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News / 16.11.2018

Unterstützung für Rettungskräfte: Feuerwehr testet vernetzte Bodycams

Kleiner als ein Smartphone, leichter als ein Joghurt, wasserfest und stoßsicher – die Bodycam für die Feuerwehr. Die Feuerwehr Darmstadt möchte künftig für eine bessere und schnellere Lageeinschätzung vernetzte Bodycams nutzen – erstmals in Deutschland. Die Digitalstadt Darmstadt GmbH und Vodafone haben gemeinsam mit der Feuerwehr Darmstadt jetzt ein Pilotprojekt gestartet. Dabei kommen vier Bodycams zum Einsatz. „Bodycams helfen, Extremsituationen noch besser einzuschätzen“ In Notfallsituationen sollen die 'digitalen Helfer' Rettungskräfte bei ihrer Arbeit unterstützen: „Innerhalb von wenigen Minuten müssen unsere Einsatzkräfte die Lage vor Ort analysieren, einschätzen und entsprechende aktive Maßnahmen einleiten können, um die Verunglückten oder Verletzten zu retten – und das oftmals begleitet von starken emotionalen Eindrücken direkt am Unfallort. Die Bodycams helfen uns, diese Extremsituationen noch besser und schneller einschätzen zu können“, sagt der leitende Branddirektor der Feuerwehr Darmstadt, Johann Braxenthaler. Einsatz vor allem an unübersichtlichen Unfallstellen Vor allem an großen und unübersichtlichen Unfallstellen kann der Einsatz von Bodycams durch ausgewählte Rettungskräfte vor Ort der Leitzentrale helfen, ein Gesamtbild von der Situation am Unfallort zu erhalten. Livebilder von verschiedenen Positionen werden auf einer Benutzerplattform in der Zentrale zusammengefügt. Nach Auswertung dieser Bilder kann die Einsatzzentrale die Rettungskräfte vor Ort effektiver lenken und bei Bedarf zusätzliche Rettungskräfte anfordern. Ebenso lassen sich Ressourcen und Gerätschaften vor Ort bestmöglich am Unfallort zuordnen. „Dank neuester und modernster Technik können wir den Arbeitsalltag der Feuerwehr Darmstadt erleichtern und effizienter gestalten. So sind wir gleichzeitig auch in der Lage, den Bürgerinnen und Bürgern Darmstadts ein noch stärkeres Sicherheitsempfinden in Notsituationen zu vermitteln“, erläutert Katastrophenschutz-Dezernent Rafael Reißer. [quote id="267"] Ametsreiter: „Wir wollen unseren Rettungskräften helfen zu helfen“ Die Feuerwehr in Darmstadt nutzt aktuell vier vernetzte Bodycams im Testbetrieb, die über mehrere Monate auch probeweise bei Einsätzen genutzt werden sollen. „Wir wollen unseren Rettungskräften helfen zu helfen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Zeit rettet Leben. Bodycams helfen, Extremsituationen am Unfallort einzuschätzen, um schnellstmöglich strukturierte Rettungsmaßnahmen einzuleiten.“ Digitalstadt Darmstadt GmbH Geschäftsführer Joachim Fröhlich betont den Datenschutz bei der Arbeit mit den Kleinkameras: „Aufnahmen werden im Rahmen von Gefahrensituationen und deren Auswertung gemacht. Das dabei entstehende Bildmaterial dient ausschließlich zur besseren Lageeinschätzung für die Einsatzkräfte und zielt in keinem Fall auf eine Personenüberwachung ab. Als Digitalstadt Darmstadt legen wir auf Datenschutz besonderen Wert.“ Livebilder werden per Mobilfunk in die Zentrale übertragen. Per Mobilfunk übertragen die Bodycams die Livebilder von jedem Ort verschlüsselt direkt in die Zentrale der Feuerwehr. Durch die speziellen SIM-Karten funken die Bodycams im sogenannten 'Internet der Dinge'. Die übertragenen Bilder sind unter Berücksichtigung höchster Datenschutzbestimmungen, die bereits bei der Projektentwicklung eine zentrale Rolle gespielt haben, ausschließlich von der Leitstelle und speziellen Administratoren der Feuerwehr auswertbar. Die aufgenommenen Bilder der Kameras stehen der Feuerwehr auch für eine rückblickende Analyse des Einsatzes zur Verfügung. Nach der erfolgreichen Testphase sollen die Bodycams dann langfristig in die reguläre Arbeit der Einsatzkräfte aufgenommen werden.

