3D-Scanner-App: Heges erstellt druckfähige 3D-Modelle

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3D-Scanner-App: Heges erstellt druckfähige 3D-Modelle

Wie wäre es, wenn Du die Por­traits Dein­er Lieb­sten nicht mehr nur in 2D, son­dern als druck­fer­tiges 3D-Mod­ell bewun­dern kön­ntest? Mit der Kam­era-App Heges und einem iPhone X ist das jet­zt möglich.

Wir zeigen Dir, was die 3D-Scan­ner-App draufhat, warum sie nur mit einem iPhone X funk­tion­iert und wie Du mit ihr ein druck­fähiges 3D-Mod­ell von Dir oder Deinen Fre­un­den erstellst.

Heges zaubert im Han­dum­drehen detail­ge­treue 3D-Mod­elle

Im Grunde ist Heges eine Kam­era-App. Das Top-Fea­ture ist aber nicht etwa ein spezieller Self­ie-Fil­ter, son­dern die 3D-Scan-Funk­tion. Für vier Euro wird aus der True-Depth-Kam­era im iPhone X ein 3D-Scan­ner, mit der Du PLY- (bunt) und STL-Mod­elle (Graustufen) erstellen kannst. Die ges­can­nten Dateien sind dann bere­it für den 3D-Druck, sodass Du Objek­te kopieren kannst. Alles, was Du dafür benötigst, ist ein ruhiges Händ­chen beim Ein­scan­nen und etwas Übung.

So funk­tion­iert 3D-Scan­nen mit dem iPhone X

Nach dem App-Down­load kannst Du das 3D-Scan­ner-Fea­ture per In-App-Kauf freis­chal­ten. Anschließend lässt sich die True-Depth-Kam­era auf der Vorder­seite als 3D-Scan­ner benutzen. Umkreise damit langsam das Objekt, das Du scan­nen möcht­est. Während des Scan­nens siehst Du das erfasste 3D-Mod­ell bere­its in ein­er Live-Vorschau und kannst die Ober­fläche auch noch weit­er präzisieren, falls beim ersten Erfassen noch das ein oder andere Detail fehlt. Wenn Du fer­tig bist, zeigt Heges Dir das Ergeb­nis nochmal auf dem Dis­play an. So kannst Du Dich davon überzeu­gen, dass wirk­lich alles geklappt hat.

Bist Du zufrieden mit dem Ergeb­nis? Dann kannst Du Dein frisch erfasstes 3D-Mod­ell entwed­er in eine far­bige PLY-Datei oder mono­chrome STL-Datei kon­vertieren und anschließend exportieren. Spe­ichere Deine 3D-Mod­elle am besten extern, denn selb­st bei ein­fachen 3D-Scans wer­den rund 200 Megabyte Spe­ich­er auf Deinem iPhone X belegt. Durch die Kon­vertierung in das Druck­for­mat ver­dop­pelt sich der Spe­icherbe­darf sog­ar nochmal.

Tipps vom Entwick­ler: So klappt es mit dem per­fek­ten 3D-Mod­ell

Heges-Entwick­ler Marek Simonik hat ein paar nüt­zliche Tipps für die besten Ergeb­nisse: Bewege Dein iPhone X beim Scan­nen nur langsam. So kann die Kam­era gle­ich auf Anhieb viele Details erfassen und ver­ar­beit­en. Stelle außer­dem sich­er, dass Dein Objekt sich die ganze Zeit über inner­halb der Reich­weite befind­et. Nur so ist gewährleis­tet, dass Heges ein orig­i­nal­ge­treues 3D-Mod­ell berech­nen kann.

Und zu guter Let­zt: Die True-Depth-Kam­era kommt mit manchen schwierig zu erfassenden Objek­ten nicht so gut zurecht. So kom­men die True-Depth-Sen­soren zum Beispiel bei Glas an ihre Gren­zen. Wenn Du diese Tipps beim 3D-Scan­nen beacht­est, wirst Du mit den best­möglichen Ergeb­nis­sen belohnt.

Ist Heges genau die App, auf die Du und Dein 3D-Druck­er schon lange gewartet haben? Hin­ter­lasse uns einen Kom­men­tar.

Titelfoto: Heges

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