so aus wie jene, die die Not­di­en­ste (Feuer­wehr, Polizei, Ambu­lanz) behin­dern kön­nten. Dein lokaler Wei­h­nachts­markt ist lei­der auch keine Option, denn saisonale Deko­ra­tio­nen und Betriebe sind, aus prak­tis­chen Grün­den, uner­wün­scht. Das gilt übri­gens auch für Betriebe der „Erwach­se­ne­nun­ter­hal­tung“. Bestandteile der Natur wie Wasser­fälle oder Wälder sind nur möglich, wenn etwas „von Men­schen Geschaf­fenes“ darin zu find­en ist, beispiel­sweise ein Infos­child am Waldein­gang.

Anforderungen an PokéStops: Das funktioniert!

„Und was darf ich dann noch vorschla­gen?“, fragst Du Dich. Der lokale Strip­club ist schon mal raus. Niantic stellt Dir aber eben­falls eine Liste zur Ver­fü­gung, in der Du Kri­te­rien find­est, die  ein guter PokéStop erfüllen muss. Orte mit ein­er beson­deren Geschichte, einem gewis­sen Bil­dungswert oder ein­er speziellen Architek­tur sind beson­ders gern gese­hen. Dein Vorschlag kann aber auch ein Geheimtipp sein. Zum Beispiel ein unauf­fäl­liger Ort, an dem sich die Ein­wohn­er gerne tre­f­fen, eine kultige Eis­diele oder ein­fach ein touris­tisch inter­es­san­ter Knoten­punkt.

Wir hal­ten Dich auf dem Laufend­en, über die neue Funk­tion und sagen Bescheid, wenn auch Du endlich Deine Gemeinde oder Deine Stadt mit neuen PokéStops und Are­nen ver­sor­gen kannst! Bis dahin kannst Du ja schon mal Deine Lieblingsplätze auskund­schaften.

Dein Lieblingszah­narzt, die Eis­diele Deines Ver­trauens – welche Orte schlägst Du dem­nächst als PokéStop vor? Wir freuen uns über Deine Insid­er-Tipps, in den Kom­mentaren. 

Bild: Nintendo

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