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News / 16.11.2018

Unterstützung für Rettungskräfte: Feuerwehr testet vernetzte Bodycams

Kleiner als ein Smartphone, leichter als ein Joghurt, wasserfest und stoßsicher – die Bodycam für die Feuerwehr. Die Feuerwehr Darmstadt möchte künftig für eine bessere und schnellere Lageeinschätzung vernetzte Bodycams nutzen – erstmals in Deutschland. Die Digitalstadt Darmstadt GmbH und Vodafone haben gemeinsam mit der Feuerwehr Darmstadt jetzt ein Pilotprojekt gestartet. Dabei kommen vier Bodycams zum Einsatz. „Bodycams helfen, Extremsituationen noch besser einzuschätzen“ In Notfallsituationen sollen die 'digitalen Helfer' Rettungskräfte bei ihrer Arbeit unterstützen: „Innerhalb von wenigen Minuten müssen unsere Einsatzkräfte die Lage vor Ort analysieren, einschätzen und entsprechende aktive Maßnahmen einleiten können, um die Verunglückten oder Verletzten zu retten – und das oftmals begleitet von starken emotionalen Eindrücken direkt am Unfallort. Die Bodycams helfen uns, diese Extremsituationen noch besser und schneller einschätzen zu können“, sagt der leitende Branddirektor der Feuerwehr Darmstadt, Johann Braxenthaler. Einsatz vor allem an unübersichtlichen Unfallstellen Vor allem an großen und unübersichtlichen Unfallstellen kann der Einsatz von Bodycams durch ausgewählte Rettungskräfte vor Ort der Leitzentrale helfen, ein Gesamtbild von der Situation am Unfallort zu erhalten. Livebilder von verschiedenen Positionen werden auf einer Benutzerplattform in der Zentrale zusammengefügt. Nach Auswertung dieser Bilder kann die Einsatzzentrale die Rettungskräfte vor Ort effektiver lenken und bei Bedarf zusätzliche Rettungskräfte anfordern. Ebenso lassen sich Ressourcen und Gerätschaften vor Ort bestmöglich am Unfallort zuordnen. „Dank neuester und modernster Technik können wir den Arbeitsalltag der Feuerwehr Darmstadt erleichtern und effizienter gestalten. So sind wir gleichzeitig auch in der Lage, den Bürgerinnen und Bürgern Darmstadts ein noch stärkeres Sicherheitsempfinden in Notsituationen zu vermitteln“, erläutert Katastrophenschutz-Dezernent Rafael Reißer. [quote id="267"] Ametsreiter: „Wir wollen unseren Rettungskräften helfen zu helfen“ Die Feuerwehr in Darmstadt nutzt aktuell vier vernetzte Bodycams im Testbetrieb, die über mehrere Monate auch probeweise bei Einsätzen genutzt werden sollen. „Wir wollen unseren Rettungskräften helfen zu helfen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Zeit rettet Leben. Bodycams helfen, Extremsituationen am Unfallort einzuschätzen, um schnellstmöglich strukturierte Rettungsmaßnahmen einzuleiten.“ Digitalstadt Darmstadt GmbH Geschäftsführer Joachim Fröhlich betont den Datenschutz bei der Arbeit mit den Kleinkameras: „Aufnahmen werden im Rahmen von Gefahrensituationen und deren Auswertung gemacht. Das dabei entstehende Bildmaterial dient ausschließlich zur besseren Lageeinschätzung für die Einsatzkräfte und zielt in keinem Fall auf eine Personenüberwachung ab. Als Digitalstadt Darmstadt legen wir auf Datenschutz besonderen Wert.“ Livebilder werden per Mobilfunk in die Zentrale übertragen. Per Mobilfunk übertragen die Bodycams die Livebilder von jedem Ort verschlüsselt direkt in die Zentrale der Feuerwehr. Durch die speziellen SIM-Karten funken die Bodycams im sogenannten 'Internet der Dinge'. Die übertragenen Bilder sind unter Berücksichtigung höchster Datenschutzbestimmungen, die bereits bei der Projektentwicklung eine zentrale Rolle gespielt haben, ausschließlich von der Leitstelle und speziellen Administratoren der Feuerwehr auswertbar. Die aufgenommenen Bilder der Kameras stehen der Feuerwehr auch für eine rückblickende Analyse des Einsatzes zur Verfügung. Nach der erfolgreichen Testphase sollen die Bodycams dann langfristig in die reguläre Arbeit der Einsatzkräfte aufgenommen werden.

