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News / 11.07.2018

Gründerzeit-Stimmung bei Vodafone: Mit UPLIFT ME können Mitarbeiter unbeschwert tüfteln

Fester Arbeitsplatz, volles Gehalt und 50 Prozent der Arbeitszeit zur Entwicklung der eigenen Startup-Idee! Geht nicht? Geht – bei Vodafone. Denn das Unternehmen startet ab sofort sein „UPLIFT ME“-Programm, für das sich alle 14.000 Mitarbeiter des Telekommunikationsunternehmens bewerben können. Ist die Idee gut und überzeugt das UPLIFT ME-Team, erhalten die Erfinder Zeit und umfassende Unterstützung, damit ihre Idee Realität wird. Auch das Programm ist ein Geistesblitz – von Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland: „Viele Ideen werden gar nicht erst gedacht, viele niemals umgesetzt. Weil es der Alltag nicht erlaubt oder wir nicht wagen, daraus auszubrechen. Mit UPLIFT ME wollen wir das ändern – und geben unseren Mitarbeitern die Dinge, die es für Innovationen braucht: Zeit, Raum und Sicherheit. In unserem neuen Programm sollen Mitarbeiter zu Unternehmern im Unternehmen werden. Mit Innovationen, die sie und uns gleichermaßen voranbringen.“ [quote id="222"]Am Anfang war der Router. Er ist zwingend erforderlich, um zu Hause telefonieren und im Netz surfen zu können. Manchmal hat die Installation ihre Tücken. Und hier kommt die Idee für eine App von zwei Vodafone-Tüftlern ins Spiel, die so einfach, wie genial ist. Einfach App öffnen, Kamerahandy vor den Router halten und schon werden die einzelnen Installationsschritte gezeigt. Der Clou: Durch die Handykamera sieht man die Realität vor sich, wie sie ist. Ergänzt wird sie um virtuelle Elemente, wie zum Beispiel ein Telefonkabel, das in eine Buchse gesteckt werden muss. Alles in Echtzeit, alles live. Diese sogenannte „augmented reality“ macht das Installieren zum Kinderspiel und klappt bei jedem Router, da die schlaue App alle Typen erkennt. Die beiden schlauen Köpfe hatten die zündende Idee während der Arbeitszeit, die App haben sie aber in ihrer Freizeit entwickelt. Im Mai begeisterten sie damit die Vodafone-Manager des Innovationsgremiums – allen voran Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland. Ihm imponierte vor allem das Engagement der Ideengeber. Schnell war klar: Solche Mitarbeiter brauchen Unterstützung, solche Ideen braucht das Unternehmen. Das war die Geburtsstunde von UPLIFT ME – dem Intrapreneurship-Programm für alle Vodafone-Mitarbeiter. Sie erhalten Zeit und Freiheit für ihre Ideen, denn für sechs Monate können sie bei vollem Gehalt 50 Prozent ihrer Arbeitszeit zum Tüfteln nutzen. Und sollte die Idee zünden, gibt es Unterstützung bei Marketing und Vertrieb. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Genau das ist der Ansatz von UPLIFT ME, dem Gründerprogramm von Vodafone, das ab sofort alle 14.000 Mitarbeiter nutzen können. Sie sind exzellente Kenner der Telekommunikationsbranche mit all ihren Herausforderungen. Da schlummern viele kreative Ideen und Lösungsansätze, die nur aufs Umsetzen warten, wenn die richtigen Rahmenbedingungen herrschen – wie jetzt bei Vodafone. Die Gründer unter den Mitarbeitern werden gefördert und gefordert. Voraussetzung? Eine fertige, aber neue Idee (z. B. ein neues Produkt oder eine Geschäftsidee) mit Problemstellung und Lösung sollten skizziert sein. Ebenso müssen mindestens zwei Mitarbeiter im Team sein. Weiter geht’s mit einer einfachen Bewerbungsmail und einem Pitch als kurze Vorselektion vor dem UPLIFT-Team, danach vor dem Innovation Panel. Alle überzeugt? Los geht‘s. Die Gründer starten ein drei- bis fünfmonatiges Programm als Corporate Startup Team beim Vodafone-Partner digihub Düsseldorf Rheinland. Dort, im Düsseldorfer Medienhafen, tüfteln sie drei Tage pro Woche im Co-Working Space, tauschen sich mit anderen Entwicklern aus und sammeln wertvolle Erfahrungen. Vor allem Coaching, Mentoring, Zugang zu Events und Netzwerken stehen hoch im Kurs. Seitens Vodafone werden sie von einem sogenannten UPLIFT ME-Buddy begleitet und zeigen ihm regelmäßig ihre Fortschritte. Wenn das Programm im Gesamtwert von 50.000 Euro durchlaufen ist, kommt der entscheidende Moment: Vor den relevanten Vodafone Geschäftsführern wird das Ergebnis präsentiert und im Idealfall wird die Idee umgesetzt – mit Vorteilen für die Ideengeber und für Vodafone. Inhalt des UPLIFT ME-Pakets im Überblick Sechsmonatiges Intrapreneurship Programm Mentorship von Vodafone UPLIFT 50% Freistellung während des Programms Fortzahlung des Gehalts Ausstieg aus dem Programm jederzeit möglich

