Google Arts & Culture: Die Doppelgänger-App gibt es jetzt auch in Deutschland

Google Arts & Culture: Die Doppelgänger-App gibt es jetzt auch in Deutschland

Wolltest Du schon immer wissen, welchem berühmten Gemälde Du ähnlich siehst? Mit Google Arts & Culture erfährst Du, wer Dein kunsthistorischer Doppelgänger ist – und das jetzt auch in Deutschland. Wie die App funktioniert und welche Features sie außerdem für Dich bereithält, erfährst Du auf featured.

Artikel wie 26 Celebrities und ihre historischen Zwillinge werden bereits zuhauf geklickt. Aber schön hier bleiben! Gewisse Gesichtsmerkmale kommen schlichtweg häufiger vor als andere. Und der richtige Bart, eine Brille oder ein markantes Kinn verleiten schnell zu einer Aussage à la „Wie Zwillinge!“. Nach diesem Prinzip funktioniert übrigens auch die „Art Selfie“-Funktion bei Google Arts & Culture.

#ArtSelfie: Zeig mir Dein Gesicht und ich sag Dir, wer Du warst

Google Arts & Culture hat viele Funktionen, mit denen Du Kunst ganz neu entdeckst. Besonders „Generation Selfie“ schielt natürlich auf die fetzige #ArtSelfie-Funktion. Hast Du die Handy-App geöffnet, scrollst Du runter und am Titelthema vorbei und landest schließlich bei Art Selfie.

Kamerafreigabe erteilt und schon kannst Du Dein Selfie direkt in der App machen. Bereits eine Funkel-Animation später zeigt die App Dir fünf Bilder an, die Deinem Selfie ähnlich sind. Dafür greift Google Arts & Culture auf eine Datenbank mit über 70.000 Bildern zu. Das mit der höchsten Ähnlichkeit, prozentual, wird Dir dabei zuerst angezeigt. Durch den Rest kannst Du swipen. Mit einem Tap kannst Du auch auf eine hochauflösende digitale Kopie des Bildes zugreifen und bekommst Metadaten zu Entstehung, Standort und dem Künstler geliefert.

Je nach Mimik bekommst Du deutlich andere Ergebnisse geliefert. Ein wenig Grimassieren macht also besonders Spaß, wenn der eine Schnappschuss einem Werk eines spanischen Künstlers ähnlich sieht und der nächste dann mit namenloser Straßenkunst verglichen wird. Im Selbstversuch herausgefunden.

Natürlich lässt sich Dein Match auch in den sozialen Medien teilen. Unter #ArtSelfie findest Du zahlreiche passende und unpassende Matches. Hier eine Auswahl:

Kunst und Kultur als interaktive Erfahrung

Google Arts & Culture versteht sich als Plattform für, nun ja, eben Kunst und Kultur. In der Desktop-Version stehen Dir prinzipiell die gleichen Inhalte zur Verfügung, wie in der App – exklusive der Art-Selfie-Funktion.

Das Titelthema greift zumeist Alltägliches auf und setzt es in kulturhistorischen Kontext. So schaffen es auch Haustiere auf die Seite, so wie in dem Beitrag Pawtraits: Our changing relationship with pets troughout history. Diese und auch alle anderen Geschichten auf der Plattform sind englischsprachig.

Unter dem Punkt Erkunden findest Du außerdem interaktive Funktionen. Mit der Art Camera entdeckst Du beispielsweise tausende historische Meisterwerke in (teils ultra) hochauflösender Qualität. Die 360°-Videos nehmen Dich mit auf eine Reise durch zahlreiche historische und moderne Bauwerke. Darunter zum Beispiel die Elbphilharmonie in Hamburg. Eine Einbindung von „Google Street View“ bringt Dich außerdem zum Taj Mahal, den Pyramiden von Gizeh und anderen Sehenswürdigkeiten. Dank der Google-Cardboard-Funktion kannst Du einige der größten Museen der Welt auch via Virtual-Reality-Rundgang entdecken. Wenn Dir Cardboard nicht mehr reicht, dann gibt es für Google Daydream die erweiterte Version der VR-Funktion als Extra-App: Google Arts & Culture VR.

So entdeckt Du Kunst in Deiner Nähe

Aber Google Arts & Culture bietet noch mehr als das bloße Bestaunen aus der Ferne. Mit der Funktion In der Nähe bekommst Du jene eingetragenen Partner angezeigt, die Dir geografisch am nächsten sind. Mit einem Klick bekommst Du Wissenswertes zur Location angezeigt, Kunstwerke im Bestand und eine Verknüpfung zu Google Maps, damit es direkt losgehen kann.

Google Arts & Culture: Vom Nebenprojekt zur Multimedia-Erfahrung

„Google Arts & Culture“ startete bereits 2011 als „Google-Art-Project“ und war ein Nebenprojekt des Google-Managers Nelson Mattos. 2011 umfasste das Projekt 17 Museen und 1064 hochauflösende Bilder. Mittlerweile ist daraus eine multimediale Plattform mit über 150 Partnerschaften auf der ganzen Welt geworden, die ihre User dazu einlädt, Kunst und Kultur selbst zu entdecken – mal in der Nachbarschaft, mal am anderen Ende der Welt, mal mit einem Selfie und manchmal auch in der virtuellen Realität, in der Zeit und Raum gar keine Rolle mehr spielen.

Google Arts & Culture findest Du kostenfrei für Android bei Google Play und für Apple im App Store.

Schillerndes Portrait oder moderne Kunst? Was sagt Google Arts & Culture zu Deinem Selfie?

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