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Spagat zwischen Integration und Kultur – so erlebt Yara ihren Vodafone-Arbeitsalltag

Auslandssemester in der schrillsten Stadt Deutschlands: Berlin! Yara Rodriguez de Casto verliebte sich 2001 in diese bunte, vielfältige Metropole und hatte den brennenden Wunsch, in Deutschland zu bleiben, dort zu leben und zu arbeiten. Der Wunsch wurde wahr: 2008 zog die Spanierin nach Deutschland – aus Berlin wurde Düsseldorf. „Ich schätze die Pünktlichkeit und Strebsamkeit der Deutschen – und dass ein Privatleben neben der Arbeit normal ist. In Spanien geht niemand vor dem Chef nach Hause“, erklärt Yara.

Yara Rodriguez de Castro schafft Integration und spanische Kulturpflege zu vereinen. © Vodafone

Vorgesetzte bleiben meist bis zu den späten Abendstunden im Büro – so läuten viele Mitarbeiter ihren Feierabend nicht vor 21:00 Uhr ein. „Nach meiner 12-Stunden-Schicht wollte ich mich noch mit Freunden treffen, Sport machen oder Zeit mit der Familie verbringen. Der Tag war aber so gut wie rum! In der Woche hatte ich gar keine Zeit für Freizeit. In Deutschland – und vor allem bei Vodafone – ist das anders. Es ist egal, ob du vor deinen Kollegen gehst. Wozu Däumchen drehen, wenn die Arbeit erledigt ist und du zufrieden bist? Hier gilt: Genieße den wohlverdienten Feierabend!“

2008 startete Yara bei Vodafone Deutschland als Marketing-Managerin. Heute arbeitet sie im Bereich Sales. Der Job macht ihr Spaß und sie tauscht sich gern mit ihren Kollegen aus. Und nach der Arbeit? Ab ins Privatleben! Gemeinsam mit ihrem spanischen Mann stehen dann ihre zwei Kinder im Mittelpunkt, die sie zweisprachig erziehen. Das Paar legt großen Wert darauf, innerhalb der Familie spanisch, außerhalb der eigenen vier Wände deutsch zu sprechen. „Wir wollen uns integrieren, aber auch unsere spanischen Wurzeln pflegen.“ Ein Spagat, den es zu bewältigen gilt.

Manchmal spürt sie, dass sie anders groß geworden ist. In Spanien kehren Mütter nach 16 Wochen Mutterschaftsurlaub zurück an den Arbeitsplatz. Besondere Teilzeit-Regelungen für Mütter gibt es nicht. So blieb auch Yara nach der Geburt ihres Kindes nicht lange zu Hause, auch wenn sie in Deutschland die Möglichkeit hätte. Sie fing ein Jahr später wieder an, ihrer Vollzeit-Stelle bei Vodafone nachzugehen. „Ich bin früher an den Arbeitsplatz zurückgekehrt, als andere Mütter. Teilzeit arbeiten wollte ich nicht. Alles sollte so sein, wie vor der Geburt meines Kindes. Vodafone hat meine Entscheidung respektiert und mich darin bestärkt, frühzeitig an den Arbeitsplatz zurückzukehren“, sagt Yara.

Eine Entscheidung, die Vodafone unterstützt. Alleine am Vodafone Campus in Düsseldorf arbeiten rund 5.000 Mitarbeiter aus mehr als 70 Nationen. Jede Nation ist geprägt von verschiedenen Kulturen, Mentalitäten und Denkweisen, die in die Arbeit einfließen. Davon profitiert Vodafone: Je unterschiedlicher ein Team, desto innovativer und erfolgreicher sind seine Ideen. Interkulturalität ist ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur, indem ‚Integration‘ großgeschrieben wird. Und sie ist ein fester Bestandteil der Diversity-Strategie, zu der auch die Säulen Alter, Geschlecht, sexuelle Identität und Menschen mit Behinderung gehören.

Doch wie fördert Vodafone die Integration? Fangen neue Kollegen aus anderen Ländern bei dem Telekommunikationsunternehmen an, werden sie durch spezielle Angebote, wie beispielsweise Sprachkurse, unterstützt. Vodafone bietet zudem internationale Netzwerk-Veranstaltungen und Lunches für jeden Mitarbeiter an, der sich mit Kollegen anderer Nationen austauschen möchte. Wie inspirierend, wenn ein Muslim aus Marokko mit einer schwedischen Christin essen geht – da gibt es viele Unterschiede, aber auch viele Gemeinsamkeiten zu entdecken. Durch die Arbeit bei Vodafone fiel es Yara Rodriguez de Castro viel leichter, sich zu integrieren: „’Integration‘ hat oft einen negativen Unterton. Nicht bei Vodafone. Ich habe viel von meinen deutschen Kollegen gelernt. Aber sie haben sich auch Einiges von mir abgeguckt“, sagt sie mit einem Schmunzeln. Das zeigt: Integration ist keine Einbahnstraße, sondern geht immer in beide Richtungen.

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