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Blick voraus: So revolutioniert 5G unseren Alltag

  • Vodafone 5G Lab ist der Platz für Innovationen
  • Fünf 5G Anwendungen, die unseren Alltag verändern
  • 5G macht Roboter zum Alltagshelfer und Autos zum Chauffeur

In Düsseldorf funkt ab sofort die fünfte Mobilfunkgeneration. Vodafone macht das Netz der Zukunft im neuen 5G Lab schon heute erlebbar. In der 5G Testing Area hat der Telekommunikationsanbieter ein echtes 5G Netz aktiviert. In Kürze wird sich hier jedes Smartphone, das im weltweiten 5G Netz von Vodafone funken will, dem 5G Härtetest unterziehen. Und das noch weit bevor es der Weltöffentlichkeit präsentiert wird. Schon heute gewährt Vodafone im 5G Lab einen Blick in die Zukunft. Fünf Anwendungen im 5G Lab zeigen, wie 5G unseren Alltag revolutioniert.

„Mobilfunk machte unser Smartphone zum Alltagsbegleiter. 5G macht den Roboter bald zum Alltagshelfer und unser Auto zum Chauffeur.”

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Wie die fünfte Mobilfunk-Generation unseren Alltag verändern kann, zeigt Vodafone direkt vor Ort. Mit modernster Mobilfunk-Technologie können Autos in 60 Kilometern Entfernung gesteuert, Arbeiten mit einem 30 Meter hohen Kran in einer anderen Stadt verrichtet und Operationen aus der Ferne getätigt werden. Und: 5G lässt Roboter mit dem Menschen interagieren und zu Alltagshelfern werden.

Der außergewöhnliche Alltagshelfer – wenn Roboter per Mobilfunk lernen

Vodafone 5G Lab: Der Roboter Pepper ist per 5G vernetzt. © Vodafone/dpa

Fast 2,9 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Doch ausgebildetes Pflegepersonal ist knapp. Der Deutsche Pflegerat prognostiziert, dass bis zum Jahr 2030 etwa 300.000 Pflegekräfte fehlen werden, davon allein 200.000 in der Altenpflege. Wenn Roboter mit dem Menschen interagieren, können sie zum Freund und Helfer werden. Sie können Tätigkeiten erlernen und Menschen im Alltag unterstützen. Im Haushalt können sie dem Menschen Getränke reichen, die Spülmaschine starten oder die Haustüre auf- und abschließen.

Wie schnell Roboter solche Tätigkeiten per Mobilfunk erlernen, zeigt Professor Sami Haddadin, führender Forscher im Bereich Robotics, bei der Eröffnung des 5G Labs. Die fünfte Mobilfunkgeneration wird Menschen und Roboter auf völlig neue Weisen interagieren lassen. Roboter werden das erlernte Wissen in Echtzeit mit anderen Robotern teilen – und das sogar über hunderte Kilometer Entfernung. Und Roboter erhalten mit 5G den „siebten Sinn“. Sie lernen zu fühlen. Taktiles Internet ist das Stichwort. Durch die neue Flexibilität und Lernfähigkeit können Roboter zukünftig ganze Industriezweige und Dienstleistungsbranchen wie die Pflege revolutionieren.

„5G ermöglicht es uns bereits existierende Praktiken aus der Robotik wie das selbstständige Lernen neuer Aufgaben auf viel größeren Skalen zu erforschen und völlig neue Ansätze zu verfolgen. Dazu gehört zum Beispiel das Hineinversetzen des Menschen in einen Roboter mit moderner VR-Technologie. Das stellt enorm hohe Anforderungen an die Qualität der Datenübertragung“, so Sami Haddadin. Professor Gerhard  Fettweis: „Mit 5G startet das Zeitalter des taktilen Internets. Mobilfunk wird so bereit für die Fernsteuerung von Robotern. Dank extrem kurzer Latenzzeiten und robuster Verbindungen können wir Fabrik-Roboter, Autos, oder Baumaschinen so koordinieren, dass sie Menschen sicher und effizient bei der Arbeit und im Alltag unterstützen.“

Neue Formen der Mobilität und Arbeit – wenn Auto und Kran aus der Ferne gesteuert werden

