Junge Frau schaut auf ihr iPhone.
Einige der Helden in Raid: Shadow Legends

Kann Amazon auch Computerspiele?

Dass Ama­zon in der Gam­ing-Branche mit­mis­cht, ist inzwis­chen ein alter Hut. Jet­zt will es der Online-Händler allerd­ings richtig wis­sen: Ein PC-Game mit neuester Tech­nik ist in der Mache. Und es sind Spieleen­twick­ler von eini­gen der renom­miertesten Stu­dios der Welt an Bord.

Ama­zon ist inzwis­chen ein bekan­nter Play­er in der Games-Branche – nicht zulet­zt durch den Kauf von twitch ($970 Mio), der führen­den Video-Livestream-Plat­tform für Gam­ing-Inhalte, bei dem sie Konkur­renten wie Google aus­gestochen haben.

Doch mit dem neuesten Stre­ich fährt der eCom­merce-Riese richtig schwere Geschütze auf. Laut ein­er Stel­lenanzeige im Branchen­magazin Gama­su­tra sucht Ama­zon nun Spieleen­twick­ler, die “an der Speer­spitze für Game-Design und -Tech­nolo­gie” arbeit­en wollen. Sie sollen “Risiken einge­hen und Neues erfind­en”. Geplant ist ein PC-Game, designt und pro­gram­miert mit den inno­v­a­tivsten Tech­niken, die die Branche derzeit zu bieten hat.

Das Who-is-Who der Gaming-Branche

Und anscheinend gibt sich das Who-is-Who der Branche bald in den “Ama­zon Game Stu­dios” die Klinke in die Hand. Laut eige­nen Aus­sagen wur­den bere­its Mitar­beit­er ange­wor­ben, die an eini­gen der erfol­gre­ich­sten Titeln der jün­geren Ver­gan­gen­heit mit­gear­beit­et haben, wie zum Beispiel Por­tal, BioShock oder World of War­craft, das erfol­gre­ich­ste MMORPG (Mas­sive Mul­ti­play­er Online Role Play Game) aller Zeit­en.

Die hau­seigene Spieleschmiede “Ama­zon Game Stu­dios” hat bere­its einige Titel her­aus­ge­bracht, allerd­ings vornehm­lich Mobile Games. Da wäre zum Beispiel das vor Kurzem erschienene düstere “Til Morning’s Light” (Ama­zon Fire, iOS, Trail­er), das Grusel­spiel “Lost With­in” (Ama­zon Fire, iOS, Trail­er) oder das bald erhältliche komö­di­antis­che Space-Adven­ture “Tales from Deep Space” (iOS, Ama­zon Fire, Trail­er).

Was können Gamer erwarten?

Noch ist nicht viel bekan­nt über das geplante Spiel. Doch wer Ama­zon und seine Aus­flüge in fremde Branchen ken­nt, weiß, dass CEO Jeff Bezos keine hal­ben Sachen macht. Der hau­seigene eBook-Read­er “Kin­dle” ist bere­its absoluter Branchen­primus, auch “Ama­zon Web Ser­vices” sind inzwis­chen jedem Web­site-Betreiber ein Begriff. Es ist zu erwarten, dass der e-Com­merce-Riese auch die Com­put­er­spiel-Branche mit ähn­lichen Ambi­tio­nen ange­hen wird. Für die Gamer dieser Welt kann das eigentlich nur Gutes bedeuten.

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