News / 15.11.2018

Vodafone macht´s: Kundenservice jetzt auch über WhatsApp

Mehr als 1,5 Milliarden Menschen in über 180 Ländern nutzen WhatsApp, um jederzeit und überall mit Freunden, Familien und Unternehmen in Kontakt zu bleiben. Das ist auch der Grund, warum Vodafone jetzt als erstes Telekommunikationsunternehmen in Deutschland den beliebten Messaging Kanal im Kundenservice einsetzt. Ab heute können Vodafone-Kunden neben SMS und dem Apple Business Chat auch über WhatsApp mit dem Unternehmen kommunizieren. Kunden können chatten, um ihre Fragen rund um die kompletten Produkt- und Tarifwelten aus Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen zu stellen. Über einen Anruf bei der Vodafone-Hotline unter 0172-1217212 kann die Kommunikation gestartet werden. [quote id="264"] „Die Kommunikation über WhatsApp ist eine der einfachsten und zuverlässigsten, über die wir jeden Tag kommunizieren", sagt Gerhard Mack, Geschäftsführer Commercial Operations bei Vodafone Deutschland. „Wir wollen unseren Kunden diese Vorteile auch im Dialog mit uns ermöglichen. Aus Erfahrung mit unseren anderen Messaging Angeboten wie dem Apple Business Chat und unserem virtuellen Chatbot TOBi wissen wir, dass unsere Kunden die Vorteile von Messaging zunehmend wertschätzen: jederzeit direkte und persönliche Hilfe.“ Hier geht’s zu WhatsApp „Nicht viel Zeit? Sie können uns jetzt auch per WhatsApp erreichen. Sagen Sie jetzt „ja“ und Sie bekommen eine WhatsApp-Nachricht von uns. Ganz einfach und bequem.“ Diese Ansage hören ab sofort Vodafone-Kunden, die die Kunden-Hotline 0172-1217212 anrufen. Lautet die Antwort „Ja“, erhalten Sie unverzüglich eine WhatsApp-Nachricht und können mit dem Vodafone-Kundenservice über ihr Anliegen schreiben. Nutzt man den Messaging-Dienst noch nicht, kann die Kommunikation per SMS fortgesetzt werden oder man bleibt in der Kunden-Hotline. Verbinden, Verstehen, Antworten: Messaging und Chatbots unterstützen Vodafone-Kundenservice Schon heute setzt das Kommunikationsunternehmen auf sprachgesteuerte Bots wie Amazons Alexa und Bots, die in schriftlicher Form mit dem Kunden kommunizieren. Smartphone-Nutzer verbringen mittlerweile 90% ihrer Zeit am Smartphone mit E-Mail- und Messaging-Plattformen. Die digitalen Service Bots knüpfen an dieses Nutzerverhalten an. Der Kunde kennt diese Kanäle und daher gibt es keine Berührungsängste. Beide Varianten bieten sofortige Hilfe. Kunden schreiben, um ihre Fragen zu stellen, Produktinformationen und Empfehlungen zu erhalten. Die Bots kommen dann ins Spiel, wenn ihr Vorteil „Schnelligkeit“ dem Kunden tatsächlich einen Mehrwert bringt. Wenn die Maschine nicht mehr weiter weiß, übernimmt der Mensch.