News / 12.06.2018

Wenn Roboter für kranke Kinder die Schulbank drücken

Manche „Innovationen“ bringen keine Effizienzgewinne. Und sie machen nicht wettbewerbsfähiger. Diese hier ist eine davon. Sie ist weit weg von alledem – aber dafür ganz nah am Menschen. Sie ist nicht messbar wie so vieles – denn Freude kennt keine Maßeinheit; genauso wenig wie Einsamkeit. Dies ist die Geschichte von Lucas und seinem Freund, dem Roboter, der für ihn die Schulbank drückt. Denn Lucas ist krank. Lucas hat eine entzündliche Darmerkrankung und muss ständig Medikamente nehmen. Die aber belasten sein Immunsystem. Das bindet ihn an die eigenen vier Wände. Denn die Gefahr, sich mit anderen Krankheiten anzustecken ist aktuell noch zu groß. Deshalb kann Lucas nicht zur Schule gehen. Er kann nicht mit Freunden spielen, am normalen Alltag teilnehmen. Lucas ist isoliert. Wäre da nicht sein Freund, der Roboter. Lucas Roboter ist ein AV1. Er nennt ihn liebevoll Wall-e. Er ist rucksackgroß, bringt rund ein Kilo auf die Waage. Und wann immer Lucas eigentlich in die Schule muss, ist Wall-e sein Auge, sein Mund und sein Ohr. Sein Botschafter in der Normalität, im Alltag der anderen. Mein Klassenkamerad der Roboter Der AV1 hat eine kleine Kamera, ein Mikrofon und Lautsprecher integriert. Er hat keine Arme und keine Beine – aber dafür einen drehbaren Kopf. Alles, was der AV1 sieht und hört, bekommt Lucas auf sein Tablet zu Hause. Seit Behandlungsbeginn sitzt Wall-e auf Lucas Platz in der Schule – und nimmt für ihn am Unterricht teil. Bis zu sechs Stunden hält er ohne Strom durch. Wenn Lucas sich meldet, blinken die Augen seines Roboters. Und wenn Lucas seinem Banknachbarn etwas zuflüstern will, kann er sogar in einen eigenen Flüstermodus schalten. Ein Roboter und eine SIM-Karte kämpfen gegen die Einsamkeit Möglich gemacht hat das alles ein norwegisches Start-up. „No Isolation“ hat sich zum Ziel gesetzt, mit seinen kleinen Robotern gegen die Einsamkeit zu kämpfen, von der in Deutschland über zwei Millionen betroffen sind, alte wie junge Menschen. Der kleine Avatar ist speziell für Kinder entwickelt worden, die ans Krankenbett gefesselt sind. Und eine integrierte Vodafone SIM-Karte sorgt dafür, dass Menschen wie Lucas immer und überall mit der Außenwelt kommunizieren können. In Norwegen, Schweden und Großbritannien ist der AV1 bereits in Serie im Einsatz. Gemeinsam wollen Vodafone und No Isolation den digitalen Schulkameraden jetzt auch nach Deutschland bringen. Damit Menschen wie Lucas wieder teilhaben können. Am Alltag und der Gesellschaft der anderen.