Story / 09.11.2018

Deutschland. Digital. Erleben: Mobilfunk trifft Elektro-Auto

Deutschland. Digital. Erleben. Kaum eine Branche wandelt sich so sehr wie die der Automobiler. Neue Technologien erhalten Einzug in unsere Autos. Neue Konzepte prägen das Zukunftsbild der Mobilität. Neue Unternehmen mischen mit, wenn es darum geht Fahrzeuge von morgen zu entwickeln. Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter blickt zusammen mit Prof. Dr. Günther Schuh auf die großen Trends, die Auto-Deutschland bewegen. Der CEO der e.GO Mobile AG baute das Unternehmen mit heute 300 Mitarbeitern in nur drei Jahren vom universitären Start-up zum Pionier für Zukunfts-Mobilität auf. Im 5G Lab von Vodafone zeigen die beiden Innovationsfans wie Elektromobilität und Daten den Stadtverkehr sauberer und sicherer machen. Und sie testen wie es sich anfühlt, Bekannte oder Arbeitskollegen bei der Fahrt im autonomen Auto zu besuchen – als Hologramm. „Der befähigende Faktor für das autonome Fahren“ „Die Digitalisierung ist der Pate der neuen Mobilität.“ Prof. Dr. Schuh, der gemeinsam mit Hannes Ametsreiter im 5G Lab in die große, komplett abgedunkelte Testkammer blickt, in der die Technik-Experten von Vodafone schon heute am 5G-Netz arbeiten, ist überzeugt davon, dass Daten und Autos zusammengehören. „In dreierlei Hinsicht ist das so“, erklärt der CEO der e.GO Mobile AG zwischen zwölf Roboterarmen und einer Fernsteuerzentrale für riesige Baukräne. „Digitalisierung bringt Komfort ins Fahrzeug. Digitalisierung erhöht die Sicherheit im Auto. Und: Digitalisierung ist der befähigende Faktor für das autonome Fahren.“ Life, Kart, Mover: Drei Elektro-Fahrzeuge, die den Straßenverkehr revolutionieren sollen Prof. Schuh ist seit drei Jahren CEO der e.GO Mobile AG. Gemeinsam mit rund 300 Mitarbeitern hat sich das Start-up in dieser Zeit zu einem Pionier für Zukunfts-Mobilität entwickelt. Immer im Fokus: Elektromobilität. Insgesamt drei Fahrzeuge hat die e.GO Mobile AG bereits entwickelt. Allesamt angetrieben durch einen Elektromotor. Der e.GO Mover ist ein elektrischer Kleinbus für den innerstädtischen Verkehr. Der e.GO Life ein kompaktes Elektroauto für den Alltag mit Reichweiten von bis zu 160 Kilometern Fahrtweg. Das e.GO Kart ist ein elektrisches Freizeitgefährt, das als Pedelec mit bis zu 25 Kilometern pro Stunde in der Stadt bewegt werden kann. Die drei Modelle unterscheiden sich in ihrer Erscheinung und im Einsatz stark. Aber sie alle haben eines gemeinsam: „Die neuen Fahrzeuge können den innerstädtischen Verkehr revolutionieren. Sie können den Verkehr in Ballungsräumen sauberer, sicherer und effizienter machen“, so Prof. Dr. Schuh. Fernsteuerung von Fahrzeugen in Ausnahmesituationen Neben dem Elektroantrieb werden für den e.GO Mobile Chef vor allem Daten zur zentralen Komponente für das Auto der Zukunft. Daten, die per Mobilfunk in Echtzeit übertragen werden. Zum Beispiel um Fahrzeuge im Notfall aus der Ferne zu steuern. „Das ist keine Theorie. Das funktioniert schon heute“, erklärt Ametsreiter und führt Prof. Dr. Schuh im 5G Lab zu einer Fernsteuerzentrale. „Wir können von Düsseldorf aus einen Kran in Aldenhoven fernsteuern. In Zukunft schafft das neue Arbeitsmodelle“, so Ametsreiter. Quasi das Home-Office für Kranfahrer. „Die Fernsteuerung von Autos wird auch im Stadtverkehr wichtig. Wenn es zu Ausnahmesituationen kommt, dann muss es Sicherheitsmechanismen geben, die es ermöglichen aus der Ferne einzugreifen und Autos zu steuern“, erklärt Schuh. „Es geht in Zukunft darum die Sicherheit zu erhöhen und das autonome Fahren zu ermöglichen“, so Prof. Dr. Schuh. „Hierbei ist es wichtig, dass Autos sämtliche Verkehrsinformationen untereinander austauschen. Dabei müssen Sensoren, Mobilfunk und andere Technologien bestmöglich zusammenarbeiten.“ Kino, Büro, Freunde: Wie nutzen wir in Zukunft die Zeit im Auto? Doch was machen wir eigentlich zukünftig im Auto, wenn wir uns nicht mehr darauf konzentrieren müssen es selbst zu steuern? „Wir können die Zeit für Dinge nutzen, die uns wirklich wichtig sind“, so Ametsreiter. „Wenn das Auto autonom fährt, wird der Fahrersitz zum Bürostuhl oder zur Fernsehcouch. Freunde und Verwandte können uns dann bei der Fahrt im Auto besuchen – digital und trotzdem so, als ob sie tatsächlich vor Ort wären.“ Hologramme ermöglichen es uns jede Gestik und jede Mimik von Gesprächspartnern so nachzuempfinden, als wären diese tatsächlich bei uns. Damit das auch im fahrenden Auto funktioniert, braucht es extrem schnelle Netze mit geringen Reaktionszeiten und hohen Bandbreiten. Kurz: 5G. Als 5G-Hologramm im fahrenden Auto Prof. Dr. Schuh und Hannes Ametsreiter wollten wissen wie es sich anfühlt als Hologramm ein Gespräch zu führen. Mit Journalisten. Im fahrenden e.GO Mover. Im 5G Mobility Lab in Aldenhoven. Hier hat Vodafone jetzt den ersten echten 5G-Mast in Deutschland gestartet, um mit der Automobilbranche an Innovationen für den Straßenverkehr zu arbeiten. Unter anderem gemeinsam mit der e.GO Mobile AG. Während Ametsreiter 'backstage' im Aufnahmeraum in Düsseldorf von Kameras aufgezeichnet wird, erscheint 70 Kilometer entfernt in Aldenhoven, im e.GO Mover das lebensgroße Hologramm des Vodafone-Deutschlands Chefs. Ametsreiter hat als Hologramm auf der Rückbank vom Elektro-Kleinbus Platz genommen. Die Journalisten sitzen ihm im Wagen gegenüber. Sie unterhalten sich mit ihm so als wäre er tatsächlich vor Ort. Frei von Verzögerungen. Ohne jedes Ruckeln. „Das ist eine Weltpremiere“, so Ametsreiter. „Erstmals bringen wir ein Hologramm in ein fahrendes Auto.“ Die beiden Digitalisierungsfans sind sich einig: Es ist wichtig, mit solchen Innovationen schon heute in die Zukunft zu blicken. „Jeder hat Respekt vor neuen Dingen. Vor neuen Technologien. Es ist wichtig diese neuen Technologien greifbar zu machen“, so Ametsreiter nach seinem ersten Gespräch als Hologramm. Prof. Dr. Schuh ergänzt: „Wenn wir es gut machen, dann wird niemand Angst haben vor Innovationen. Und das ist wichtig. Denn wir können langfristig die Sicherheit im Auto steigern und das Fahrerlebnis verbessern. Ich glaube, dass wir jetzt an einer Schwelle sind, wo der Durchbruch gelingen wird.“