Story / 09.11.2018

Deutschland. Digital. Erleben: Mobilfunk trifft Elektro-Auto

Deutschland. Digital. Erleben. Kaum eine Branche wandelt sich so sehr wie die der Automobiler. Neue Technologien erhalten Einzug in unsere Autos. Neue Konzepte prägen das Zukunftsbild der Mobilität. Neue Unternehmen mischen mit, wenn es darum geht Fahrzeuge von morgen zu entwickeln. Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter blickt zusammen mit Prof. Dr. Günther Schuh auf die großen Trends, die Auto-Deutschland bewegen. Der CEO der e.GO Mobile AG baute das Unternehmen mit heute 300 Mitarbeitern in nur drei Jahren vom universitären Start-up zum Pionier für Zukunfts-Mobilität auf. Im 5G Lab von Vodafone zeigen die beiden Innovationsfans wie Elektromobilität und Daten den Stadtverkehr sauberer und sicherer machen. Und sie testen wie es sich anfühlt, Bekannte oder Arbeitskollegen bei der Fahrt im autonomen Auto zu besuchen – als Hologramm. „Der befähigende Faktor für das autonome Fahren“ „Die Digitalisierung ist der Pate der neuen Mobilität.“ Prof. Dr. Schuh, der gemeinsam mit Hannes Ametsreiter im 5G Lab in die große, komplett abgedunkelte Testkammer blickt, in der die Technik-Experten von Vodafone schon heute am 5G-Netz arbeiten, ist überzeugt davon, dass Daten und Autos zusammengehören. „In dreierlei Hinsicht ist das so“, erklärt der CEO der e.GO Mobile AG zwischen zwölf Roboterarmen und einer Fernsteuerzentrale für riesige Baukräne. „Digitalisierung bringt Komfort ins Fahrzeug. Digitalisierung erhöht die Sicherheit im Auto. Und: Digitalisierung ist der befähigende Faktor für das autonome Fahren.“ Life, Kart, Mover: Drei Elektro-Fahrzeuge, die den Straßenverkehr revolutionieren sollen Prof. Schuh ist seit drei Jahren CEO der e.GO Mobile AG. Gemeinsam mit rund 300 Mitarbeitern hat sich das Start-up in dieser Zeit zu einem Pionier für Zukunfts-Mobilität entwickelt. Immer im Fokus: Elektromobilität. Insgesamt drei Fahrzeuge hat die e.GO Mobile AG bereits entwickelt. Allesamt angetrieben durch einen Elektromotor. Der e.GO Mover ist ein elektrischer Kleinbus für den innerstädtischen Verkehr. Der e.GO Life ein kompaktes Elektroauto für den Alltag mit Reichweiten von bis zu 160 Kilometern Fahrtweg. Das e.GO Kart ist ein elektrisches Freizeitgefährt, das als Pedelec mit bis zu 25 Kilometern pro Stunde in der Stadt bewegt werden kann. Die drei Modelle unterscheiden sich in ihrer Erscheinung und im Einsatz stark. Aber sie alle haben eines gemeinsam: „Die neuen Fahrzeuge können den innerstädtischen Verkehr revolutionieren. Sie können den Verkehr in Ballungsräumen sauberer, sicherer und effizienter machen“, so Prof. Dr. Schuh. Fernsteuerung von Fahrzeugen in Ausnahmesituationen Neben dem Elektroantrieb werden für den e.GO Mobile Chef vor allem Daten zur zentralen Komponente für das Auto der Zukunft. Daten, die per Mobilfunk in Echtzeit übertragen werden. Zum Beispiel um Fahrzeuge im Notfall aus der Ferne zu steuern. „Das ist keine Theorie. Das funktioniert schon heute“, erklärt Ametsreiter und führt Prof. Dr. Schuh im 5G Lab zu einer Fernsteuerzentrale. „Wir können von Düsseldorf aus einen Kran in Aldenhoven fernsteuern. In Zukunft schafft das neue Arbeitsmodelle“, so Ametsreiter. Quasi das Home-Office für Kranfahrer. „Die Fernsteuerung von Autos wird auch im Stadtverkehr wichtig. Wenn es zu Ausnahmesituationen kommt, dann muss es Sicherheitsmechanismen geben, die es ermöglichen aus der Ferne einzugreifen und Autos zu steuern“, erklärt Schuh. „Es geht in Zukunft darum die Sicherheit zu erhöhen und das autonome Fahren zu ermöglichen“, so Prof. Dr. Schuh. „Hierbei ist es wichtig, dass Autos sämtliche Verkehrsinformationen untereinander austauschen. Dabei müssen Sensoren, Mobilfunk und andere Technologien bestmöglich zusammenarbeiten.“ Kino, Büro, Freunde: Wie nutzen wir in Zukunft die Zeit im Auto? Doch was machen wir eigentlich zukünftig im Auto, wenn wir uns nicht mehr darauf konzentrieren müssen es selbst zu steuern? „Wir können die Zeit für Dinge nutzen, die uns wirklich wichtig sind“, so Ametsreiter. „Wenn das Auto autonom fährt, wird der Fahrersitz zum Bürostuhl oder zur Fernsehcouch. Freunde und Verwandte können uns dann bei der Fahrt im Auto besuchen – digital und trotzdem so, als ob sie tatsächlich vor Ort wären.“ Hologramme ermöglichen es uns jede Gestik und jede Mimik von Gesprächspartnern so nachzuempfinden, als wären diese tatsächlich bei uns. Damit das auch im fahrenden Auto funktioniert, braucht es extrem schnelle Netze mit geringen Reaktionszeiten und hohen Bandbreiten. Kurz: 5G. Als 5G-Hologramm im fahrenden Auto Prof. Dr. Schuh und Hannes Ametsreiter wollten wissen wie es sich anfühlt als Hologramm ein Gespräch zu führen. Mit Journalisten. Im fahrenden e.GO Mover. Im 5G Mobility Lab in Aldenhoven. Hier hat Vodafone jetzt den ersten echten 5G-Mast in Deutschland gestartet, um mit der Automobilbranche an Innovationen für den Straßenverkehr zu arbeiten. Unter anderem gemeinsam mit der e.GO Mobile AG. Während Ametsreiter 'backstage' im Aufnahmeraum in Düsseldorf von Kameras aufgezeichnet wird, erscheint 70 Kilometer entfernt in Aldenhoven, im e.GO Mover das lebensgroße Hologramm des Vodafone-Deutschlands Chefs. Ametsreiter hat als Hologramm auf der Rückbank vom Elektro-Kleinbus Platz genommen. Die Journalisten sitzen ihm im Wagen gegenüber. Sie unterhalten sich mit ihm so als wäre er tatsächlich vor Ort. Frei von Verzögerungen. Ohne jedes Ruckeln. „Das ist eine Weltpremiere“, so Ametsreiter. „Erstmals bringen wir ein Hologramm in ein fahrendes Auto.“ Die beiden Digitalisierungsfans sind sich einig: Es ist wichtig, mit solchen Innovationen schon heute in die Zukunft zu blicken. „Jeder hat Respekt vor neuen Dingen. Vor neuen Technologien. Es ist wichtig diese neuen Technologien greifbar zu machen“, so Ametsreiter nach seinem ersten Gespräch als Hologramm. Prof. Dr. Schuh ergänzt: „Wenn wir es gut machen, dann wird niemand Angst haben vor Innovationen. Und das ist wichtig. Denn wir können langfristig die Sicherheit im Auto steigern und das Fahrerlebnis verbessern. Ich glaube, dass wir jetzt an einer Schwelle sind, wo der Durchbruch gelingen wird.“