News / 11.06.2018

Vodafone auf der CEBIT 2018

In Hannover startet heute die CEBIT. Vodafone zeigt wie Deutschland zur Gigabit-Nation wird. Gemeinsam mit Partnern der deutschen Wirtschaft präsentiert der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern, welche Innovationen aus dem Internet der Dinge schon heute Wirklichkeit werden. Die Düsseldorfer starten die erste Ausbaustufe und bringen Gigabit für 16 Millionen Menschen. Neben dem Ausbau unter der Erde forciert Vodafone den LTE-Ausbau für alle Hauptverkehrsadern und macht die Metropolen Düsseldorf und Frankfurt zu ersten Gigabit-Städten. Ein Highlight ist der kleine Roboter AV1, der kranke Kinder wieder am Alltag teilhaben lässt. Zudem zeigen die Düsseldorfer die digitale Baustelle der Zukunft und gemeinsam mit thyssenkrupp Elevators Deutschlands digitalsten Aufzug. Der Telekommunikationskonzern startet zur CEBIT mit viel Rückenwind. Hier sehen Sie eine Aufzeichnung der Pressekonferenz zur CEBIT 2018.

News / 06.06.2018

IoT aus dem Drucker

IoT-Produkte nach dem Baukastenprinzip entwickeln – das ist die Devise der neuen Partnerschaft von Vodafone und dem IOX Lab. Ab sofort machen das Düsseldorfer Startup und der Telekommunikationskonzern gemeinsame Sache und setzen innerhalb kürzester Zeit eine Idee in einen Prototypen um – maßgeschneidert auf die Anforderungen des Geschäftskunden. Während IOX als Ideenschmiede für das Produkt gilt, ist Vodafone verantwortlich für die Vernetzung und die Beratung des Kunden. So kann Vodafone seinen Geschäftskunden auf den Leib geschneiderte IoT-Produkte anbieten. Und das Startup profitiert vom Zugang zu Vertriebskanälen und dem Ökosystem an Partnern von Vodafone. „Ein Prototyp sagt mehr als tausend Worte. Wir wollen schnell eine passgenaue Lösung liefern, die getestet und zu einem fertigen Produkt reifen kann. Dafür ist das IOX Lab der ideale Partner“, sagt Julia Doll, Abteilungsleiterin Intelligence & Cooperation. „Genau darum suchen wir Startups. Gemeinsam wollen wir schnell und unkompliziert Produkte liefern, die begeistern.“ [quote id="204"] Make Things Not Slides Ein Mann, ein 3D-Drucker, eine Idee: „Das Internet of Things war als Buzzword in aller Munde. Was fehlte waren konkrete Produkte“, sagt Robert Jänisch, Mitgründer des IOX Labs. Was 2015 noch klein anfing ist mittlerweile ein Team aus 18 Mitarbeitern aus Industrie, Design, Elektrotechnik und Softwareentwicklung. Getreu ihrem Motto „Make Things Not Slides“ entwickeln sie innerhalb von 30 Tagen einen Prototypen. Gemeinsam mit Vodafone geht das „Rapid Prototyping“ jetzt in die nächste Phase: „Vodafone als Vorreiter im Bereich IoT ist für uns der perfekte Partner um Zugang zu den richtigen Unternehmen zu bekommen“, sagt Andreas Bell, Mitgründer vom IOX Lab. „Wir wollen der Baukasten für die Digitalisierung werden.