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Story / 15.05.2020

Raus aus der Parallelwelt, Schluss mit dem Versteckspiel – Gerald über sein Coming-Out

Gerald Hoech spielte lange Verstecken – bei der Arbeit mit seinen Kollegen. Er merkte aber, dass das nicht gut für ihn ist und hat Vieles geändert. Doch der Reihe nach: Seit 2001 ist Gerald bei Vodafone, seit 2013 leitet er den Bereich 'Financial Controlling' und sorgt in dieser verantwortungsvollen Position zusammen mit seinem Team dafür, dass die finanziellen Ziele eingehalten werden. Eine tolle berufliche Entwicklung. Aber mindestens genauso beachtenswert sind seine persönlichen, mutigen Schritte, die er in der Zeit gegangen ist. „Als ich bei Vodafone angefangen habe, war ich ein zugeknöpfter Krawatten-Mensch und habe mich verstellt. Heute bin ich eine authentische Führungskraft, die mit sich im Reinen ist“, beschreibt er sich selbst.  Gerald ist schwul und hat sich 2015 geoutet. Seitdem ist für ihn Vieles so viel einfacher. Lange Zeit hat Gerald sich selbst hinten angestellt. Der Job ging immer vor. Und er hatte Zweifel, ob er offen über seine sexuelle Orientierung sprechen sollte: „In meiner ‚höheren‘ Position muss ich vollkommen präsent und authentisch sein für das Team und für die Firma. Ich habe mit mir gehadert: Ist mein Coming-Out ein Karriere-Blocker oder ein Sprungbrett?“ Im Innern wusste er, dass er ehrlich sein muss, um allen Anforderungen gerecht zu werden. So öffnete er sich 2015 und begann, über die Beziehung zu seinem Partner zu sprechen. Es war kein großes 'Firmen-Coming-Out', sondern ein schleichender Prozess. Wenn er gefragt wurde, wie er das Wochenende verbracht habe, erwähnte er den Grillabend mit seinem Freund. Die befürchteten schlimmen Reaktionen blieben aus.: „Die Kollegen haben es begriffen und akzeptiert. Im Nachhinein denke ich mir, was sollen sie auch sagen? Es kommt keiner zu mir und sagt mir ins Gesicht: ‚Oh, du bist schwul? Das wusste ich ja gar nicht!‘ Aber es ging auch nicht darum, was die anderen über mich denken. Nein, es geht um mich und mein eigenes Wohl: Was muss ich tun, damit ich einen guten Job machen kann“, erklärt Gerald. Für ihn war es die Offenheit, über seine sexuelle Identität zu sprechen. Vodafone ist überzeugt, dass Mitarbeiter ihr volles Potential nur entfalten können, wenn sie sich und ihre Persönlichkeit nicht verstellen müssen. In einer zunehmend offeneren Gesellschaft sollte das selbstverständlich sein, ist es aber leider nicht überall. So ist es für LGBT (Lesbian-Gay-Bisexual-Transsexual) noch oft schwierig, am Arbeitsplatz ihre wahre Identität zu zeigen. Gerald Hoech spürte selbst, wie gut es tut, sich zu 'outen': „Ich fühlte jahrelang einen ziemlichen Druck. Die Kraft, die ich dafür aufbringen musste, in Parallelwelten zu leben, hat mir bei meiner Arbeit gefehlt. Mit offenen Karten zu spielen, hat mich befreit und so viel Energie freigesetzt – unglaublich!“ LGBT-Sponsor und Geschäftsführer Alexander Saul im Interview wie sich Vodafone für die Gleichberechtigung aller Mitarbeitenden einsetzt! Heute verschwendet er seine Energie nicht mehr und kann sich mit seiner ganzen Persönlichkeit bei der Arbeit einbringen. Bei Vodafone hat er Rückhalt, Akzeptanz und Wertschätzung erfahren. Faktoren, die ihm sein Coming-Out erleichtert haben. „Die Welt ist nicht schwarz-weiß. Gerade Vodafone ist bunt – das macht uns aus“, sagt Gerald lachend. Diversity ist fest in der Unternehmenskultur verankert. Ob die Mitarbeiter einen Altersunterschied von 30 Jahren haben, sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen, mit einem ausländischen Akzent sprechen, sich im Rollstuhl bewegen oder schwul sind – ganz egal. Für Gerald und Vodafone ist die Hauptsache, die beste Version von sich selbst zu sein – und das geht nur, wenn man so ist, wie man ist. Was Vielfalt für Vodafone bedeutet und welche 5 Säulen es dabei gibt, erklärt Personal-Chefin Bettina Karsch in ihrem Klartext.