News / 02.11.2018

Vodafone und METRO Deutschland GmbH: Glasfaser für Digital-Revolution im Handel

Handel im Wandel: Die METRO Deutschland GmbH setzt noch stärker auf digitale Services im stationären Handel. Von intelligenten Apps über digitale Kassensysteme bis zum smarten Preisschild. Neue Services sollen das Einkaufserlebnis für Kunden steigern und noch persönlicher gestalten. Jetzt erhält die METRO Deutschland GmbH eine noch bessere Infrastruktur für die Digital-Revolution. In Kürze werden alle 103 METRO-Großmärkte in Deutschland mit eigenen Leitungen an das Glasfasernetz von Vodafone angeschlossen. Seit mehreren Wochen treiben die beiden Düsseldorfer Konzerne den Glasfaser-Ausbau gemeinsam voran und bringen wöchentlich weitere Großmärkte an die Gigabit-Infrastruktur. Auch Logistikzentralen und Datenverwaltungszentren werden mit Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude versorgt. Gemeinsam verlegen die Digital-Partner dafür mehr als 40.000 Meter Glasfaser unter der Erde bis in die Großmärkte. [quote id="259"] Zukunftsfähig mit Geschwindigkeiten von bis zu mehreren Gigabit „Die Revolution im Großhandel benötigt eine Gigabit-Infrastruktur als digitales Standbein“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wir sind ein Infrastruktur-Partner der METRO. Wer jetzt auf zukunftsfähige Technologie setzt, wird Innovationen und Trends der Branche langfristig mitgestalten.“ Vodafone bringt alle Großmärkte sowie zahlreiche Logistik- und Datenzentren der METRO Deutschland GmbH an die Glasfaser-Autobahn. Sämtliche Großmärkte werden in einem ersten Schritt mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde angeschlossen. „Die Digitalisierung aller Kundenkontaktpunkte, unserer vielen Services und auch der eignen Prozesse ist ein großes Stück Arbeit. Gute und vor allem schnelle Gigabit-Infrastruktur ist ein wichtiger Wegbereiter“, sagt Thomas Storck, CEO METRO Deutschland GmbH. „Bei uns dreht sich alles um gewerbetreibende Kunden, ganz besonders die Gastronomie. In unseren Märkten sollen sie auf ein schnelles WLAN vertrauen können, um unsere digitalen Services optimal nutzen zu können“, so Storck. In den Logistikzentralen und Datenverarbeitungszentren sind schon heute Gigabit-Geschwindigkeiten verfügbar. Dank der direkten Anbindung an das Glasfasernetz bis in die Gebäude können die verfügbaren Bandbreiten an allen Standorten ganz einfach auf mehrere Gigabit pro Sekunde erhöht werden. Für die METRO ist die zukunftsfähige Gigabit-Infrastruktur die Basis für ein umfassendes Digitalisierungsprogramm in Deutschland. Zahlreiche digitale Services sollen Einzug in die Großmärkte und in die geschäftlichen Prozesse erhalten. Das Einkaufserlebnis für Kunden soll noch persönlicher und einfacher gestaltet werden. Der Arbeitsalltag für die Mitarbeiter noch angenehmer und sicherer sein. Die Basis dafür sind leistungsstarke Netze, um die großen Datenmengen schnell und verlässlich zu übertragen. In den Großmärkten: Intelligente Regale und Fernwartung von Aufzügen Vor allem in den Großmärkten erhalten zahlreiche digitale Services Einzug. Dazu zählen unter anderem Self Scanning, elektronische Preisschilder und Online-Bestellungen aus dem Depot. Gemeinsam mit Vodafone testet die METRO Deutschland GmbH in Kürze unter anderem den Einsatz intelligenter Verkaufsregale. Auch in der Markttechnik unterstützt die schnelle Datenleitung. So können Überwachungs- und Warnanlagen in den Großmärkten digital aus der Ferne gewartet werden. Potenzielle Defekte beispielsweise von Notrufsystemen in Aufzügen oder Brandmeldeanlagen werden so frühzeitig erkannt und behoben – an allen Standorten in Deutschland. Die neuen Glasfaseranschlüsse unterstützen zudem Voice over IP-Telefonie in allen Märkten und Depots. Auch die Rechnungsbereitstellung in Echtzeit und die digitale Überwachung der Kühlkette wird so ermöglicht. Auf Basis der Gigabit-Infrastruktur plant die METRO Deutschland GmbH zudem den verstärkten Ausbau der eigenen Online-Angebote für die Kunden. Dazu zählen unter anderem ein verstärktes Angebot von Online-Coupons und Gutscheinen, die in den Großmärkten einfach und ohne zusätzlichen Zeitaufwand eingelöst werden können.