“ Das Netz, das Strom spart Vodafone und das IOX Lab arbeiten bereits seit mehr als einem Jahr an unterschiedlichen Projekten zusammen. Gemeinsam haben sie unter anderem einen Prototypen entwickelt, der den Füllstand von CO²-Flaschen misst: Eine Waage erkennt den Schwellwert und sendet über das Maschinennetz von Vodafone eine Info, dass die Flasche ausgetauscht werden muss. Smart vernetzt haben Vodafone und das IOX Lab auch den digitalen Bauzaun. Falls der durch Wind oder Vandalismus umstürzt, meldet er seinen Status über ein Narrowband-Modul an eine Sicherheitszentrale und sorgt so für mehr Sicherheit auf Baustellen. Der Vorteil der Technologie: Sie verbraucht bis zu zehn Mal weniger Strom als bislang. Denn Sensoren, die im Maschinennetz funken, verfügen über einen smarten Tiefschlaf. Sie erwachen und verbrauchen nur genau dann Strom, wenn wirklich Daten übertragen werden. Die Akkus der Sensoren, die im Maschinennetz funken erreichen so Laufzeiten von bis zu zehn Jahren. Die externe Stromversorgung wird überflüssig. Ein Partner für alle IoT-Fälle Vodafone Deutschland fördert als Weltmarktführer im IoT-Bereich bereits mehrere Gründer. Mit seinem digitalen Accelerator UPLIFT ist Vodafone auf der Suche nach innovativen Startups im Business-IoT-Umfeld, um Kooperationen auf Augenhöhe zu entwickeln. Das Kooperationsmodell von Vodafone besteht aus den drei Säulen „Distribute“, „Optimize“ und „Boost“: Zum einen bekommt der Innovator Zugang zu einer großen Anzahl und Vielfalt an Geschäftskunden von Vodafone. Darüber hinaus kann die Lösung in Vodafones weltweit führenden Testeinrichtungen für Innovationen in der Telekommunikation getestet und weiterentwickelt werden. Zugleich bietet Vodafone über reine Konnektivität hinaus eine starke Marke und ein internationales Netzwerk. Und liefert damit die Chance, eine große Visibilität am Markt zu verschaffen und den Erfolg der Innovation zu verstärken. Ob vernetzte Mobilität, Industrie 4.0 oder Smart Agriculture: Aussicht auf eine Partnerschaft mit Vodafone haben Startups mit IoT-Fokus, deren Finanzierung gesichert ist. Die Lösung sollte in der Entwicklung soweit fortgeschritten sein, dass mindestens ein Prototyp vorhanden ist.