News / 31.10.2018

5G Mobility Lab: Vodafone startet ersten 5G-Mast in Deutschland

Es ist 11 Uhr Vormittags. Der elektrische Kleinbus e.GO Mover fährt vernetzt im 5G Mobility Lab in Aldenhoven über das 400.000 Quadratmeter große Testgelände. Vodafone Deutschland Chef Hannes Ametsreiter hat zum Gespräch über die kommende Mobilfunkgeneration 5G eingeladen. Ins 5G Mobility Lab. In den fahrenden Elektrokleinbus e.GO Mover. Es ist ein Gespräch der besonderen Art. Denn Hannes Ametsreiter selbst ist nicht vor Ort. Er führt das Gespräch aus der Vodafone-Zentrale im rund 70 Kilometer entfernten Düsseldorf. Dennoch sieht der Gesprächspartner vor Ort jede Bewegung, jede Gestik, jede Mimik des Vodafone Deutschland-Chefs. Ametsreiter spricht als Hologramm. Frei von Kabeln und im fahrenden Auto. Ständig in Bewegung. Entlang der ersten echten 5G-Station von Vodafone in Deutschland. Sie funkt ab sofort im Live-Netz des Düsseldorfer Telekommunikationskonzerns. Das erste 5G-Gespräch mit einem Hologramm im fahrenden Auto. Eine Premiere. [quote id="257"] „Wir sind der 5G-Partner der deutschen Wirtschaft. Wir helfen Zügen Gefahren zu sehen. Wir machen den Fahrersitz im Auto zur Fernsehcouch. Wir lassen Deutschlands Industriehallen mit 5G zu Smart Factories werden. Und wir schaffen mit 5G neue Formen der Kommunikation – mit Hologrammen machen wir aus langweiligen Videokonferenzen persönliche Erlebnisse. Sogar im fahrenden Auto“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Als Hologramm erklärt er weiter: „Wir wollen mit 5G Mehrwert schaffen. Deshalb bringen wir das Netz jetzt an die Orte, wo schon heute Mehrwert entstehen kann. Zu unseren 5G-Partnern. In die Industriehallen und an die Orte, wo die deutsche Wirtschaft digitale Innovationen bereit macht für den Alltag.“ Starke 5G-Partnerschaften für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort Deutschland Zu den ersten 5G-Partnern von Vodafone zählen unter anderem die Deutsche Bahn, Continental, Audi und die e.GO Mobile AG. Technologie-Partner beim Hologramm-Interview sind Ericsson und Intel. Zusammen mit der e.GO Mobile AG will der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern in Kürze die erste 5G-Produktionsstätte in Deutschland starten. „Mit einem 5G-Netz in unserem neuen Werk in Aachen Rothe Erde erreichen wir in Echtzeit volle Transparenz über Prozess- und Logistikdaten auf dem Shopfloor. Durch den nun möglichen digitalen Schatten sind perfekte Regelkreise in der Produktionssteuerung abbildbar“, so Prof. Dr. Günther Schuh, CEO von e.GO Mobile, der ebenfalls als Hologramm beim Interview dabei ist. [video width="3840" height="2160" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2018/10/Das-erste-5G-Hologramm-im-fahrenden-Auto.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2018/10/Das-erste-5G-Hologramm-im-fahrenden-Auto.jpg"][/video] 5G-Partner Deutsche Bahn: Züge lernen Gefahren zu erkennen Gemeinsam mit der Deutschen Bahn startet der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern den Ausbau von 5G entlang einer Teststrecke der Erzgebirgsbahn zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg. Hier soll unter anderem getestet werden, wie Züge Hindernisse und Gefahren auf den Gleisen selbstständig erkennen und darauf reagieren. Auch Audi zählt zu den 5G-Partnern von Vodafone. Die Partner arbeiten gemeinsam an der 5G-Kommunikation von Fahrzeugen untereinander sowie an der Anbindung von Infrastruktur zur Unterstützung von Anwendungen mit Bedarf an hohen Datenraten und niedriger Latenz. Ziel ist es, das Fahrzeug als elementaren Teilnehmer in das Internet der Dinge zu integrieren, um in diesem digitalen Ökosystem innovative Serviceangebote bereit zu stellen. [quote id="258"] Erster 5G-Mobilfunkmast: Technologie für die Automobilindustrie Der erste Mobilfunkmast von Vodafone funkt ab sofort im '5G Mobility Lab' in Aldenhoven. „Hier entsteht die Zukunft für den Straßenverkehr. Gemeinsam mit den Automobilern optimieren wir 5G hier für die Anforderungen der Branche. Wir bringen das Netz in Einklang mit anderen Zukunftstechnologien für das Auto“, so Ametsreiter. Im 5G Mobility Lab forscht Vodafone seit mehr als einem Jahr an Zukunftskonzepten für die Mobilität von morgen. Per Mobilfunk sprechen Autos hier miteinander. Gemeinsam mit der Automobilbranche optimiert Vodafone das Zusammenspiel von Mobilfunk, Sensoren, Kamerasystemen und weiteren Technologien, um doppelte Böden und die höchstmögliche Sicherheit für den Straßenverkehr der Zukunft zu schaffen. Per 5G können Autos in Echtzeit Daten miteinander austauschen – so schnell wie das menschliche Nervensystem. Winzige Echtzeit-Rechenzentren (Edge Cloud) direkt bei den Mobilfunkmasten sind dafür die Basis. Im 5G Mobility Lab hat Vodafone echtes 5G in Zusammenarbeit mit Ericsson jetzt erstmals in Europa für die Automobilbranche verfügbar gemacht. Mit Continental erforschen die Düsseldorfer hier ein digitales '5G-Schutzschild' für Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr und den '5G-Stau-Warner' zur Vermeidung von Auffahrunfällen auf der Autobahn. Bis 5G-fähige Endgeräte kommerziell im Privat- und Geschäftskundenbereich verfügbar sind, setzt Vodafone bei 5G vor allem auf Standorte, an denen die Industrie schon frühzeitig von der 5G-Technologie profitiert. Gemeinsam sollen die Anforderungen und Herausforderungen der Industriepartner erkannt und beim weiteren Ausbau von 5G berücksichtigt werden. '5G Ready': Das '5G-Maschinennetz' und '5G-Beam' funken bereits im Netz von Vodafone Mit dem 5G-Maschinennetz und mit der Technologie 5G-Beam bringt Vodafone bereits erste 5G-Technologien ins eigene Mobilfunknetz und macht dieses damit schon heute '5G Ready'. Das 5G-Maschinennetz funkt bereits an rund 90 Prozent der LTE-Masten von Vodafone und schafft so die Infrastruktur für das Internet der Dinge. Eine einzige Mobilfunkantenne kann so bis zu 50.000 Dinge gleichzeitig vernetzen. An ersten Orten in Deutschland ist die Technologie '5G-Beam' aktiviert. Dahinter steht eine aktive und intelligente Antennentechnik (Beamforming), die zeitgleich zahlreiche Kunden zuverlässig und gezielt mit hohen Bandbreiten versorgt. Die 5G Beam-Technologie vereint bis zu 128 speziell angeordnete winzige Antennen auf kleinstem Raum. Die einzelnen Antennen sind nicht nur besonders klein, sondern auch intelligent. Sie kennen immer die beste Luftschnittstelle, um Kunden auf direktem Wege zu erreichen. In ländlichen Gebieten kann die '5G Beam' Technologie in Kombination mit dem GigaCube als Ersatz für langsame DSL-Leitungen genutzt werden.

