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Clayframes, Storyfab & Co: Die Movie Maker Apps für Dein Smartphone

Du woll­test immer schon ein­mal in Deinem eige­nen Film Regie führen? Das trifft sich gut. Denn die drei Apps „Stop Motion Stu­dio“, „Clayframes“ und „Sto­ry­fab“ ermöglichen es Dir, ganz ein­fach selb­st ani­mierte Videos zu erstellen. Alles, was Du dazu brauchst, ist Dein Smart­phone.

Die großen Trick­film­mach­er haben es leicht: Mil­lio­nen­bud­gets, einen Haufen tal­en­tiert­er Zeich­n­er und 3D-Effek­te bis der Arzt kommt. Doch oft sind es nicht die bom­bastis­chen Block­buster mit den Mega-Effek­ten, die Men­schen berühren, son­dern die kleinen, feinen Film­chen mit ein­er pack­enden Sto­ry und ein­er kreativ­en Idee dahin­ter. Smart­phone sei Dank kannst Du nun auch Deine Ideen real­isieren. Wir stellen Dir die drei Apps vor, die Dir dabei helfen.

Stop Motion Filme mit Stop Motion Studio und Clayframes

Stop Motion Stu­dio – erhältlich im Google Play Store und bei iTunes – und Clayframes – nur im Google Play Store erhältlich – funk­tion­ieren ähn­lich und sind bei­de darauf aus­gelegt, auf ein­fache Weise Stop Motion Videos zu erstellen. Das sind Filme, die aus vie­len Einzel­bildern beste­hen und so zu fließen­den Videos wer­den. Ger­ade für Kinder sind diese Apps toll: Hier kön­nen die Lieblingsspielfig­uren zu Stars in den selb­st erdacht­en Fil­men wer­den. Natür­lich kannst Du Fig­uren auch kom­plett sel­ber erschaf­fen, wie zum Beispiel in dem Klas­sik­er Wal­lace und Gromit aus Knet­masse. Dein­er Fan­tasie sind hier kaum Gren­zen geset­zt.

Hel­lo world! #wal­lace­and­gromit

Ein von Wal­lace & Gromit (@worldofwallaceandgromit) gepostetes Foto am

So funktioniert’s: Das grundle­gende Prinzip ist bei bei­den Apps das­selbe: Nach­dem „Darsteller“ und Set für Deinen Film gefun­den sind, bringst Du alles in Posi­tion und startest die jew­eilige App. Bei­de Apps ver­fü­gen über eine automa­tis­che Erfas­sung, bei der Du die Zeit­in­ter­valle indi­vidu­ell ein­stellen kannst. So brauchst Du nicht immer zwis­chen Gerät und Film­set hin und her laufen, son­dern bleib­st ein­fach beim Set und bewegst Deine Fig­uren. Bei bei­den Apps ist die Auf­nahme in HD-Qual­ität möglich. Bei­de Apps bieten anschließend zahlre­iche Fea­tures zur Bear­beitung der fer­ti­gen Bilder. Außer­dem kön­nen neben der Bild­bear­beitung noch Sounds einge­fügt wer­den. Hier siehst Du ein Beispiel, wie es am Ende ausse­hen kann:

Quelle: Youtube/ cateaterllc

Beson­der­heit­en von Stop Motion Stu­dio: Neben der Git­ter-Funk­tion zur richti­gen Posi­tion­ierung des Bildes hil­ft Dir eine inter­ak­tive Zeitleiste dabei, den Überblick zu behal­ten. Die App unter­stützt außer­dem sowohl die Vorder- als auch die Rück­kam­era mit voller Fokuskon­trolle, Belich­tungskon­trolle und Weißab­gle­ich.

Beson­der­heit­en von Clayframes: Durch Hän­deklatschen, den Annäherungssen­sor oder eine Blue­tooth-Fernbe­di­enung lässt sich bei Clayframes der Aus­lös­er steuern, was den Dreh deut­lich ein­fach­er gestal­tet. Beson­ders cool: Per Alpha Brush kön­nen  Befes­ti­gun­gen dig­i­tal ent­fer­nt wer­den, sodass Deine Fig­uren im Film sog­ar fliegen kön­nen. Und auch nach der Fer­tig­stel­lung deines Werkes lassen sich immer noch Änderun­gen und Erweiterun­gen vornehmen. Hier siehst Du ein lustiges Video, wie so etwas ausse­hen kann:

Quelle: Youtube/ MrLightbox

Figuren und Welten erschaffen mit Storyfab

Sto­ry­fab funk­tion­iert etwas anders als die bei­den genan­nten Apps: Hier verbind­est Du dig­i­tale Charak­tere mit Dein­er realen Umwelt – so entste­hen dann wirk­lich coole Aug­ment­ed Real­i­ty-Videos. Und das soll laut Mach­ern so ein­fach sein, dass selb­st Kinder prob­lem­los zu Film­pro­duzen­ten wer­den kön­nen.

So funktioniert’s: Als Aus­gangspunkt für Deinen Film brauchst Du ein Film­set. Dies kann so gut wie alles sein: ein Pup­pen­haus, ein Mag­a­zin-Cov­er, eine Seite aus einem Bilder­buch, ein­fach ein Tisch oder eine selb­st­ge­bastelte Kulisse. Dein Set kannst Du mit realen Req­ui­siten ausstat­ten oder aber direkt in der App virtuelle Deko­ra­tio­nen und Req­ui­siten auswählen und ein­fü­gen.

Als näch­stes wählst Du aus ein­er großen Rei­he an Charak­teren in der App Deine Pro­tag­o­nis­ten aus und per­son­al­isierst diese mit Haarschnitt, Größe und Klam­ot­ten, damit sie die per­fek­ten Darsteller für Deinen Film wer­den. Aus ein­er Samm­lung von Aktiv­itäten, wie zum Beispiel Tanzen, Lachen oder Laufen, kannst Du diesen Fig­uren nun Regie-Anweisun­gen geben und so Deinen eige­nen, span­nen­den Film pro­duzieren.

Auch bei dieser App kannst Du Musik hinzufü­gen. Außer­dem kön­nen ver­schiedene Fil­ter ange­wandt wer­den, um die Stim­mung in Deinem Film zu bee­in­flussen. Die App hat die Finanzierungsphase  ger­ade per Kick­starter-Pro­jekt abgeschlossen und wird damit auf jeden Fall in naher Zukun­ft seinen Platz auf Deinem Smart­phone find­en kön­nen.

Quelle: Youtube/Storyfab App

Fazit: Alles steht bereit, jetzt bist Du dran

Egal welche App Du für Dein Meis­ter­w­erk nutzt, am Ende kommt es vor allem auf Deine Ideen und Deine Sto­ry an. Es war noch nie so ein­fach, selb­st zum Filmemach­er zu wer­den. Alles, was Du benötigst, sind ein Smart­phone und ein paar Req­ui­siten. Und jede Menge guter Ideen natür­lich. Die besten Videos kannst Du anschließend über YouTube, Face­book oder ein anderes Net­zw­erk mit Deinen Lieb­sten teilen. Denn auch das kön­nen die Apps für Dich machen.

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