Story / 23.04.2018

7 Minuten-Blick in die Zukunft

Sieben Minuten – so lange braucht ein gut gezapftes Pils, sagt der Volksmund. Sieben Minuten reichen aber auch aus, um einen Blick in die Zukunft zu geben. Das haben die Gründer der vier IoT-Startups bewiesen, die beim 57. Rheinland-Pitch auf dem Vodafone Campus angetreten sind. Der Rheinland-Pitch, initiiert im Jahre 2013 durch den STARTPLATZ, ist mit über 50 durchgeführten Veranstaltungen eines der größten Startup-Pitch-Events in ganz Deutschland. Bei dem Wettbewerb präsentieren vier Tech-Startups ihre Geschäftsidee vor meist mehr als 100 Zuschauern, bestehend aus potentiellen Investoren, Unternehmen, Startups, Interessierten und einer Jury. Vom IoT-Kühlschrank der Zukunft über die Blockchain of Things bis zum maschinellen Lernen – beim Rheinland-Pitch-Special am Vodafone Campus drehte sich alles um das Internet of Things. „Wir suchen Innovatoren, die mit uns zusammen das Internet of Things von morgen gestalten“, sagt Michael Reinartz, Director Innovation & Consumer Services bei Vodafone zu Beginn des Pitches. „Wir unterstützen Startups dabei, zusammen mit Vodafone zu wachsen.“ [quote id="175"] Publikum hat den richtigen Riecher Dabei zeichnete sich schon während der Pitches ab, welches Startup den überzeugendsten Blick in die Zukunft gewagt hat. Von begeisterten Rufen aus der Menge wie „Exzellente Idee!“ oder lautem Klatschen ließ sich Stephan Noller, CEO des Kölner Startups „ubirch“, während seiner sieben Minuten auf der Startup-Bühne nicht ablenken. Und tatsächlich: Das Live-Voting der Jury und des anwesenden Publikums wählte „ubirch“ auf den ersten Platz. Wie beim Notar Ob Autos, Flugzeug oder Atomkraftwerk – laut Noller seien 70 Prozent aller IoT-Devices hackbar. Mit seiner IoT-Lösung will „ubirch“ das angehen. Damit keine Daten abgefangen werden können, versiegelt das ubirch-Verfahren die Daten direkt nach ihrer Entstehung auf dem IoT-Sensor. Dieser Prozess gleicht der Beglaubigung und Versiegelung eines Dokumentes durch einen Notar. Wird das Dokument aufgebrochen, kann man das Original-Dokument im Archiv des Notars trotzdem noch einsehen. Keine Verlierer Doch die starke Konkurrenz von „ubirch“ steht nicht als Verlierer da. Das Neusser Start-up „Livello“, das mit seinem smarten Kühlschrank gesunde und frische Lebensmittel für den Arbeitsplatz anbietet, die Budapester „Pozi-Technologies“ mit ihrer IoT-Lösung zur Logistik-Verbesserung und das italienische Start-up „Tech-Mass“, das mit seinem IoT-Tool den Herstellungsprozess effizienter gestalten will, konnten ihre Marke mit dem Auftritt beim Pitch gegenüber potenziellen Investoren bekannter machen. Individuelle Kooperationsangebote Vodafone Deutschland fördert als Weltmarktführer im IoT-Bereich bereits mehrere Gründer. Mit seinem Förderprogramm UPLIFT ist Vodafone auf der Suche nach innovativen Startups im Business-IoT-Umfeld, um Kooperationen auf Augenhöhe zu entwickeln. Damit eine Zusammenarbeit gelingt, gibt es drei Kooperationssäulen, auf deren Basis zusammengearbeitet wird. Zum einen unterstützt das Vertriebsteam bei der Vermarktung des Produktes und stellt den bestehenden Kundenstamm zur Verfügung („Distribute“). Zur Optimierung des IoT-Produkts bietet Vodafone Startups außerdem Zugang zu hauseigenen Testlabors („Optimize“). Getreu seines Namens „Boost“ verleiht Vodafone darüber hinaus dem jeweiligen Startup einen professionellen Vermarktungsschub und sorgt für eine medienwirksame Bekanntmachung der IoT-Lösung. IoT's got Talent Bereits in der Vergangenheit unterstützte Vodafone UPLIFT einige talentierte IoT-Startups – wie zum Beispiel das Team von ICE Gateway bei ihrem Projekt für intelligente Straßenleuchten, die sogar als Pilotprojekt auf dem Parkplatz des Düsseldorfer Campus installiert wurden. Darüber hinaus kooperiert Vodafone mit dem Startup soccerwatch.tv, das Fußballspiele im Amateurbereich digitalisiert.