News / 19.10.2018

Thyssenkrupp's Testturm: Elevator-Pitch auf 240 Metern

Donnerstag. 10.30 Uhr. Rottweil. Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter und thyssenkrupp Elevator Chef Andreas Schierenbeck sprechen über digitale Trends. Über intelligente Aufzüge. Über neue Formen der Mobilität. Darüber, dass Aufzugfahren nicht gleich Aufzugfahren ist. Wo in Asien klare Hierarchien herrschen, gilt in Deutschland vor allem eins: dezentes Schweigen. Ein Elevator-Pitch 240 Meter über dem Boden. Mit Blick auf die Schweizer Alpen und Hochgeschwindigkeitsfahrt in die Höhe. Nichts für schwache Nerven. Es ist eine besondere Szenerie: Wir sind in Rottweil. Nach mehrstündiger Anreise. Wir blicken hinauf auf die höchste Aussichtsplattform Deutschlands. Zum 'Dach' des Testturms von thyssenkrupp Elevator – dem modernsten seiner Art. Stattliche 246 Meter ragt der Turm in den Himmel. Jener Testturm, der im Oktober seinen einjährigen Geburtstag feiert. Der Testturm, in dem die innovativsten Aufzüge für ihren Einsatz in Wolkenkratzern auf der ganzen Welt bereit gemacht werden. Der Testturm, in dem Aufzüge intelligent werden – durch die Vernetzung im Internet der Dinge. Von 0 auf 240 Meter Höhe in weniger als 40 Sekunden „An guten Tagen können wir von ganz oben bis auf die Schweizer Alpen schauen“, schwärmt Andreas Schierenbeck als wir den Aufzug betreten, der uns bis auf das 'Dach' des Testturms bringen soll. Der Chef von thyssenkrupp Elevator hat den Satz gerade ausgesprochen, da haben wir bereits den höchsten Punkt erreicht. Von 0 auf 240 Metern in nicht einmal 40 Sekunden. Acht Meter pro Sekunde legt der Panorama-Aufzug zurück. Wir rauschen im Aufzug nahezu geräuschlos durch die Schächte himmelwärts. Der Aufzug ist mit der stolzen Geschwindigkeit mehr als zehn Mal schneller als die schnellsten Menschen. „In weniger als sieben Minuten von ganz unten bis auf die oberste Besucherplattform – das ist der Rekord bei den Menschen. Aufzüge schaffen das deutlich schneller“, so Schierenbeck. Persönliche Rekorde wurden hier erst vor wenigen Tagen aufgestellt. Beim höchsten Treppenhauslauf Westeuropas – dem thyssenkrupp Towerrun mit 700 Läufern. Rund 60 solcher Sportwettbewerbe gibt es jedes Jahr in Europa. „Eine echte Sportart“, erklärt Schierenbeck. „Mit fast 1400 Stufen, die die Teilnehmer bezwingen, zählt der Lauf bei uns in Rottweil zu den anspruchsvollsten seiner Art.“ 'MULTI' – der moderne Aufzug fährt ohne Seil Wie funktioniert der weltweit erste Aufzug ohne Seile, den thyssenkrupp hier testet? Die Zauberformel, die die Aufzugsbranche revolutioniert heißt 'MULTI'. Kabinen schweben dank dieser Neuentwicklung per Magnetschwebetechnik durch die Schächte. „Wir sprechen hier von weit mehr als nur von einer Neuerung“, so Schierenbeck. „Der MULTI transformiert das konventionelle Aufzugswesen.“ Dank der neuen Technologie kann der 'MULTI' nämlich nicht nur hoch- und runterfahren, sondern auch zur Seite – weshalb viele Kabinen gleichzeitig durch die Schächte rotieren können. Und das hat wesentliche Folgen für Bauherren und Fahrgäste. „Es gibt praktisch keine Wartezeiten mehr“, erklärt Schierenbeck. „Alle 15 bis 30 Sekunden steht eine Kabine zum Einsteigen bereit, wofür nicht zuletzt Mitarbeiter mit Arbeitsplätzen in Hochhäusern dankbar sein werden. 160 Jahre nach seiner Einführung haben wir den Aufzug neu erfunden“, erklärt Schierenbeck. „Wir entdecken neue Formen der Mobilität und wollen diese bereit machen für den Alltag.