Story / 14.05.2020

LGBT’s, Minderheiten, Mehrheiten: was wir voneinander lernen können

Alexander Saul ist Geschäftsführer bei Vodafone Deutschland und verantwortet den gesamten Geschäftskunden-Bereich. Viele Termine, Gespräche und Kundenbesuche nimmt er wahr, aber da gibt es noch etwas, was ihm am Herzen liegt: Das LGBT-Netzwerk von Vodafone. Seit 2019 ist er 'Sponsor' des Netzwerks, das sich für die Gleichberechtigung und Wertschätzung aller Mitarbeitenden einsetzt – egal welche sexuelle Identität sie haben. Warum er sich engagiert und wie er die Ergebnisse der aktuellen, vierten LGBT-Umfrage bewertet, beantwortet er im Interview. Seit gut einem Jahr bist Du Sponsor des LGBT-Netzwerks von Vodafone. Wie sieht Dein persönlicher Jahresrückblick aus? Mein erstes Jahr als Sponsor war für mich vor allem bereichernd. Ich habe viel darüber gelernt, was die Unternehmenskultur bei Vodafone und unser Miteinander am Arbeitsplatz ausmacht. Wir wollten nicht nur aufklären und informieren, sondern den Wandel zu einer noch offeneren Kultur schaffen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Training 'Wie Macht die Wahrnehmung von Managern trübt', das vom LGBT-Netzwerk initiiert und vom Diversity-Management umgesetzt wurde. Alle Führungskräfte konnten und können teilnehmen – denn es wird fortgeführt. In dem Training geht es darum, selbst Diskriminierungs-Erfahrungen zu erleben und die subtilen Mechanismen von Ausgrenzung zu verstehen. Die Erfahrungen der Teilnehmer sorgen für nachhaltigen Gesprächsstoff unter den Mitarbeitenden. Das zeigt mir, dass wir hiermit einen Nerv getroffen haben. Wird der Fortschritt auch in der aktuellen Umfrage des LGBT-Netzwerks sichtbar, in der es um 'Sexuelle Identität am Arbeitsplatz' geht? Ein klares Ja! Die aktive Diskriminierung von Mitarbeitenden hat in den letzten beiden Jahren spürbar abgenommen. Das ist ein sehr wichtiger Fortschritt. Gegenseitige Toleranz ist schließlich eine Grundvoraussetzung für jeden, der bei Vodafone arbeitet. Toleranz ist allerdings noch lange keine Wertschätzung. Ich bin froh, dass wir achtsamer miteinander umgehen. Aber ich wünsche mir, dass wir Vielfalt als Mehrwert erkennen, dass wir neugierig auf die Unterschiede werden und proaktiv unterschiedliche Sichtweisen einfordern und einnehmen. Aber wie kann man Unterschiede erkennen, geschweige denn sie einfordern und einnehmen? Da gibt es viele Möglichkeiten. Eine war zum Beispiel die interne Diversity-Kampagne 'Jede*r macht den Unterschied', die kurz vor der Corona-Krise startete. Neben vielen anderen Aktionen stand ein erlebbarer Parcours im Mittelpunkt, bei dem man beispielsweise in verschiedene Rollen schlüpfen konnte: Mit allen Sinnen wurde erlebbar, was alte, junge, schwule, hellhäutige, asiatische, muslimische, christliche Menschen denken und erleben. Solche Perspektiv-Wechsel sind sehr lehrreich und erweitern den eigenen Horizont ungemein. Und um bei unserer 'LGBT-Diversity-Säule' zu bleiben: Egal ob schwul, lesbisch, bisexuell, transgender oder queer – so wie wir mit unseren Produkten Vorreiter des digitalen Wandels sind, wollen wir mit unserer Unternehmenskultur auch Vorreiter des kulturellen Wandels in Deutschland sein. Was Vielfalt für Vodafone bedeutet und welche 5 Säulen es dabei gibt, erklärt Personal-Chefin