News / 01.11.2018

eSIM statt Plastikkarte

Ein wichtiger Meilenstein bei der Einführung der eSIM in Deutschland ist erreicht: Vodafone startet ab sofort mit der Vermarktung der eSIM für alle Postpaid-Tarife. Bei den Mobilfunkgeräten der neuen Generation gehört die eSIM bereits zur Grundausstattung. Der Trend ist eindeutig: Die digitale eSIM wird die heutige SIM-Karte aus Plastik mehr und mehr ersetzen. eSIM steht für „embedded SIM“ und ist ein kleiner, fest im Gerät eingebauter Chip, der genauso funktioniert wie eine klassische SIM-Karte aus Plastik. Am 12. Juni 2018 hat Vodafone die eSIM nach GSMA-Standard für erste Zusatz-Tarife eingeführt, um die Mobilfunk-Funktion von digitalen Endgeräten wie zum Beispiel Smartwatches unterstützen zu können: Fitness-Tracker oder Smart-Watches können dank der eSIM permanent über das Mobilfunknetz in Verbindung bleiben. Deswegen ist die digitale SIM-Karte essentiell für die Nutzung und den Ausbau des Internet der Dinge. Nun geht der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern einen entscheidenden Schritt weiter und führt die eSIM als neues SIM-Format für alle Postpaid Tarife ein. Damit wird dann auch die eSIM-Funktion der Hauptgeräte unterstützt. Die neue Mobilfunkgerät Generation von Apple unterstützt die digitale SIM-Karte bereits. So kommen das iPhone X, Xs Max und Xr sowie das iPad Pro 2018 mit einer eingebauten eSIM, sodass diese als Hauptkarte genutzt werden kann. Die neuen iPhones sind zudem Dual-SIM Smartphones, das heißt sie haben auf der einen Seite die bereits integrierte SIM (eSIM), aber auch noch einen physischen SIM-Slot. Das neue Google Pixel 3 und Pixel 3 XL, die ab 2. November erhältlich sind, werden ebenfalls mit der eSIM-Funktion ausgestattet sei. Bei den beiden Android Geräten entscheidet sich der Kunde zwischen physischer SIM und eSIM, während bei den iPhones die gleichzeitige Nutzung beider Varianten mit der Dual-SIM-Funktion möglich ist.