“ Architekten dürfen sich freuen, dass sie mit dem MULTI Gebäude ganz neu planen können, weil sie Aufzugsschächte nun völlig flexibel platzieren können. In Deutschland gilt Schweigen, in Asien gibt es klare Hierarchien Als wir die oberste Etage des Testturms erreichen, könnte das Wetter besser nicht sein. Keine Wolke am Himmel. Leichte Nebelschwaden zieren den malerischen Blick ins Panorama – jener reicht tatsächlich bis zu den Schweizer Alpen, deren Spitzen wir in weit über 100 Kilometern Entfernung erkennen. Andreas Schierenbeck spricht über seine durchaus außergewöhnlichen Erfahrungen, die er in Aufzügen auf der ganzen Welt gesammelt hat. Schnell wird klar: Aufzugfahren ist nicht gleich Aufzugfahren. „Die Interessen und die Verhaltensmuster im Aufzug sind von Kontinent zu Kontinent komplett verschieden. Unterschiedliche Kulturen fahren unterschiedlich Aufzug“, so Schierenbeck. „Wenn ich in Deutschland in einen Aufzug steige, wird geschwiegen. Die meisten schauen auf ihr Handy, schreiben Mails oder stöbern in sozialen Netzwerken. In den USA ist das anders. Jeder Mitfahrer, der in den Aufzug steigt, wird gegrüßt. Es wird gesprochen. Die Leute machen Scherze. Das ist im ersten Moment ungewohnt.“ In Asien dagegen herrschen im Aufzug klare Hierarchien, berichtet Schierenbeck: „In Japan muss der Rangniedrigste die Knöpfe der einzelnen Etagen für alle anderen drücken.“ Von links nach rechts und mehrere Kabinen in einem Schacht – Trends der Aufzugbranche Der Chef von thyssenkrupp Elevator hat Hannes Ametsreiter und das Kommunikationsteam von Vodafone eingeladen, um die neuesten Innovationen der Aufzugsbranche zu entdecken. Diese sind vielfältig. Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt. Rund 70% der Weltbevölkerung werden 2050 in Großstädten leben. Der Aufzug als Fortbewegungsmittel wird immer wichtiger. Dabei ist er schon heute das meist genutzte Verkehrsmittel der Welt. Jeder Mensch nutzt durchschnittlich zehn Mal im Monat einen Aufzug, um an einen Ort seiner Wahl zu gelangen: ins Büro, zum Hotelzimmer oder zum Restaurant. Die SIM-Karte im Aufzug Doch was hat das alles eigentlich mit Digitalisierung zu tun? Eine ganze Menge. Auch die digitale Revolution hat Einzug in unsere Aufzugsschächte erhalten. Mehr als 120.000 Aufzüge von thyssenkrupp Elevator funken bereits im Internet der Dinge. „Aufzüge in Deutschland verweigern durchschnittlich vier Mal im Jahr ihren Dienst – in der Automobilbranche wäre das unvorstellbar“, erklärt Andreas Schierenbeck. „Das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz können helfen, diese Ausfallzeiten zu minimieren. Denn Schäden werden schon festgestellt, bevor sie überhaupt auftreten und die Aufzüge können repariert werden, bevor sie ausfallen“, führt Hannes Ametsreiter fort. Dafür werden Aufzüge mit der kleinen, blauen Box 'MAX' ausgestattet. Sie sammelt sämtliche vorhandenen Aufzugsdaten einer Kabine. An dieser Stelle kommt Vodafone ins Spiel: Jede 'MAX Box' besitzt eine eigene SIM-Karte speziell für das Internet der Dinge. Alle Aufzugsdaten werden so regelmäßig und zuverlässig per Mobilfunk in die Cloud übertragen. Dort werden die Datensätze analysiert und mit Standardwerten verglichen. Weichen die aktuellen Werte von den bekannten Mustern ab, deutet das auf potenzielle Schäden hin. „Wir können unsere Service-Techniker dann informieren noch bevor unsere Kunden überhaupt merken, dass ein Schaden auftritt. So wollen wir die Ausfallzeiten um bis zu 50 Prozent reduzieren“, erklärt Schierenbeck als er gemeinsam mit Ametsreiter in die Ferne blickt. Ganz egal welche Kultur im Aufzug gelebt wird: Dass Aufzüge künftig weniger häufig ausfallen, dürfte den Menschen überall auf der Welt gefallen. Oberste Prämisse: Mehrwert generieren Die Potenziale, die Mobilfunk für Aufzüge und Hochbauten bietet, gehen noch weiter: Persönlich zugeschnittene Entertainment-Angebote könnten zukünftig die Fahrten im Aufzug noch interessanter machen. Die Inhalte könnten per Mobilfunk in die Aufzüge übertragen werden. Per Mobilfunk könnten Feuerwehrmänner im Ernstfall genau orten in welchen Etagen eines Wolkenkratzers sich noch Menschen befinden, um die Evakuierung schnellstmöglich zu realisieren. „Die Möglichkeiten sind grenzenlos“, so Ametsreiter. „Es geht immer darum Daten intelligent miteinander zu verknüpfen. Wir wollen Mehrwert schaffen für die Menschen. Das heißt: mehr Sicherheit. Und mehr Komfort“, so Ametsreiter.