Bettina Karsch in ihrem Klartext. [quote id="405"] Wo siehst Du unsere größten Baustellen im Bereich LGBT? Bei der Umfrage des Netzwerks wurden nicht nur LGBT-Kollegen, sondern auch heterosexuelle Mitarbeitende befragt. Besonders die Antworten letzterer Gruppe haben mich zum Nachdenken gebracht: Wenn sechs Prozent der heterosexuellen Kollegen sich gegenüber LGBT im Arbeitsalltag benachteiligt fühlen, dann greifen unsere Maßnahmen noch nicht weit genug. Um das ganz klar zu formulieren: Die Gleichstellung von Minderheiten ist keine Benachteiligung von Mehrheiten, aber der Veränderungswille lässt bei vielen noch zu wünschen übrig. Zu viele Menschen denken, mit ein bisschen Kommunikation und einlullenden Bekenntnissen hätte man genug für das Thema getan. Das Gegenteil ist der Fall. Jeder Einzelne muss aktiv werden und sich dafür einsetzen, dass seine Mitmenschen nicht nur akzeptiert, sondern auch gewertschätzt werden. Es geht längst nicht mehr nur darum, dumme Sprüche und aktive Diskriminierung durch Intervention zu unterbinden. Es geht darum, dass jeder für sich selbst aktiv wird, in unterschiedlichen Perspektiven denkt und Sichtweisen anderer aktiv einfordert. Wenn wir uns gegenseitig mit Interesse begegnen, werden wir ständig voneinander lernen. Mehr noch: Wir werden bessere Entscheidungen treffen und Konflikt-Potentiale abbauen. Jeder Mensch darf so sein, wie er ist. Genauso wollen wir ihn, genauso brauchen wir ihn. Hier bei Vodafone, aber auch in der Gesellschaft. In unserem Unternehmen haben wir dieses Ziel fest verankert und damit sehr gute Voraussetzungen für eine positive weitere Entwicklung, die das Vertrauen aller Kollegen steigern kann. Wir ziehen mit dem LGBT Netzwerk an einem Strang. "Erkennt den Wert von Vielfalt", sagt Alexander Saul in seinem Klartext. Eine letzte Frage: Welchen Zusammenhang siehst Du zwischen LGBT und anderen Dimensionen der Vielfalt, wie beispielsweise Alter und Geschlecht? Unsere Diversity-Dimensionen sind eng miteinander verbunden, was wir auch in unserer Kampagne 'Jeder macht den Unterschied' verdeutlichen. Die Umfrage des LGBT-Netzwerks halte ich hierbei für einen hervorragenden Gradmesser für die generelle Inklusion bei Vodafone. Insgesamt sind die Mechanismen von Ausgrenzung und Diskriminierung immer die gleichen. Menschen mit Privilegien nutzen diese bewusst oder unterbewusst dazu, sich von anderen abzugrenzen und ihren Status zu verteidigen. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass Menschen aus reinem Instinkt heraus handeln, wenn sie Gräben um sich ziehen, so wissen wir doch auch, dass wir mit Verstand besser handeln als mit Instinkt. Das Rüstzeug, das es hierzu braucht, vermitteln wir unseren Mitarbeitern. Wenn wir es schaffen, die Menschen, die bei Vodafone arbeiten, in ihrer ganzen Individualität wertzuschätzen und ihre Potentiale freizusetzen, dann erreichen wir Quantensprünge in allen Dimensionen von Diversity. Egal, ob es um sexuelle Identität, Geschlecht, Alter, kulturelle Herkunft oder Menschen mit Behinderung geht. Und ganz wichtig: Für Mehrheiten genauso wie für Minderheiten. Denn wir sind alle unterschiedlich – das ist unsere Stärke. Wir müssen sie nur wirklich erkennen und nutzen. Die Fakten rund um die aktuelle LGBT-Umfrage von Vodafone: mehr Infos!