News / 31.10.2018

5G Mobility Lab: Vodafone startet ersten 5G-Mast in Deutschland

Es ist 11 Uhr Vormittags. Der elektrische Kleinbus e.GO Mover fährt vernetzt im 5G Mobility Lab in Aldenhoven über das 400.000 Quadratmeter große Testgelände. Vodafone Deutschland Chef Hannes Ametsreiter hat zum Gespräch über die kommende Mobilfunkgeneration 5G eingeladen. Ins 5G Mobility Lab. In den fahrenden Elektrokleinbus e.GO Mover. Es ist ein Gespräch der besonderen Art. Denn Hannes Ametsreiter selbst ist nicht vor Ort. Er führt das Gespräch aus der Vodafone-Zentrale im rund 70 Kilometer entfernten Düsseldorf. Dennoch sieht der Gesprächspartner vor Ort jede Bewegung, jede Gestik, jede Mimik des Vodafone Deutschland-Chefs. Ametsreiter spricht als Hologramm. Frei von Kabeln und im fahrenden Auto. Ständig in Bewegung. Entlang der ersten echten 5G-Station von Vodafone in Deutschland. Sie funkt ab sofort im Live-Netz des Düsseldorfer Telekommunikationskonzerns. Das erste 5G-Gespräch mit einem Hologramm im fahrenden Auto. Eine Premiere. [quote id="257"] „Wir sind der 5G-Partner der deutschen Wirtschaft. Wir helfen Zügen Gefahren zu sehen. Wir machen den Fahrersitz im Auto zur Fernsehcouch. Wir lassen Deutschlands Industriehallen mit 5G zu Smart Factories werden. Und wir schaffen mit 5G neue Formen der Kommunikation – mit Hologrammen machen wir aus langweiligen Videokonferenzen persönliche Erlebnisse. Sogar im fahrenden Auto“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Als Hologramm erklärt er weiter: „Wir wollen mit 5G Mehrwert schaffen. Deshalb bringen wir das Netz jetzt an die Orte, wo schon heute Mehrwert entstehen kann. Zu unseren 5G-Partnern. In die Industriehallen und an die Orte, wo die deutsche Wirtschaft digitale Innovationen bereit macht für den Alltag.“ Starke 5G-Partnerschaften für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort Deutschland Zu den ersten 5G-Partnern von Vodafone zählen unter anderem die Deutsche Bahn, Continental, Audi und die e.GO Mobile AG. Technologie-Partner beim Hologramm-Interview sind Ericsson und Intel. Zusammen mit der e.GO Mobile AG will der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern in Kürze die erste 5G-Produktionsstätte in Deutschland starten. „Mit einem 5G-Netz in unserem neuen Werk in Aachen Rothe Erde erreichen wir in Echtzeit volle Transparenz über Prozess- und Logistikdaten auf dem Shopfloor. Durch den nun möglichen digitalen Schatten sind perfekte Regelkreise in der Produktionssteuerung abbildbar“, so Prof. Dr. Günther Schuh, CEO von e.GO Mobile, der ebenfalls als Hologramm beim Interview dabei ist. [video width="3840" height="2160" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2018/10/Das-erste-5G-Hologramm-im-fahrenden-Auto.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2018/10/Das-erste-5G-Hologramm-im-fahrenden-Auto.jpg"][/video] 5G-Partner Deutsche Bahn: Züge lernen Gefahren zu erkennen Gemeinsam mit der Deutschen Bahn startet der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern den Ausbau von 5G entlang einer Teststrecke der Erzgebirgsbahn zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg. Hier soll unter anderem getestet werden, wie Züge Hindernisse und Gefahren auf den Gleisen selbstständig erkennen und darauf reagieren. Auch Audi zählt zu den 5G-Partnern von Vodafone. Die Partner arbeiten gemeinsam an der 5G-Kommunikation von Fahrzeugen untereinander sowie an der Anbindung von Infrastruktur zur Unterstützung von Anwendungen mit Bedarf an hohen Datenraten und niedriger Latenz. Ziel ist es, das Fahrzeug als elementaren Teilnehmer in das Internet der Dinge zu integrieren, um in diesem digitalen Ökosystem innovative Serviceangebote bereit zu stellen. [quote id="258"] Erster 5G-Mobilfunkmast: Technologie für die Automobilindustrie Der erste Mobilfunkmast von Vodafone funkt ab sofort im '5G Mobility Lab' in Aldenhoven. „Hier entsteht die Zukunft für den Straßenverkehr. Gemeinsam mit den Automobilern optimieren wir 5G hier für die Anforderungen der Branche. Wir bringen das Netz in Einklang mit anderen Zukunftstechnologien für das Auto“, so Ametsreiter. Im 5G Mobility Lab forscht Vodafone seit mehr als einem Jahr an Zukunftskonzepten für die Mobilität von morgen. Per Mobilfunk sprechen Autos hier miteinander. Gemeinsam mit der Automobilbranche optimiert Vodafone das Zusammenspiel von Mobilfunk, Sensoren, Kamerasystemen und weiteren Technologien, um doppelte Böden und die höchstmögliche Sicherheit für den Straßenverkehr der Zukunft zu schaffen. Per 5G können Autos in Echtzeit Daten miteinander austauschen – so schnell wie das menschliche Nervensystem. Winzige Echtzeit-Rechenzentren (Edge Cloud) direkt bei den Mobilfunkmasten sind dafür die Basis. Im 5G Mobility Lab hat Vodafone echtes 5G in Zusammenarbeit mit Ericsson jetzt erstmals in Europa für die Automobilbranche verfügbar gemacht. Mit Continental erforschen die Düsseldorfer hier ein digitales '5G-Schutzschild' für Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr und den '5G-Stau-Warner' zur Vermeidung von Auffahrunfällen auf der Autobahn. Bis 5G-fähige Endgeräte kommerziell im Privat- und Geschäftskundenbereich verfügbar sind, setzt Vodafone bei 5G vor allem auf Standorte, an denen die Industrie schon frühzeitig von der 5G-Technologie profitiert. Gemeinsam sollen die Anforderungen und Herausforderungen der Industriepartner erkannt und beim weiteren Ausbau von 5G berücksichtigt werden. '5G Ready': Das '5G-Maschinennetz' und '5G-Beam' funken bereits im Netz von Vodafone Mit dem 5G-Maschinennetz und mit der Technologie 5G-Beam bringt Vodafone bereits erste 5G-Technologien ins eigene Mobilfunknetz und macht dieses damit schon heute '5G Ready'. Das 5G-Maschinennetz funkt bereits an rund 90 Prozent der LTE-Masten von Vodafone und schafft so die Infrastruktur für das Internet der Dinge. Eine einzige Mobilfunkantenne kann so bis zu 50.000 Dinge gleichzeitig vernetzen. An ersten Orten in Deutschland ist die Technologie '5G-Beam' aktiviert. Dahinter steht eine aktive und intelligente Antennentechnik (Beamforming), die zeitgleich zahlreiche Kunden zuverlässig und gezielt mit hohen Bandbreiten versorgt. Die 5G Beam-Technologie vereint bis zu 128 speziell angeordnete winzige Antennen auf kleinstem Raum. Die einzelnen Antennen sind nicht nur besonders klein, sondern auch intelligent. Sie kennen immer die beste Luftschnittstelle, um Kunden auf direktem Wege zu erreichen. In ländlichen Gebieten kann die '5G Beam' Technologie in Kombination mit dem GigaCube als Ersatz für langsame DSL-Leitungen genutzt werden.