News / 17.10.2018

Neuer Vodafone IoT Tracker: Das Internet der Dinge einfach organisieren

Unternehmen setzen weltweit immer häufiger auf das Internet der Dinge. Branchenübergreifend hat sich die Zahl der Firmen, die Maschinen und Gegenstände per Mobilfunk vernetzen, in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Vor allem der deutsche Mittelstand wird davon laut einer Studie des eco Verbandes der deutschen Internetwirtschaft profitieren. Vodafone macht das Internet der Dinge für Mittelständler jetzt einfach, übersichtlich und flexibel. Die neue Plattform 'Vodafone IoT Tracker' ist ab sofort für Kunden in Deutschland verfügbar. Die Plattform macht die Vernetzung von sämtlichen Fahrzeugen und Gütern eines Betriebes auf einer Oberfläche möglich. „Das Internet der Dinge verleiht der Stütze unserer Wirtschaft, dem deutschen Mittelstand, einen digitalen Schub. Viel Vernetzung bedeutet für kleinere Unternehmen bislang auch die Nutzung vieler verschiedener Systeme und komplexer Prozesse. Damit machen wir Schluss“, so Alexander Saul, Firmenkunden-Chef bei Vodafone Deutschland. „Wir bringen die vielen Bestandteile des Internets der Dinge für unseren Mittelstand auf einer Oberfläche zusammen.“ Die neue Plattform 'Vodafone IoT Tracker' ist für Geschäftskunden ab 3,95 Euro monatlich verfügbar. Der Umfang und die Kosten der Vernetzung sind dabei jeweils abhängig von den Anforderungen und den Wünschen der Kunden. [quote id="214"] Gegenstände und Fahrzeuge wandern gemeinsam ins Internet der Dinge Die Branchen, die vom Internet der Dinge profitieren sind ebenso vielfältig, wie die Gegenstände die sich vernetzen lassen. Von kostbaren Gütern und Rohstoffen, die vor Diebstahl geschützt werden (Asset Tracking), über Hebebühnen und Gabelstapler, zu denen sich immer aktuelle technische Daten aus der Ferne einsehen lassen (Vehicle Tracking), bis zu Einsatzfahrzeugen und LKWs, deren Routen sich optimieren lassen. Zeitgleich wird mit dem 'Vodafone IoT Tracker' auch das Fahrtenbuch digital. Das spart für Kleinbetriebe Zeit und Geld. Die neue Plattform von Vodafone vereint diese vielfältigen Einsatzgebiete mit den unterschiedlichen Anforderungen auf einer Plattform. Im Internet der Dinge dem Diebstahl auf Baustellen vorbeugen Vor allem auf Baustellen ist die Vernetzung von Gegenständen von besonderer Bedeutung. Laut der Bundesagentur für Güterverkehr entsteht der zweithöchste wirtschaftliche Schaden durch Diebstahl von Gütern, durch den Diebstahl von Baumaterialien und Werkzeugen auf Baustellen. Der Schaden, der hier entsteht, beziffert sich jedes Jahr auf rund 138 Millionen Euro. Bereits auf der CEBIT hat Vodafone gezeigt wie sich Objekte auf der Baustelle mit der neuen Plattform überwachen lassen. Das kann den wirtschaftlichen Schaden enorm reduzieren. Wird beispielsweise ein Betonmischer geklaut, lässt sich der aktuelle Standort zu jeder Zeit nachverfolgen. Ebenso präsentierten die Düsseldorfer wie Baustellenleiter mit dem 'Vodafone IoT Tracker' ihre Gabelstapler im Blick behalten. Mit spezieller Hardware kann darüber hinaus beispielsweise erkannt werden, ob ein Bauzaun noch dort steht wo er stehen soll, oder gar ob er umgefallen ist oder aufgestoßen wurde.