Fakten / 12.05.2020

LGBT-Umfragen bei Vodafone Deutschland

Bei Vodafone darf nicht nur jeder so sein, wie er ist – er soll so sein. Genau so wollen wir unsere Mitarbeitenden. Das bezieht sich selbstverständlich auch auf die sexuelle Identität eines jeden Einzelnen. Doch wie ist es mit der Akzeptanz und Wertschätzung bei Vodafone Deutschland gegenüber LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Queer) bestellt? Aufschluss geben regelmäßig durchgeführte LGBT-Umfragen. Vodafone hat seit 2016 insgesamt vier LGBT-Umfragen durchgeführt. An den ersten beiden Umfragen haben ausschließlich LGBT’s teilgenommen, an den beiden letzten auch heterosexuelle Kolleginnen und Kollegen. Die Umfragen finden jährlich statt. Die letzte im November 2019 mit knapp 3.000 Teilnehmern: davon 90% Heterosexuelle, 9% LGBT, 1% mit keiner Angabe. Was genau Vielfalt insgesamt für Vodafone bedeutet, erklärt Personal-Chefin Bettina Karsch in ihrem Klartext! Die Kernaussagen der aktuellen Studie geben vor allem die Vodafone-Lernkurve der letzten Jahre wieder: LGBT-Diskriminierung: Rund ein Drittel aller LGBT’s haben sich bei Vodafone schon diskriminiert gefühlt. Gute Nachricht: Die Diskriminierungserfahrungen sind in den letzten drei Jahren auf 14% gefallen. Offen am Arbeitsplatz: 45% aller LGBT’s bei Vodafone sind nicht oder nur teilweise am Arbeitsplatz geoutet. Die stärksten Hebel für mehr Outing am Arbeitsplatz sind Vertrauen in die Kollegen, Vertrauen in eine gelebte Diversity-Unternehmenskultur und eine proaktive Kommunikation der Führungskraft zu Regeln und Werten. LGBT & Partnerschaft: 32% aller LGBT’s mit Partner gehen bei Vodafone nicht offen mit ihrer Partnerschaft um. Bei den Heterosexuellen sind es nur 10%. Das denken Heterosexuelle: 61% der Heterosexuellen überschätzen den LGBT-Anteil an der Mitarbeiterschaft. 85% der Heterosexuellen kennen selbst weniger als 10 LGBT-Kolleg*Innen. 66% der Heterosexuellen glauben, dass sich deutlich mehr LGBT diskriminiert fühlen als es tatsächlich der Fall ist. 55% der Heterosexuellen denken, dass es keine weiteren Maßnahmen braucht, um die Kultur für alle Mitarbeitenden wertschätzender zu gestalten. >6% der Heterosexuellen fühlen sich diskriminiert, beispielsweise durch Maßnahmen für LGBT.

Story / 08.05.2020

Die Shopping-Queen im Rollstuhl – so meistert Petra ihren Vodafone-Arbeitstag

Petra Itzen ist ein offener, fröhlicher Mensch, liebt es zu basteln und arbeitet seit 1992 bei Vodafone. So weit, so normal. Doch vor 26 Jahren drehten wenige Worte ihr Leben auf links. Sie erhielt die Diagnose: Multiple Sklerose, die 'Krankheit mit den tausend Gesichtern'. Tausend Gesichter, weil sich die Symptome von Patient zu Patient unterscheiden. Eins haben sie jedoch gemeinsam: Die Krankheit ist nicht heilbar. „Eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Ich wusste in dem Moment nicht, was das bedeutet. Ich wusste nur, es war nichts Gutes“, erklärt Petra. Ein Schock, den sie erst überwinden musste. Doch Petra trotzte ihrem Feind und versucht sich von der Krankheit nicht klein kriegen zu lassen. Während sie anfangs noch problemlos laufen konnte, muss sie seit vier Jahren viele Wege mit dem Rollstuhl bewältigen, weil ihre Knochen nicht immer so wollen wie sie. „Für mich war es eine Umstellung auf ganzer Linie. Nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Leben. Ab diesem bestimmten Zeitpunkt gab es mich im Rollstuhl“, sagt Petra. Petra Itzen arbeitet seit 2002 bei Vodafone im Bereich 'Property', der auch Gebäude-Management genannt wird. Dort erstellt sie Bestellungen für interne Einkäufe. Von ihren Kollegen wird sie liebevoll 'Shopping-Queen' genannt. Für Petra sind es die kleinen Dinge, die sie im Kampf gegen die Krankheit stärken. So denken die Kollegen immer an Petras Wohl und bringen ihr ein Glas Wasser und eine Tasse Kaffee aus der Teeküche. „Ich muss nicht mal bitten. Das Team denkt instinktiv an mich. Es wird alles getan, um mir das Arbeiten so leicht wie möglich zu machen“, betont sie. Auf dem Weg zu Meeting-Räumen warten Petras Kollegen auf sie und halten ihr die Türen auf. Sie erlebt täglich eine große Unterstützung von ihren Kollegen. Wenn sie sich körperlich nicht gut fühlt, darf sie jederzeit spontan von zu Hause arbeiten. Home Office ist für Vodafone nichts Ungewöhnliches, jedoch kann sie auch häufiger von zu Hause arbeiten als die regulär möglichen 50% der Arbeitszeit. „Vodafone ist sehr aufgeschlossen, was das Arbeiten von Zuhause angeht. Mir werden keine Steine in den Weg gelegt. Ganz im Gegenteil: Sie werden weggeräumt. All das sind für mich Lichtblicke, die mein Leben weiterhin lebenswert machen“, beschreibt Petra. Und wie unterstützt Vodafone seine Mitarbeitenden, die eine Behinderung haben? Das Unternehmen bekräftigt die Inklusion von Behinderungen ausdrücklich. Sie sind ein fester Bestandteil der Diversity-Strategie, zu der auch die Säulen Alter, Geschlecht, kulturelle Herkunft und sexuelle Identität gehören. Für den Arbeitgeber ist es selbstverständlich, dass Menschen mit Behinderung ohne Einschränkungen ihre Arbeit machen können. Vodafone ermöglicht nicht nur einen barrierefreien Zugang zum Arbeitsplatz, sondern neben seinem Mitarbeiter-Arztzentrum auch eine Schwerbehinderten-Vertretung als Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema ‚Behinderung‘. Auch Petra hatte viele Fragen, die sie sich selbst nicht beantworten konnte: „Nicht nur für meine Kollegen war mein ‚Zustand‘ neu, sondern auch für mich. Die Schwerbehinderten-Vertretung gab Antwort auf meine Fragen und half mir, meinen neuen Arbeitsalltag zu meistern.“ Kollegen und Führungskräfte werden mithilfe von Online-Webinaren für das Thema ‚Mitarbeiter mit sichtbaren und nicht-sichtbaren Behinderungen am Arbeitsplatz‘ sensibilisiert. So werden beide Seiten der Medaille betrachtet und verstanden.