News / 27.10.2018

Wo Roboter lernen Menschen zu helfen

Helfer, die pflegebedürftigen Menschen das Essen reichen. Assistenten, die Arbeiter in der Industriehalle bei gefährlichen Aufgaben unterstützen. Wegbegleiter, die uns im Haushalt unter die Arme greifen. Bei vielen Tätigkeiten könnten wir Menschen zukünftig von Robotern unterstützt werden. Immer dann, wenn es für den Menschen zu gefährlich ist. Immer dann, wenn es einen Mangel an Arbeitskräften gibt. In der neuen 'Munich School of Robotics and Machine Intelligence' (MSRM) der Technischen Universität München (TUM) entwickeln Forscher Grundlagen für den Einsatz von helfenden Robotern und Künstlicher Intelligenz im Alltag. Gründungsdirektor Prof. Sami Haddadin und sein Team wollen Roboter flexibler und schlauer machen. Dafür braucht es künstliche Intelligenz. Und es braucht schnellen Mobilfunk damit Roboter ihr Wissen untereinander teilen können. Auf hunderte Kilometer Entfernung. In Echtzeit. „Mit Mobilfunk lernen Roboter miteinander zu sprechen“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. Der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern ist Infrastruktur-Partner der 'Munich School of Robotics and Machine Intelligence'. „Roboter werden uns nicht ersetzen. Sie werden uns unterstützen. Sie werden unseren Alltag verändern. Bei der Arbeit und in den eigenen vier Wänden. Wenn Roboter ihr Wissen untereinander teilen, dann können sie uns Menschen überall auf der Welt helfen.“ [quote id="256"] Ein Professor, 37 Roboter, 500 Kilometer Distanz Wie Roboter ihr Wissen per Mobilfunk untereinander teilen und voneinander lernen, demonstriert Prof. Sami Haddadin bei der Eröffnung der 'Munich School of Robotics and Machine Intelligence'. Seine Unterstützer: 37 Roboter. Die meisten befinden sich in München. 13 in der Pinakothek der Moderne, wo die Jubiläumsfeier der Technischen Universität München stattfindet. Zwölf in der 'Munich School of Robotics'. Zwölf weitere Roboter sind etwa 500 Kilometer entfernt. In Düsseldorf. Im 5G Lab von Vodafone. Prof. Haddadin bringt in der Pinakothek in München einem Roboterarm bei, ein Türschloss mit einem Schlüssel selbständig zu öffnen. Dafür nimmt er den Roboter bei der Hand und führt dessen Bewegungen. Der Roboter braucht ein paar eigenständige Probeläufe und wenige Minuten des maschinellen Lernens bis er die Bewegungsmuster selbständig und zielgenau ohne die Hilfe des Professors ausführt. So wie er es auch in einer Wohnung tun könnte, um pflegebedürftigen Menschen den Alltag zuhause zu erleichtern. Oder in einer Fabrik, wo er neue Fertigungsschritte als Werkzeug eines Facharbeiters erlernen könnte. [video poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2018/10/School-of-robotics.jpg" width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2018/10/Vodafone-5G-Lab-zum-Start-der-School-of-Robotics.mp4"][/video] Von München bis nach Düsseldorf: Roboter, die in Echtzeit lernen Nun kommen die weiteren Roboter an den verschiedenen Standorten in Deutschland ins Spiel. Sie sollen ebenfalls Türschlösser öffnen – ohne dies vorher jemals getan zu haben. Mit einem Mal setzen sich alle Roboter in Bewegung. Ausgehend von den Fähigkeiten des ersten Maschinen-Lehrlings erlernen die Roboter neue Tätigkeiten. Weil die Roboter miteinander vernetzt sind, können sie das neue Wissen verzögerungsfrei mit den anderen Maschinen-Lehrlingen austauschen und dieses sofort nutzen. Im Kollektiv entsteht künstliche Intelligenz. Das Aufschließen der Türschlösser gelingt allen Robotern in kürzester Zeit. In der Pinakothek der Moderne. In der 'School of Robotics and Machine Intelligence'. Und im 5G Lab von Vodafone in Düsseldorf. Es ähnelt einem vernetzten Roboter-Ballett. Erstmals hat eine Gruppe von Robotern eine Vielzahl von anspruchsvollen Aufgaben in Windeseile als Kollektiv erlernt. In Echtzeit. Sogar über hunderte Kilometer Entfernung. „Dieses Experiment ist ein Meilenstein in der Verbindung von Robotik und Künstlicher Intelligenz. Erstmals können vernetzte Roboter Fähigkeiten kollektiv und damit schneller als der Mensch erlernen“, so Prof. Sami Haddadin. Gemeinsam mit dem Lehrstuhl von Prof. Haddadin bringt Vodafone künstliche Intelligenz, Echtzeit-Mobilfunk und Roboter zusammen. Vom Labor in die Praxis: Roboter sollen bei Gesundheit, Arbeit und Mobilität unterstützen Das neue interdisziplinäre Forschungszentrum der TU München will die Grundlagen für die Roboter der Zukunft erforschen. Praktische Anwendungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Im Mittelpunkt stehen der Einsatz von Robotern und Künstlicher Intelligenz in den drei Gebieten Gesundheit, Arbeit und Mobilität. Ältere Menschen in den heimischen vier Wänden und Arbeitskräfte in den Industriehallen sollen durch kollektiv lernende Roboter unterstützt werden. „Ergebnisse aus der Grundlagenforschung sollen in praktische Anwendungen von hoher gesellschaftlicher Relevanz einfließen“, erläutert Prof. Haddadin seine Pläne. „Gemeinsam mit Industriepartnern und Start-ups wollen wir unsere Entwicklungen und Innovationen im Alltag erproben und in die Umsetzung überführen.“ Anfang Oktober wurde in Garmisch-Partenkirchen das Zentrum für Geriatronik der MSRM eröffnet.  Schon bald sollen Roboter hier unter realen Bedingungen mit älteren Menschen interagieren. Den Menschen helfen.