News / 01.10.2018

Sicherheitszentrale für das autonome Fahren

Aldenhoven Testing Center. Rund 70 Kilometer Entfernung bis Düsseldorf. Unweit der A44, erreichbar über eine Landstraße durch das offene Feld. Hier tüfteln Deutschlands Experten aus Wissenschaft, Industrie und Politik ab sofort an Sicherheitstechnologien für die Straßen in unseren Städten. Vodafone versorgt das 400.000 Quadratmeter große Verkehrstestfeld mit moderner Mobilfunk-Technologie. Seit der Eröffnung des '5G Mobility Labs' tauschen Testfahrzeuge hier per Mobilfunk Informationen aus, um sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen. Jetzt können solche Technologien hier auch bei echten, innerstädtischen Verkehrssituation erprobt werden. 'CERMcity' ist gestartet. Auf dem Areal lassen sich ab sofort komplexe Stadtszenarien an Kreuzungen, Parkbereichen, Haltestellen, Kreisverkehr, Zebrastreifen und Häuserfronten nachstellen.  Auf der Testumgebung soll so ab sofort das dynamische Miteinander von Autos, Fußgängern, Bussen und weiteren Verkehrsteilnehmern realitätsnah erforscht werden. Die RWTH Aachen koordiniert das Gesamtprojekt mit einem Fördervolumen in Höhe von 3,3 Millionen Euro. Die neue 'CERMcity' kann durch Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Politik zur Erprobung neuer Innovationen genutzt werden. Vom Start-up bis zum Großkonzern. Vom Chip-Hersteller bis zum Automobil-Zulieferer. „Wir haben mit dieser einzigartigen Infrastruktur die Chance, die Sicherheit und Effizienz im innerstädtischen Verkehr drastisch zu erhöhen – Vernetzung und Automatisierung bieten hierfür disruptive Potenziale.“, so Prof. Lutz Eckstein, Leiter des Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH und Initiator des Projekts. "Technologie kann Leben retten" Sicherheit ist das oberste Gebot für den Straßenverkehr der Zukunft. Denn noch immer kracht es viel zu häufig auf Deutschlands Straßen. Allein im Jahr 2017 gab es täglich neun Verkehrstote. "Das sind neun Verkehrstote zu viel", so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. "Technologie kann Leben retten. Deshalb lohnt es sich neue Technologien schnell und branchenübergreifend in den Alltag zu bringen. Wir werden Autos nie selbst bauen. Aber wir können sie ein Stück weit intelligenter machen. Eine starke Infrastruktur ist dafür die Basis." Kooperationen mit Ford und Continental Die Kommunikation von Verkehrsteilnehmern per Mobilfunk funktioniert in der Testumgebung quasi verzögerungsfrei. Per V2X-Technologie (vehicle to everything) tauschen Autos, Radfahrer und sogar Ampeln Informationen miteinander aus und warnen sich vor Gefahren. Sogar dann, wenn diese für Menschen oder Sensoren noch gar nicht sichtbar sind. Gemeinsam arbeitet Vodafone im '5G Mobility Lab' unter anderem mit Continental, Ford und der RWTH Aachen an digitalen Innovationen für den Straßenverkehr. Bei der Eröffnung von 'CERMcity' zeigt Vodafone gemeinsam mit Ford unter anderem den Einsatz eines 'digitalen Rettungsgassen-Assistenten'. Per Mobilfunk senden Einsatzfahrzeuge dabei einen Alarm an vorausfahrende Fahrzeuge. Diese werden dann akustisch und visuell angeleitet die Rettungsgasse richtig zu bilden. Smarter Parken in der CERMcity Die Automotive-Experten von Vodafone haben zudem intelligente Parksensoren entwickelt. In der 'CERMcity' erkennen die Ultraschall-Sensoren ob Parkflächen belegt oder frei sind und übermitteln diese Informationen über das Maschinennetz von Vodafone an einen zentralen Server. Dieser könnte in Zukunft beispielsweise von Parkhausbesitzern verwaltet werden. Der zentrale Server stellt die Informationen über die Verfügbarkeit der Parkplätze den Verkehrsteilnehmern zur Verfügung. Die Batterien der Parksensoren verfügen über Batterielaufzeiten von mehreren Jahren.