Story / 30.04.2020

Spagat zwischen Integration und Kultur – so erlebt Yara ihren Vodafone-Arbeitsalltag

Auslandssemester in der schrillsten Stadt Deutschlands: Berlin! Yara Rodriguez de Casto verliebte sich 2001 in diese bunte, vielfältige Metropole und hatte den brennenden Wunsch, in Deutschland zu bleiben, dort zu leben und zu arbeiten. Der Wunsch wurde wahr: 2008 zog die Spanierin nach Deutschland – aus Berlin wurde Düsseldorf. „Ich schätze die Pünktlichkeit und Strebsamkeit der Deutschen – und dass ein Privatleben neben der Arbeit normal ist. In Spanien geht niemand vor dem Chef nach Hause“, erklärt Yara. Vorgesetzte bleiben meist bis zu den späten Abendstunden im Büro – so läuten viele Mitarbeiter ihren Feierabend nicht vor 21:00 Uhr ein. „Nach meiner 12-Stunden-Schicht wollte ich mich noch mit Freunden treffen, Sport machen oder Zeit mit der Familie verbringen. Der Tag war aber so gut wie rum! In der Woche hatte ich gar keine Zeit für Freizeit. In Deutschland – und vor allem bei Vodafone – ist das anders. Es ist egal, ob du vor deinen Kollegen gehst. Wozu Däumchen drehen, wenn die Arbeit erledigt ist und du zufrieden bist? Hier gilt: Genieße den wohlverdienten Feierabend!“ 2008 startete Yara bei Vodafone Deutschland als Marketing-Managerin. Heute arbeitet sie im Bereich Sales. Der Job macht ihr Spaß und sie tauscht sich gern mit ihren Kollegen aus. Und nach der Arbeit? Ab ins Privatleben! Gemeinsam mit ihrem spanischen Mann stehen dann ihre zwei Kinder im Mittelpunkt, die sie zweisprachig erziehen. Das Paar legt großen Wert darauf, innerhalb der Familie spanisch, außerhalb der eigenen vier Wände deutsch zu sprechen. „Wir wollen uns integrieren, aber auch unsere spanischen Wurzeln pflegen.“ Ein Spagat, den es zu bewältigen gilt. Manchmal spürt sie, dass sie anders groß geworden ist. In Spanien kehren Mütter nach 16 Wochen Mutterschaftsurlaub zurück an den Arbeitsplatz. Besondere Teilzeit-Regelungen für Mütter gibt es nicht. So blieb auch Yara nach der Geburt ihres Kindes nicht lange zu Hause, auch wenn sie in Deutschland die Möglichkeit hätte. Sie fing ein Jahr später wieder an, ihrer Vollzeit-Stelle bei Vodafone nachzugehen. „Ich bin früher an den Arbeitsplatz zurückgekehrt, als andere Mütter. Teilzeit arbeiten wollte ich nicht. Alles sollte so sein, wie vor der Geburt meines Kindes. Vodafone hat meine Entscheidung respektiert und mich darin bestärkt, frühzeitig an den Arbeitsplatz zurückzukehren“, sagt Yara. Eine Entscheidung, die Vodafone unterstützt. Alleine am Vodafone Campus in Düsseldorf arbeiten rund 5.000 Mitarbeiter aus mehr als 70 Nationen. Jede Nation ist geprägt von verschiedenen Kulturen, Mentalitäten und Denkweisen, die in die Arbeit einfließen. Davon profitiert Vodafone: Je unterschiedlicher ein Team, desto innovativer und erfolgreicher sind seine Ideen. Interkulturalität ist ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur, indem ‚Integration‘ großgeschrieben wird. Und sie ist ein fester Bestandteil der Diversity-Strategie, zu der auch die Säulen Alter, Geschlecht, sexuelle Identität und Menschen mit Behinderung gehören. Doch wie fördert Vodafone die Integration? Fangen neue Kollegen aus anderen Ländern bei dem Telekommunikationsunternehmen an, werden sie durch spezielle Angebote, wie beispielsweise Sprachkurse, unterstützt. Vodafone bietet zudem internationale Netzwerk-Veranstaltungen und Lunches für jeden Mitarbeiter an, der sich mit Kollegen anderer Nationen austauschen möchte. Wie inspirierend, wenn ein Muslim aus Marokko mit einer schwedischen Christin essen geht – da gibt es viele Unterschiede, aber auch viele Gemeinsamkeiten zu entdecken. Durch die Arbeit bei Vodafone fiel es Yara Rodriguez de Castro viel leichter, sich zu integrieren: „'Integration' hat oft einen negativen Unterton. Nicht bei Vodafone. Ich habe viel von meinen deutschen Kollegen gelernt. Aber sie haben sich auch Einiges von mir abgeguckt“, sagt sie mit einem Schmunzeln. Das zeigt: Integration ist keine Einbahnstraße, sondern geht immer in beide Richtungen.

