20.06.2012
Startschuss für Roaming
Düsseldorf, Juni 2012. Heute gang und gäbe - 1992 ein absoluter Durchbruch: das mobile Telefonieren über nationale Ländergrenzen hinweg. Sieben Monate nach dem Start von D2 öffnete das erste Roaming die nationalen Mobilfunkschranken. Bis dahin endete jedes Mobilfunkgespräch spätestens am Schlagbaum. Mehr noch: Geräte des analogen Funknetzes C wurden zum Schutz der nationalen Funklizenzen bisweilen an den Schlagbäumen zum Nachbarland verplombt. Wer im analogen Netz funkte, war national geregelt. Mit dem gemeinsamen digitalen GSM-Standard ordnete sich die Welt für die mobile Telefonie neu. Und dieses grenzlose Kommunikationsmodell eroberte mit seinem technischen Standard von Europa aus die Welt. Heute können Vodafone-Kunden auf ihren Reisen in 184 Ländern mobil telefonieren und haben weltweit 399 Netze von Roaming-Partnern zur Auswahl.
Mit Suisse PTT realisierte D2 die erste mobile Reisefreiheit. Handy-Gespräche und auch der Zugang zur Mailbox waren nun für die D2-Kunden bei ihren Reisen im Alpenland möglich. Neben den guten Verbindungen zu den Eidgenossen rückte auch der hohe Norden kommunikativ näher an Deutschland heran. Dänemark beispielsweise: Gleich zwei Anbieter ermöglichten den Kunden das Telefonieren über die Grenzen hinweg. Die Dansk Mobil Telefon und die Tele Danmark Mobil. Sie boten ein ganzes Bündel von Diensten: Telefonie, Anrufumleitung, Mailbox-Zugang und Anrufsperrung. Verbindungen nach Schweden? Auch kein Problem. Die Televerket Radio glänzte mit genau den gleichen Diensten wie das Nachbarland Dänemark. Allerdings war eine Anrufumleitung noch nicht möglich. Weiter ging es mit Finnland. Die Finnland Radiolinjia sprengte Grenzen mit den Möglichkeiten der Telefonie, Anrufumleitung, Mailbox-Zugang und Anrufsperrung.
Zur britischen Insel gab es Anfang 1993 Netz übergreifende Kommunikation, genauso wie nach Frankreich, Italien, Norwegen und Belgien. Im zweiten Quartal des gleichen Jahres stießen Spanien, Portugal, Luxemburg, Österreich und Irland hinzu. Die Niederlande fand sich Ende 1993 im mobilen Bund ein.
Allerdings war das grenzenlose Gespräch damals etwas kostspieliger als heute. So kostete die Verbindung von Dänemark nach Deutschland 2,09 D-Mark. Und heute? Der Minutenpreis beträgt im EU-Ausland knapp 35 Cent (ab 01. Juli 2012). Ankommende Telefonate kosten dann übrigens knapp 10 Cent. Insgesamt können Vodafone-Kunden auf ihren Auslandsreisen inzwischen in 184 Ländern mit ihrem Handy telefonieren. Selbst auf Reisen durch exotische Länder wie Äquatorial Guinea, Abchasien, Bhutan oder Neukaledonien sind Kunden von Vodafone Deutschland auf ihrem Handy erreichbar.
ist mit 11.000 Mitarbeitern und 9,6 Milliarden Euro Umsatz einer der größten und modernsten Telekommunikationsanbieter in Europa. Als innovativer und integrierter Technologie- und Dienstleistungskonzern mit Hauptsitz in Düsseldorf steht Vodafone Deutschland für Kommunikation aus einer Hand: Mobilfunk und Festnetz sowie Internet und Breitband-Datendienste für Geschäfts- und Privatkunden. Kontinuierliche Entwicklungen, zahlreiche Patente sowie Investitionen in neue Produkte, Services und das moderne Netz haben Vodafone zum Innovationsführer im deutschen Telekommunikationsmarkt werden lassen. Vodafone stellt sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Die Vodafone Stiftung Deutschland initiiert und fördert als gesellschaftspolitischer Think-Tank zahlreiche Programme auf den Feldern Bildung, Integration und soziale Mobilität. Das Unternehmen gehört zur Vodafone Group. Weitere Informationen unter www.vodafone.de.
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