News / 24.09.2018

Freie Fahrt für schnelle Rettung: Vodafone und Ford machen die Straßen sicherer

Wenn Einsatzfahrzeuge auf dem Weg zum Unfallort behindert werden, kann das fatale Folgen haben. Der TÜV SÜD gibt an, dass jede Minute, die Rettungskräfte schneller am Unfallort sind, die Überlebenschance von Unfallopfern um 10 Prozent erhöht. Doch viel zu häufig stehen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Notfallambulanz im Stau – weil die Rettungsgasse nicht funktioniert. Laut ADAC weiß nur jeder zweite Autofahrer in Deutschland, wie eine Rettungsgasse richtig gebildet wird. Vodafone und Ford testen jetzt den 'Unfall-voraus-Warner' (eCall Plus) und den 'digitalen Rettungsgassen-Assistenten'. Tritt der Ernstfall ein, warnt das System automatisch alle Autos in der Umgebung, dass ein Unfall voraus ist – dank Mobilfunk sogar über mehrere Kilometer Entfernung. Das vermeidet Massenkarambolagen und hilft lange Staus zu umfahren. Ebenso informiert das System alle Autofahrer in der Nähe der Unfallstelle, wenn sich ein Einsatzfahrzeug auf dem Weg zum Ziel befindet. Der 'digitale Rettungsgassen-Assistent' wird direkt vom Krankenwagen ausgelöst und leitet Autofahrer an, die Rettungsgasse richtig zu bilden – um eine Behinderung der Einsatzfahrzeuge so zu vermeiden. Erster Einsatz auf der Teststrecke KoMoD Das System soll im Ernstfall einen 'Notfallkorridor' schaffen, über den Feuerwehrfahrzeuge, Krankenwagen und Polizeifahrzeuge schneller an ihr Ziel gelangen. Die Kooperationspartner erproben den 'digitalen Rettungsgassen-Assistenten' auf dem Testfeld KoMoD (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf) erstmals im echten Straßenverkehr. KoMoD ist ein branchenübergreifendes Projekt für die praktische Erprobung neuer Technologien für den vernetzten Straßenverkehr. [quote id="243"] "Die digitale Revolution bringt neue Formen der Mobilität – und sie kann auf unseren Straßen Leben retten", so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. "Wenn Autos miteinander sprechen, erhalten unsere Rettungskräfte wieder freie Fahrt. Damit sie rechtzeitig helfen können, wenn jede Sekunde zählt." Per Mobilfunk tauschen Testfahrzeuge von Ford in Echtzeit Daten aus, um sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen – und um Rettungskräften im Notfall den Weg zum Einsatzort zu erleichtern. Damit die Kommunikation zwischen den Autos in Echtzeit funktioniert, nutzen die Kooperationspartner die Mobilfunktechnologie V2X (Vehicle to everthing). Autos tauschen Daten hierbei direkt und ohne Umweg über das herkömmliche Mobilfunknetz miteinander aus. "Vernetztes und automatisiertes Fahren sind Schlüsseltechnologien der Zukunft" "Vernetztes und automatisiertes Fahren sind Schlüsseltechnologien der Zukunft. Ford hat eine lange Geschichte in der Entwicklung und Erprobung von Fahrzeug-zu-Fahrzeug und Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation. Das kann zu mehr Verkehrssicherheit und Effizienz auf der ganzen Welt beitragen. Zusammen mit Vodafone und in Kooperation mit den anderen beteiligten Unternehmen werden wir entscheidende Erkenntnisse auf dem Düsseldorfer Testgelände gewinnen, um die Vernetzung von Fahrzeugen weiter voranzutreiben", so Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Ford Deutschland. Statistik zeigt: 1060 Verletzte und neun Verkehrstote jeden Tag Noch immer kracht es auf Deutschlands Straßen viel zu häufig. Allein im Jahr 2017 gab es auf Deutschlands Straßen mehr als 1060 Verletzte und neun Verkehrstote jeden Tag.

News / 24.09.2018

Zum Start von KoMoD: Einparken wie von Geisterhand

Startschuss für die Autos der Zukunft: In Düsseldorf fahren ab sofort intelligente Fahrzeuge in der Stadt. Sie sprechen miteinander und warnen sich gegenseitig vor Gefahren. Auf dem rund 20 Kilometer großen Testfeld KoMoD (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf) erforschen die insgesamt 16 branchen- und technologieübergreifenden Projektpartner die vernetzte Mobilität. Live und im täglichen Berufsverkehr. Erstmals in Deutschland tauschen Autos, Busse und weitere Verkehrsteilnehmer dabei in realer Umgebung sowohl auf der Autobahn als auch in innerstädtischen Verkehrssituationen Informationen aus – vom Autobahndreieck über Ampelanlagen bis zum Vodafone-Parkhaus. Dort fuhren Autos zur offiziellen Eröffnung des Testfeldes sogar fahrerlos. Lange Suche nach dem freien Parkplatz Die Parkplatzsuche in Städten und Parkhäusern dauert mitunter länger als die eigentliche Fahrt zum Ziel. Laut einer Studie von INRIX verbringt ein Mensch in Deutschland durchschnittlich 41 Stunden im Jahr mit der Suche nach einem freien Parkplatz. Das ist nicht nur zeitraubend, sondern verursacht auch unnötigen Lärm und Abgase. Intelligente Sensoren erleichtern die Suche Vodafone und das Institut für Kraftahrzeuge der RWTH Aachen zeigen in KoMoD wie eine vernetzte Parkhilfe, die nervige Suche nach Parkplätzen für Autofahrer digital erleichtert. Dafür werden spezielle Ultraschall-Sensoren, die von den Mobilitätsexperten von Vodafone Automotive in Italien entwickelt wurden, verfügen über Akkulaufzeiten von bis zu vier Jahren. Sie werden einfach und ohne großen Aufwand montiert und melden über das Maschinennetz von Vodafone (Narrowband IoT), welche Parkplätze frei und welche belegt sind. Zukünftig nutzen Autos diese Informationen, um auf schnellster Router zum freien Stellplatz zu fahren. Fahrerlos in die letzte freie Lücke Bei KoMoD zeigt Vodafone gemeinsam mit der RWTH Aachen wie das Auto in Zukunft sogar fahrerlos einparken kann. Auf Basis der durch den zentralen Server bereitgestellten Informationen weiß das Testfahrzeug der RWTH welche Parkplätze frei sind und steuert eigenständig dort hin. Mit Sensoren durch das Vodafone-Parkhaus Im Bereich der Einfahrt steigt der Fahrer aus dem Testfahrzeug aus. Per App sagt er dem Auto, dass es auf einem der freien Stellplätze einparken soll. Ein zentraler Server übergibt dem Auto Routeninformationen, um auf schnellstem Wege zum Parkplatz zu gelangen. Auf dieser Basis steuert das RWTH-Testfahrzeug vollautomatisiert durch das Vodafone Parkhaus bis zum freien Stellplatz und parkt selbstständig ein. Auf Wunsch des Fahrers wird das Fahrzeug per App zur Abholung zurückgerufen. Das Auto parkt eigenständig aus, findet den Weg zum Fahrer und lässt diesen wieder einsteigen.

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