Frau schießt ein Foto vom Berliner Dom mit dem Smartphone
Eine Frau mit roten Kopfhörern liegt auf dem Bett und hört etwas auf ihrem Handy.
Beispiel für die Nutzung von Apple Music via SharePlay in FaceTime
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HDR-Bilder erstellen: 5 Apps für optimale Kontrast-Fotos

Detailtiefe und Kon­trastschärfe: Mit HDR-Tech­nik holst Du das Beste aus Deinen Bildern her­aus. Wir haben uns ein­mal für Dich im Netz umgeschaut und die besten Apps für High Dynam­ic Range Images (HDRI) her­aus­ge­sucht.

Schon ein­mal mit dem Smart­phone den Son­nenauf­gang aufgenom­men und ent­täuscht gewe­sen, dass die Far­ben auf dem Foto zu blass waren? Für diese Fälle eignet sich HDR-Tech­nik: Damit wer­den zwei Bilder zu ein­er einzi­gen Auf­nahme kom­biniert. Dadurch stechen Bild­de­tails stärk­er her­aus, auch die Far­ben wirken ins­ge­samt gesät­tigter. Viele Smart­phones bieten eine eigene HDR-Funk­tion. Doch das reicht nicht immer aus, um das per­fek­te Foto zu pro­duzieren − zum Glück gibt es Apps, die Dich dabei unter­stützen.

Pro HDR (iOS): Simple Bedienung für Anfänger

Wer sich mit HDR-Tech­nik noch nicht gut ausken­nt, ist bei der kostenpflichti­gen Anwen­dung Pro HDR genau richtig. Denn die Soft­ware ist sim­pel aufge­baut und schnell ver­ständlich. Die einzige Bedin­gung: Du soll­test beim Schießen der Bilder eine ruhige Hand haben, son­st verwack­eln diese zu sehr. Oder benutze zusät­zlich ein helfend­es Sta­tiv.

Pro HDR pro­duziert zwei Fotos: Ein unter- und ein über­be­lichtetes Bild. Anschließend kom­biniert die Soft­ware bei­de Medi­en, indem sie diese übere­inan­der­legt. So entste­ht ein HDR-Foto mit schar­fen Kon­trasten. Außer­dem kannst Du das Bild manuell nachträglich bear­beit­en und zum Beispiel Hel­ligkeit oder Farb­sät­ti­gung verän­dern. Deine HDR-Fotos wirken so am Ende fast sur­re­al.

Snapseed (Android, iOS): Bilder wie gemalt

Die kosten­lose Anwen­dung Snapseed gibt es für Android und iOS und ist vor allem auf­grund zweier Fil­ter empfehlenswert: Der „Drama“-Filter ver­stärkt die Kon­traste stark, sodass noch ein­drucksvollere Fotos entste­hen. Der Fil­ter „HDR Scape“ sorgt dage­gen dafür, dass schat­tige Bild­bere­iche heller wer­den und so her­vorstechen. Außer­dem kannst Du die Fil­ter bei Bedarf kom­binieren – wodurch Land­schaften auf Deinen Bildern noch malerisch­er wirken.

Video: YouTube / Snapseed

Adobe Photoshop Lightroom (Android, iOS): HDR-Fotos wie vom Profi

Für Hob­by­fo­tografen und Ama­teure, iOS- und Android-Nutzer: Wer nach ein­er kom­pak­ten App für HDR-Fotos (Android, iOS) sucht, sollte Adobe Pho­to­shop Light­room aus­pro­bieren: Damit kannst Du auf Tablet und Smart­phone hochw­er­tige HDR-Bilder pro­duzieren. Bear­beite die Bilder nachträglich oder kehre mit einem Fin­ger­tipp zum Aus­gangs­bild zurück, wenn Du willst. Die Anwen­dung merkt sich zudem, welche Funk­tio­nen Du häu­fig zum Bear­beit­en nutzt, sodass Du sie schnell auch auf nach­fol­gende Bilder anwen­den kannst. Ide­al also für alle, die coole HDR-Auf­nah­men erstellen wollen.

Video: YouTube / Adobe Photoshop Lightroom

ProCam 5 (iOS): Ideal für Hobbyfotografen

Die kostenpflichtige iOS-Soft­ware Pro­Cam 5 punk­tet mit großem Menü und vie­len Zusatz­funk­tio­nen: Die App hat unter anderem eine Anti-Verwack­lung-Funk­tion, auch der Dreh von 4K Ultra HD Videos ist damit möglich.

Einziger Punk­tabzug: Das App-Menü wird für einige Nutzer vielle­icht etwas zu über­laden sein, was ger­ade Anfänger verun­sich­ern kön­nte. Für geübte Hob­by­fo­tografen eignet sich die Soft­ware allerd­ings auf jeden Fall.

HDR Max (Android): Meisterwerke mit HDR-Effekt

HDR Max bringt alle Werkzeuge mit, die Du für eine gute Bild­bear­beitung brauchst: Dank ein­er speziellen Fil­ter­funk­tion kannst Du mit der kosten­losen App einen HDR-Effekt über Deine Bilder leg­en − ohne dazu mehrfache Auf­nah­men zu brauchen. So entste­hen HDR-ähn­liche Fotos, die Du bear­beit­en und teilen kannst. Der Vorteil: Der Effekt wird schnell über die Bilder gelegt. Du musst also nicht erst wie bei anderen Apps warten, bis die Soft­ware das Foto aus der Kom­bi mehrerer Auf­nah­men erstellt hat.

Ein HDR-Foto, auf dem eine Brücke zu sehen ist.

HDR-Bilder zu erstellen geht ganz leicht – Du musst Dich nur der Smart­phone-Kam­era oder ein­er zusät­zlichen App bedi­enen.

HDR-Apps für Amateure und Hobbyfotografen

Scharfe Kon­traste, far­ben­fro­he Motive, Ergeb­nisse wie gemalt: HDR-Apps gibt es mit­tler­weile viele, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Während einige auf­grund ihrer sim­plen Bedi­enung punk­ten, sind andere dank zahlre­ich­er Zusatz­funk­tio­nen beson­ders für Hob­by­fo­tografen inter­es­sant. Informiere Dich ide­al­er­weise vor dem Kauf über die einzel­nen Funk­tio­nen der Apps − dann find­est Du mit Sicher­heit auch die Soft­ware, die zu Dir passt.

Falls Du bis dahin ein paar mehr Infos zur HDR-Tech­nik und dem Erstellen guter HDR-Fotos haben willst, schaue doch gerne in unserem entsprechen­den Rat­ge­ber vor­bei.

Benutzt Du zur Erstel­lung von HDR-Bildern auf dem Smart­phone auch Apps? Welche ist Dein Favorit? Ver­rate ihn uns gerne in den Kom­mentaren.

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