Story / 25.10.2018

Ganz normales Leben mit künstlicher Hand

Die Deutschen sind gegenüber Technologie skeptisch. Digitalisierung und Zukunftstechnologien sind ihnen nicht geheuer. So das Ergebnis einer Studie des Vodafone Instituts zusammen mit Ipsos. Während Indien und China Tech-Enthusiasten sind, herrscht in Westeuropa eher Zurückhaltung. Wie groß der Nutzen der Digitalisierung bereits heute schon sein kann, zeigt die Geschichte von Bertolt Meyer. Der Professor aus Chemnitz ist leidenschaftlicher DJ, liebt Fahrradfahren und Reisen. Er macht vieles mit links – und das ohne linken Unterarm. Das alles Dank einer hochmodernen, künstlichen Hand. Bertolt Meyer steht vor dem Spiegel und knöpft die Ärmel seines Hemdes zu. Er bindet sich die Schuhe, greift zum Rucksack und zur Jacke, tippt kurz auf seinem Smartphone herum und macht sich auf den Weg zur Bahn – alles ganz normal. Doch eines ist ein wenig „anders“: Dem Professor aus Chemnitz fehlt seit seiner Geburt der linke Unterarm. All diese alltäglichen Handgriffe führt er wie selbstverständlich mit einer künstlichen Hand aus. Ein Glücksgriff Dysmelie heißt die seltene Fehlbildung, mit der Bertolt Meyer 1977 in Hamburg geboren wurde. Dass ihm knapp unterhalb des linken Ellenbogens der Arm fehlt, war für ihn aber nie ein großes Problem. Barrieren wie in Kindheitstagen kennt Bertolt heute aber nicht mehr – dank i-Limb-Quantum, einer sogenannten „myoelektrischen“ Handprothese. „Ich komme im Alltag nicht mehr an Grenzen, sondern kann vollkommen funktionieren.“ Keine Berührungsängste An der Technischen Universität (TU) Chemnitz arbeitet der Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie gerade an einer Studie, bei der er sich auch mit seiner eigenen Situation auseinandersetzt. Er untersucht, wie moderne bionische Technik – also Prothesen, Exoskelette und ähnliche Hilfsmittel – Stereotype über Menschen mit Behinderungen verändert. Er selbst bemerkt im Alltag überwiegend positive Reaktionen und resümiert: „Die Leute sind fasziniert.“ Das überrascht mit Blick auf die Funktionen und Optik der Hightech-Prothese nicht. Moderne Technik für einen fast barrierefreien Alltag Zwei Elektroden auf Bertolts linken Oberarm messen die Muskelströme, die dafür zuständig wären, Aktionen des fehlenden Handgelenks ausführen. Die sensiblen Sensoren übersetzen die Impulse in mechanische Befehle – so feinmotorisch, dass Bertolt mittlerweile sogar ein rohes Ei halten kann. Angetrieben von sechs winzigen Elektromotoren kann er nicht nur Gegenstände greifen, sondern alle fünf Finger einzeln ansteuern und bewegen. Unterstützung bekommt Bertolt von einer Bluetooth-App, über die er die Prothese konfiguriert. „So lernt die Hand, das zu machen, was sie machen soll.“ Ein Teil von mir Dank der robusten Titanfinger kann Bertolt so ziemlich jedem Hobby nachgehen, das ihm Spaß macht. In seiner Freizeit steht er zum Beispiel regelmäßig am Mischpult – vorzugsweise analog. Plattenteller abbremsen und Knöpfe drücken kann er allerdings nur, weil er die Zeigefinger beider Hände einzeln ausstrecken kann. Auch zum Beispiel beim Radfahren ist die künstliche Hand immer dabei. „Sie ist ein Teil von mir, Teil meiner Wahrnehmung und Teil meines Körperschemas“ – selbst im Schlaf. „Wenn ich träume, träume ich mich mit Prothese.“ Dass ein Stück Technik auch emotional ein Teil von ihm geworden ist, findet Bertolt selbst „ganz schön abgefahren“. Die Zukunft annehmen „Zukunft wird erst dann zum Fortschritt, wenn Menschen sie annehmen“, ist ein Fazit von Bertolt, das mehr aus seiner persönlichen Erfahrung als aus seiner Studie hervorgeht. „Eine solch tolle bionische Prothese verdeutlicht doch, was für eine große Chance die Digitalisierung ist, um mehr Menschen mehr Teilhabe im Alltag zu ermöglichen.“ Noch mehr Infos dazu gibt es auf Featured.

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