Vodafone 5G Lab: Mit 5G werden Kräne aus der Ferne gesteuert. © Vodafone/dpa

Rund 430 Millionen Fahrgäste nutzen in Deutschland jährlich das Taxi oder einen Mietwagen, um zum Ziel zu gelangen. Über Nacht sind viele Einsatzfahrzeuge nicht im Einsatz weil sie beim Taxifahrer oder noch beim jüngsten Mieter stehen. Mit 5G könnten Fahrzeuge in Zukunft aus der Ferne zurück zur Einsatzzentrale gesteuert werden, sobald sie die letzte Fahrt hinter sich gebracht haben. Sie wären dann direkt wieder einsatzbereit und stünden für die nächste Fahrt bereit. Lange Wartezeiten hätten für den Kunden damit ein Ende. Mit modernster Mobilfunktechnologie ermöglicht Vodafone aus dem 5G Lab heraus erstmals in Deutschland die Steuerung eines Autos in mehr als 60 Kilometern Entfernung. Schon heute nahezu verzögerungsfrei.

Im neuen Vodafone 5G Lab kann ein Kran via Mobilfunk in 60 Kilometer Entfernung gesteuert werden. © Vodafone

In Zukunft ist der Datenaustausch in Echtzeit hierfür die wichtigste Basis. Nur so können Autos sicher und in großer Anzahl aus der Ferne über die Straßen gesteuert werden. 5G wird Latenzzeiten von rund einer Millisekunde ermöglichen. Das ist genauso schnell, wie das menschliche Nervensystem. Ebenso sind extrem hohe Bandbreiten nötig. Denn Fahrer haben in Ihrer Steuerzentrale hochauflösende Einsicht auf verschiedene Kameraperspektiven. Die Datenmassen, die hierfür schon heute im 5G Lab durch die Netze rauschen sind riesig. Wenn ein Auto eine Stunde lange durchgängig per Mobilfunk aus dem 5G Lab gesteuert wird und mehrere Kameraperspektiven an die Steuerzentrale überträgt, verbraucht alleine das rund 45 Gigabyte Daten. Weil 5G Bandbreiten von mehreren Gigabit pro Sekunde ermöglicht, können aus einer Zentrale heraus sogar mehrere Fahrzeuge gleichzeitig im Blick behalten werden – und immer genau dann gesteuert werden, wenn der Kunde ruft.

Nicht nur Autos können per Mobilfunk aus der Ferne gesteuert werden. Im 5G Lab zeigt Vodafone wie auf der Baustelle bei Wind und Wetter Arbeiten verrichtet werden können, wenn der Kran per Mobilfunk mit extrem geringen Latenzzeiten aus der Ferne gesteuert wird. So können zukünftig die besten Kranfahrer der Welt mehrere Kräne an verschiedenen Standorten lenken. Lange Wartezeiten der Kran-Fahrer an einem Standort werden so vermieden.

Neue Helfer in der Industrie – wenn autonome Roboter das Lager prüfen

Vodafone 5G Lab: 5G lässt Roboter zu Alltagshelfern werden. © Vodafone/dpa

In der Industrie wird 5G ganze Prozesse revolutionieren. Maschinen können in Echtzeit Daten austauschen und mit dem Menschen interagieren. Im 5G Lab zeigt Vodafone wie autonom fahrende Roboter dem Menschen in der Industriehalle auf Zuruf die benötigten Materialen direkt zum Arbeitsplatz bringen. Neben extrem geringen Latenzzeiten ist es für Unternehmen außerdem wichtig, dass die Rechenzentrale mit Mobile Edge Computing direkt in die Industriehalle wandert. Betriebsinterne Daten verlassen so nicht mehr das Unternehmensgelände.

Neue Möglichkeiten der Rettung – wenn die besten Ärzte aus der Ferne operieren

Rund 2,6 Milliarden Verkehrsunfälle wurden im Jahr 2017 auf Deutschlands Straßen gemeldet (Statistisches Bundesamt). Oftmals mit verheerenden Folgen. Bei der ärztlichen Versorgung kann dann jede Sekunde zählen. Mit 5G könnten in Zukunft in Notfällen die besten Ärzte des Landes direkt am Unfallort entsprechende Eingriffe vornehmen. Und das obwohl sie sich in vielen Kilometern Entfernung befinden. Ausgestattet mit einen taktilem Handschuh könnten sie die Bewegungen eine Roboters in Echtzeit steuern. Dabei sind neben der Kommunikation in Echtzeit auch taktile Rückmeldungen unerlässlich. Der Arzt muss also mit seinem Handschuh in der Ferne das spüren, was der Roboter vor Ort fühlt. Im 5G Lab von Vodafone funktioniert genau das schon heute. Mit Hilfe des echten 5G Netzes, dass in der 5G Testing Area funkt. Was heute noch nach Zukunftsmusik aussieht, könnte so schon bald Menschenleben retten.

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