News / 27.02.2018

Vodafone und Nokia entwickeln das erste LTE-Netz auf dem Mond

Mobile World Congress, Barcelona, 27. Februar 2018 – 50 Jahre nachdem die ersten NASA Astronauten den Mond betreten haben, bekommt der Erdtrabant ein LTE-Netz: Vodafone entwickelt das erste Mobilfunknetz im All und unterstützt damit die „Mission to the Moon“ der PTScientists. Hierfür hat Vodafone heute auf dem Mobile World Congress (MWC) die Wahl von Nokia als seinen Technologiepartner bekannt gegeben. Das Berliner Unternehmen PTScientists arbeitet mit Vodafone Deutschland und Audi an der ersten privat finanzierten Mondlandung. Die Mission soll 2019 von Cape Canaveral mit einer SpaceX Falcon 9 Rakete gestartet werden. Die Netzkompetenz von Vodafone wird genutzt, um das erste LTE-Netz auf dem Mond aufzubauen: Das Netz verbindet zwei Audi lunar quattro Rover mit einer Basisstation im Autonomous Landing and Navigation Module (ALINA). Hierfür wird Nokia – mithilfe von Nokia Bell Labs – ein weltraumtaugliches und ultrakompaktes Netzwerk entwickeln. Zudem wird es das Stand heute leichteste sein, das jemals gebaut wurde: mit einem Gewicht von weniger als einem Kilo – genau wie ein Päckchen Zucker. Das LTE-Netzwerk wird es den Audi lunar quattro Rovern ermöglichen, wissenschaftliche Daten und HD-Videos zu übertragen, während sie vorsichtig das NASA Apollo 17 Mondfahrzeug erkunden. Genau dieses haben die letzten Astronauten benutzt (Commander Eugene Cernan und Harrison Schmitt), um das Taurus-Littrow-Tal im Dezember 1972 zu erkunden. Vodafone-Tests zeigen, dass die Basisstation in der Lage sein sollte, zum ersten Mal live HD-Videos der Mondoberfläche über LTE zu übertragen und einem weltweiten Publikum zugänglich zu machen. Genutzt werden soll dabei das 1800-MHz-Frequenzband. Die Station ist über einen sogenannten „Deep-Space-Link“ mit den Servern im Mission Control Center der PTScientists in Berlin verbunden. Ein LTE-Netzwerk ist im Vergleich zum analogen Funk sehr energieeffizient und wird für das Gelingen der „Mission to the Moon“ entscheidend sein. Zugleich ist dies der erste Schritt, eine Kommunikationsinfrastruktur für zukünftige Missionen aufzubauen. Vodafone Deutschland CEO, Dr. Hannes Ametsreiter: „Dieses Projekt beweist einen völlig neuen Ansatz für die Entwicklung der Mobilfunkinfrastruktur. Es ist zugleich ein großartiges Beispiel für ein unabhängiges, vielseitiges Team, dass durch Mut, Pioniergeist und Ideenreichtum ein Ziel von immenser Bedeutung erreicht.“ Robert Böhme, CEO und Gründer von PTScientists: „Dies ist ein entscheidender erster Schritt für eine nachhaltige Erforschung des Sonnensystems. Damit die Menschheit die Wiege der Erde verlassen kann, müssen wir Infrastrukturen jenseits unseres Heimatplaneten entwickeln. Mit der ‚Mission to the Moon‘ werden wir die ersten Elemente eines dedizierten Kommunikationsnetzes auf dem Mond aufbauen und testen. Das großartige an dieser LTE-Lösung ist, dass sie so viel Strom spart – und je weniger Energie wir zum Übertragen von Daten verwenden, desto mehr können wir Wissenschaft betreiben!“ Marcus Weldon, Chief Technology Officer von Nokia und Nokia Bell Labs President: „Wir freuen uns sehr, von Vodafone als Technologiepartner ausgewählt worden zu sein. Diese wichtige Mission unterstützt unter anderem die Entwicklung neuer Weltraumtechnologien für die zukünftige Datenvernetzung, -verarbeitung und -speicherung und wird dazu beitragen, die Kommunikationsinfrastruktur zu verbessern, die für die Durchführung von Mondforschung für Wissenschaft, Industrie und Bildungseinrichtungen erforderlich ist. Diese Ziele haben potenziell weitreichende Auswirkungen auf viele Interessengruppen und die gesamte Menschheit. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Monaten vor dem Start im Jahr 2019 eng mit Vodafone und den anderen Partnern zusammenzuarbeiten.“

