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Für mehr Sicherheit im Flugverkehr: Vodafone testet weltweit erstes IoT-Drohnen-Erkennungssystem

  • LTE-Technologie erkennt Drohnen, die für herkömmliches Radar unsichtbar sind
  • Zusammenarbeit mit Europäischer Agentur für Flugsicherheit

Düsseldorf, 20. Februar 2018 – Vodafone hat heute den Start von Tests des weltweit ersten IoT-Drohnen- Erkennungssystems für Fluglotsen angekündigt. Die neue LTE-Technologie bringt Drohnen ins Internet der Dinge und schützt Flugzeuge so vor katastrophalen Unfällen. Über das Mobilfunknetz können Drohnen frühzeitig erkannt und von sicherheitskritischen Bereichen wie Flughäfen ferngehalten werden. Das wird immer wichtiger, da der weltweit zunehmende Einsatz von Drohnen für gewerbliche und private Zwecke neue Maßnahmen für mehr Sicherheit erfordert. Denn Drohnen sind oft zu klein, um vom konventionellen Radar erkannt zu werden. So werden sie zur Gefahr für Piloten und Flugpassagiere, insbesondere in unmittelbarer Nähe von Flugplätzen und Flughäfen. Allein in Deutschland hat sich die Zahl der von Piloten gemeldeten Zwischenfälle in den vergangenen Jahren vervielfacht.

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) entwickelt derzeit neue europaweite Vorschriften, um den Betrieb von Drohnen zu regeln und für Flugverkehr sicherer zu gestalten. Das weltweit erste IoT-Drohnen-Erkennungssystem, das Vodafone jetzt testet, unterstützt die Ziele der EASA, mit der Vodafone zusammenarbeitet.

LTE-Module für die Echtzeiterfassung und Fernsteuerung von Drohnen
Die LTE-Technologie von Vodafone ist Basis für das neue Radio Positioning System (RPS). Für dieses werden Drohnen mit LTE-Modulen ausgestattet und tauschen hierüber Daten mit Mobilfunk-Basisstationen aus. So können die entsprechend ausgestatteten Drohnen von autorisierten Stellen, wie zum Beispiel der Flugsicherung, in Echtzeit erfasst werden. Zudem lassen sich so genannte Sicherheitszonen festlegen. Nähern sich Drohnen diesen Zonen, landen sie automatisch an sicherer Stelle oder werden zum Betreiber zurückgelotst. Behörden hätten so im Notfall außerdem die Möglichkeit die Steuerung einer Drohne aus der Ferne zu übernehmen und die Route zu ändern, um gefährlichen Situationen für den Flugverkehr vorzubeugen. Die LTE-Mobilfunknetze arbeiten dabei mit etablierten und bewährten Sicherheitssystemen, einschließlich einer starken Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vom LTE-Modul bis zur Basisstation. Das IoT-Drohnen-Erkennungssystem wird zusätzlich mit von Vodafone entwickelten Artificial Intelligence Algorithmen kombiniert, um eine Vielzahl von Drohnen gleichzeitig zu steuern.

Technologie-Tests sollen 2018 in Spanien und Deutschland durchgeführt werden
In einem Vorversuch Ende 2017 nutzte Vodafone sein LTE-Netzwerk zur Steuerung einer X2-Drohne mit einer Spannweite von 1,3-Metern auf einem 32 Kilometer langen Kurs um die Stadt Isla Mayor in der Nähe von Sevilla in Spanien. Dabei übermittelte die Drohne in Echtzeit Flugdaten wie Geschwindigkeit, RPS-Standort und GPS-Koordinaten. Weitere Tests, die mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden, sind im Jahr 2018 in Spanien und Deutschland geplant, um das IoT-Drohnen-Erkennungssystem ab 2019 kommerziell nutzbar zu machen.

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