Story / 24.04.2020

Generationen-Mix bei Vodafone – Joss-Koffi erzählt: „Ich bin das Küken im Team!“

Joss-Koffi Oumata ist mit seinen 21 Jahren noch ein 'Küken' im Berufsleben, aber er ist auch ein 'alter Hase', denn er hat bereits 2016 bei Vodafone angefangen – damals als dualer Student. Während seines Studiums im Technik-Bereich konnte er in die Vodafone-Welt hineinschnuppern und gleichzeitig das Studentenleben in Stuttgart genießen. Auch nach dem erfolgreichen Universitätsabschluss verließ der 21-Jährige Vodafone nicht. Er ist heute fest angestellt und kümmert sich um die technische Einspielung von neuen Software-Systemen. „Ich bin schon eine Art Küken der Abteilung, aber so werde ich nie behandelt. Es ist eher so, dass ich nach meiner Meinung gefragt werde, weil ich neue Erkenntnisse durch mein noch sehr frisches Studium habe“, sagt Joss. Dadurch habe er manchmal einen anderen Blick auf die Dinge. Doch es geht auch in die andere Richtung. So erhält er von den älteren Kollegen Einsichten, die ihm vorher nicht bekannt waren. Joss-Koffi Oumata spricht nicht nur für sich, wenn er meint, dass die Mischung aus Jung und Alt genau die richtige ist: „Der Mix macht’s! Ich glaube, dass ein gesundes Unternehmen an die Erfahrung der Älteren und zugleich den frischen Wind der jüngeren Kollegen braucht.“ Was der junge Mitarbeiter knapp zusammenfasst, entspricht exakt der Firmen-Philosophie von Vodafone. Die Vielfalt macht es – und das nicht nur, wenn’s ums Alter geht, sondern auch in vielen anderen Bereichen. Denn ein diverses Umfeld sorgt für kreative und innovative Ideen. Vodafones Diversity-Strategie basiert auf fünf Säulen: Alter, Geschlecht, sexuelle Identität, kulturelle Herkunft und Menschen mit Behinderung. Bei der Säule 'Alter' setzt das Unternehmen auf einen ausgewogenen Generationen-Mix. Es ist unerheblich, ob die Mitarbeiter jung oder alt sind, gerade eine Familie gründen oder den Ruhestand ansteuern. Absolventen, die frisch von der Uni kommen, arbeiten eng mit Kollegen zusammen, die den Beruf seit vielen Jahren ausüben. Jeder lernt von Jedem. Jede Altersklasse bringt Erfahrungen und Wissen mit, die die Zusammenarbeit fördern und zum Erfolg führen. Der Austausch zwischen den Generationen wird durch Großraumbüros (Open Space), das Leben am Vodafone Campus, durch agile Arbeitsformen und Methoden und die Ansprache im Unternehmen in ‚Du‘ erleichtert. Die Mitarbeiter werden in jeder Lebenslage unterstützt: vom Kitaplatz bis zur Hilfe bei der Organisation von familiärer Pflege. Der 21-Jährige Joss-Koffi Oumata genießt diese bunte Altersmischung und fühlt sich pudelwohl. „Noch bin ich das Küken, aber in ein paar Jahren sieht das schon wieder ganz anders aus. Ist doch klasse, wenn ich dann meine Erfahrungen aus den ersten Berufsjahren weitergeben kann.“ Wie beim Gouda – den gibt’s auch als jung, mittelalt und alt.