Story / 06.12.2017

45 Jahre nach Apollo 17: Nächste Mondmission in Sicht

Am 7. Dezember 1972 machte sich die Besatzung der Apollo 17 auf den Weg zur Erforschung des Erdtrabanten – und starteten damit den letzten Flug zum Mond. Aber nur vorerst: Denn zusammen mit Vodafone und Audi wird das Start-up PTScientists das wohl größte Abenteuer der Menschheit fortführen und mit einer unbemannten Mission an den Ort zurückkehren, an dem vor 45 Jahren zuletzt ein Mensch auf dem Mond war. Das Ziel: Die erste private Raumfahrt möglich machen, die Erforschung unseres nächstgelegenen Nachbarn im Sonnensystem vorantreiben und das erste LTE-Netz im All errichten. Die erste Mondlandung Deutschlands legt die Grundlage für weitere Missionen, vielleicht sogar für das erste Dorf auf dem Mond, als entferntestem Außenposten der Menschheit. Mit Vodafone-LTE wird es erstmals möglich sein, hochauflösende Bilder der Landestelle von Apollo 17 und des Mondfahrzeuges zu übertragen – und zu erfahren, ob sich seine Materialien nach 45 Jahren verändert haben und ob vielleicht sogar Staub auf dem Fahrzeug liegt. Dafür stellt das Landemodul ALINA eine Funkverbindung zur Erde her – und wird zur ersten LTE-Basisstation auf dem Mond. Zwei Audi Lunar Quattro Rover erforschen den Erdtrabanten, während sie über ALINA immer miteinander und der Erde verbunden sind. LTE – eine Technologie mit Weltraumpotenzial Im All ist Energie eine der wichtigsten Ressourcen überhaupt. Denn Strom dort oben kommt aus Solarpanelen. Bislang ging für Videokommunikation und Steuerung voriger Missionen ein Großteil der verfügbaren Energie drauf. Das zwang im All oft zu technischen Kompromissen und langen Pausen, in denen Mondfahrzeuge und Raumschiff „wieder aufgeladen“ werden mussten. LTE löst das Energieproblem der „Mission to the Moon.“ Denn die Technologie braucht nur einen Bruchteil der Gesamtenergie. „Mit Vodafone haben wir einen hervorragenden Technikpartner für die Reise ins All gefunden. Und mit LTE eine Technologie mit Weltraum-Potenzial. Denn die Steuerung des Raumschiffs und die sichere Landung sind nur die eine Seite der Medaille. Ein energieeffizientes Netz, mit dem wir unsere Geräte und Operationen und damit die ganze Mission dort oben steuern können, macht wahre Forschung erst möglich. Und genau das bietet LTE“, sagt Robert Böhme, CEO der PTScientists. Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter ergänzt: „Mit unserem Engagement wollen wir aber nicht nur einen Infrastruktur-Beitrag leisten, sondern auch zeigen, dass aus ganz Kleinem ganz Großes entsteht: mit Mut, Pionier- & Erfindergeist. Made in Germany.“