News / 09.03.2020

Weg mit Vorurteilen, mehr Platz für Vielfalt – DiversityParcours macht Station bei Vodafone  

Vor vielen Jahren war der 'Trimm-Dich-Pfad' in Mode, um körperlich fit zu werden. Wer rund um das Thema Vielfalt fit werden will, absolviert den DiversityParcours, der vom 9. bis 27. März am Vodafone Campus in Düsseldorf aufgebaut ist. Die insgesamt fünf Stationen können allein oder im Kollegen-Team absolviert werden. Ziel ist es, Schubladen-Denken zu erkennen, zu verbannen und offen zu sein für Kollegen, die anders sind als man selbst. „Wir beschäftigen Menschen aus über 70 Ländern, die verschiedene Sprachen sprechen und im Leben auf vielfältige Art und Weise geprägt wurden. Sie unterscheiden sich in Alter, Hautfarbe, Geschlecht und vielem mehr. Genau diesen bunten Mix an Wissen, Erfahrungen und Prägungen wollen wir in unserer Belegschaft“, betont Bettina Karsch, Personal-Geschäftsführerin von Vodafone Deutschland, bei der Eröffnung des Rundgangs. „Denn vielfältiges Denken bereichert uns Menschen und macht uns als Unternehmen attraktiver für Talente.“ [quote id="391"] Unbewusste Denkmuster, Klischees und Vorurteile sind Teil unseres Alltags – auch im Arbeitsumfeld. Sie bieten Orientierung und helfen, sich schnell zu entscheiden. Leider nicht immer fair und inklusiv. Umso wichtiger, dass die 'Schubladen im Kopf' entdeckt und hinterfragt werden. Denn nur so werden Offenheit und Wertschätzung gegenüber anderen gestärkt – und damit das Miteinander im Arbeitsalltag noch erfolgreicher. Deshalb setzt Vodafone alles daran, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem jeder so sein kann, wie er ist. Fünf Stationen der Vielfalt Vielfalt in der Belegschaft bereichert das Miteinander und ist Nährboden für kreative Ideen und Lösungen. Vodafone ist fest davon überzeugt: Vielfalt ist der Erfolgsfaktor für Unternehmen. Dabei setzt es auf eine Diversity-Strategie mit fünf Säulen: Alter, Geschlecht, sexuelle Identität, kulturelle Herkunft und Menschen mit Behinderung. Klingt vernünftig, doch wie aufgeschlossen sind wir wirklich? Haben wir nicht alle Vorurteile gegenüber bestimmten Verhaltensweisen, Äußerlichkeiten oder Prägungen? Klarheit bringt der DiversityParcours mit seinen fünf interaktiven Stationen, der vom Institut für Diversity Management entwickelt wurde und Vielfalt erlebbar macht. Unter anderem bietet der Rundgang spannende Hintergrund-Informationen zu Geschlechterrollen, Altersvielfalt oder sexueller Orientierung. Zudem kann man etwas über die eigene Vielfalt erfahren und das eigene Schubladendenken auf die Probe stellen. Der Parcours, der drei Wochen am Vodafone Campus verweilt, ist offen für alle Mitarbeiter. Er kann aber auch online als digitale Erlebniswelt durchlaufen werden. Die Stationen im Überblick: Vom Schubladendenken bis zum DiversityLab Station 1: Schluss mit Schubladen-Denken – Was schwirrt durch Deinen Kopf beim Betrachten bestimmter Figuren? Station 2: Entdecke die Vielfalt in Dir – Ergründe Deine eigenen Prägungen mithilfe einer App Station 3: DiverSophia – Wissenswertes rund um Geschlechterrollen, Altersvielfalt, kulturelle- und sexuelle Orientierung Station 4: DiversityTeamComposer – Unterschiedlich oder ähnlich? Vielfältigkeitstest fürs Teams Station 5: DiversityLab – Sei mutig, bekenne Dich zu bestimmten Gruppen und 'kugel' dich durchs Unternehmen Mehr über das Diversity-Management von Vodafone erklärt Personal-Chefin Bettina Karsch in einem Klartext.

Story / 23.01.2020

Raum der Stille – bei Vodafone ist Vieles möglich

Bei einem Großunternehmen wie Vodafone arbeiten viele Menschen, mit vielen unterschiedlichen Nationalitäten. Allein bei Vodafone Deutschland sind rund 16.000 Mitarbeiter aus 77 Nationen beschäftigt. Die Vielfalt ist also denkbar groß – so auch bei den Religionszugehörigkeiten. Und hier bietet Vodafone ein spezielles Angebot. Doch der Reihe nach! [quote id="385"] Als global tätiges Unternehmen misst Vodafone dem Vielfältigkeits-Aspekt hohe Bedeutung bei. Eine offene Haltung gegenüber anderen Sprachen, Religionen, Sitten und Gebräuchen ist selbstverständlich. Neue Kollegen aus anderen Ländern werden durch spezielle Angebote wie Kennenlern-Treffen und Sprachkurse in ihrer Eingewöhnungsphase unterstützt. Aber auch Austauschprogramme, bei denen Vodafone-Trainees Praktika in anderen Landesgesellschaften absolvieren können, fördern den interkulturellen Austausch innerhalb der Vodafone Gruppe. Und bei einem gemeinsamen Mittagessen mit ausländischen Kollegen erschließen sich häufig ganz neue Welten. Da sind die Vorurteile oft schneller verschwunden als das Essen. „Kulturelle Vielfalt fördert unterschiedliche Denk- und Verhaltensweisen und damit den kreativen Austausch untereinander. Daher finden wir bei Vodafone: Je mehr Nationen miteinander arbeiten, desto besser“, so Bettina Karsch, Personal-Geschäftsführerin bei Vodafone Deutschland. Raum der Stille  Um Kollegen einen Ort für die Ausübung ihrer Religion zu geben, wurde am Campus in Düsseldorf der „Raum der Stille“ geschaffen. Dieser bietet allen Mitarbeiter die Gelegenheit, sich vom Alltagsstress zurückzuziehen. Nach dem Motto 'in der Ruhe liegt die Kraft' nutzen Mitarbeiter aller Nationalitäten und Glaubensrichtungen diesen Raum zum Entspannen, Meditieren, Beten und zum Energie-Tanken. Wer den 'Raum der Stille' betritt, wird schlagartig von absoluter Stille umgeben. Zugleich ist die Gestaltung des Raumes so gewählt, dass er Ruhe und Harmonie ausstrahlt. Es gibt einen Eingangsbereich, in dem Schließfächer sowie ein Regal für Schuhe stehen und Gebetsteppiche zur Verfügung liegen. Ein Waschbereich macht die Hand- und Fußwaschung möglich. Der dritte Bereich – der Gebetsbereich ist ein stiller, friedlicher und religiös neutraler Raum. Lediglich ein kleines Holzdreieck, das in den Intarsien-Boden eingelassen ist, zeigt die Ausrichtung gen Mekka. Aber wer nicht beten, sondern lieber meditieren möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen. Und dann gibt’s da noch den Stillraum Aber das Unternehmen hat nicht nur einen Raum der Stille, sondern auch einen Stillraum. Denn Vielfalt hat viele Facetten und Vodafone hat das klare Ziel, seine Mitarbeiter bei ihrer 'Worklife Balance' bestmöglich zu unterstützen. Egal, in welchen Lebenslagen sie sich befinden. Egal ob Christ oder Muslim, ob schwarz oder weiß, Single oder Mutter – allen gebührt die gleiche Wertschätzung. Dafür steht Vodafone.

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