News / 04.12.2017

„myTechie“: Schluss mit sinnlosem Warten auf den Service-Techniker

Düsseldorf, 4. Dezember 2017 – Zuhause sitzen. Stundenlang. Und sich nicht mal trauen, mit dem Hund, zum Bäcker oder nur zum Müll zu gehen. Denn genau dann könnte er kommen. Und klingeln. Und keiner macht auf. Oder noch schlimmer: Der Techniker kommt gar nicht. Das sinnlose Warten auf den Service-Techniker. Nicht ohne Grund wohl das Telko-Ärgernis Nummer 1 in Deutschland. Vor allem beim neuen DSL-Anschluss, bei dem auch Vodafone Kunden stets vom Techniker der Deutschen Telekom abhängig sind. Wie man im eigenen Netz Schluss machen kann mit sinnlosem Warten, zeigt Vodafone jetzt mit „myTechie“. Ähnlich wie bei „myTaxi“ wissen Vodafone Kabelkunden jetzt genau, wo ihr Vodafone Techniker gerade ist, wann er vor der Tür steht und wie er heißt – das alles bequem per Smartphone. Ein erster Pilot mit 200 Kunden verlief äußerst erfolgreich: Fehltermine 0%. Kundenzufriedenheit 100%. In Zukunft integriert Vodafone weitere Features. So werden Kunden den Techniker auch bewerten und ihn während der Anfahrt direkt kontaktieren können.[quote id="142"] „Mit myTechie digitalisieren wir die analoge Techniker-Welt – und tun was gegen das Telko-Ärgernis Nummer 1. Denn die Wohnung ist kein Wartezimmer. Und der Technikertermin kein Grund für Hausarrest“, so Vodafone Deutschlandchef Hannes Ametsreiter. „Dank unserer neuen Plattform können Kunden auch unterwegs auf den Techniker warten: digital am Smartphone statt Däumchen drehend neben der analogen Klingel zuhause.“ Gleich nach Abschluss ihres Kabelvertrags können Kunden ihren persönlichen Technikertermin vereinbaren. Kurz darauf kommt die Bestätigung des nur dreistündigen Zeitfensters am Wunschtag per SMS oder per E-Mail. Sollte mal was dazwischenkommen, können Kunden ihren Termin online oder telefonisch bis zu vier Stunden vorher absagen oder verschieben. Am Morgen vor dem Technikerbesuch erinnert Vodafone die Kunden noch einmal an ihren vereinbarten Termin.[quote id="143"] Im Test: Bei 200 Kundenbesuchen kein einziger Fehltermin Macht der Techniker sich am Wunschtag auf den direkten Weg zum Kunden, bekommt dieser einen Link zu „myTechie“. Über diese Plattform hat er den Techniker ab jetzt immer im Blick: Er kann die Anfahrt auf einer GPS-Karte mitverfolgen und sieht, wie bei einem bestellten Taxi, wo sich sein Service-Techniker aktuell befindet; und vor allem wie lange er noch zum Zielort braucht. Auch der Techniker-Name und eine Kontakt-Hotline bei Rückfragen werden dem Kunden angezeigt. „Wir machen aus Wartezeit nicht nur Freizeit, sondern sichern so noch besser ab, dass Kunde und Techniker auch wirklich zur richtigen Zeit aufeinandertreffen. Der erste Pilot war ein voller Erfolg: Bei 200 Kundenbesuchen kam so nicht ein einziger Fehltermin zustande“, so Commercial Operations Geschäftsführer Gerhard Mack. „Auch für die Techniker war myTechie ein neues Erlebnis: Zuweilen warteten Kunden auf unsere Techniker an der Haustür bereits mit gerade frisch gebrühtem Kaffee.“ Weitere Features, wie die direkte Durchwahl zum Techniker, ein Foto des Technikers und ein Bewertungssystem folgen. Der „myTechie“-Service wird sukzessive bis Frühjahr 2018 überall dort ausgerollt, wo es Vodafone Kabel gibt.[quote id="144"] myTechie: Frisch aus Vodafones neuer Softwareschmiede Das Techniker-Tracking ist der erste Pilot, der gemeinsam mit „crvsh“, dem neuen Softwarelabor von Vodafone, entwickelt wurde. Basierend auf dem erfolgreichen Piloten wird jetzt fleißig an „myTechie“ weiterprogrammiert. Bei „crvsh“ haben die Mitarbeiter viel Freiheit, aber auch einen klaren Fokus: Digitale Produkte entwickeln, die Vodafone-Kunden begeistern. Das Labor ist inhaltlich nah am Konzern, aber räumlich und rechtlich vom Rest der Organisation getrennt. Ideen sollen anders, kreativer und schneller erarbeitet, umgesetzt und wieder verworfen werden – falls nötig. „Bei uns gibt es keine grauen Anzüge, keine langen Abstimmungswege oder endlose Meetings“, so crvsh Geschäftsführer Thomas Engelbertz. „Wir wollen kompromisslos digitale Produkte, die begeistern. Mit „myTechie“ haben wir das „myTaxi“ für die Service-Techniker-Welt gebaut. Und gezeigt, wie Digitalisierung mit kleinen Mitteln selbst die größten Ärgernisse aushebeln kann. Und wie man aus Frust Freizeit macht.“

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