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Auf der Schattenseite: häusliche Gewalt – auch oder gerade in Corona-Zeiten

Kontakt-Beschränkung, Ausgangssperre – das Leben hat sich in den letzten Wochen verändert, seit die Corona-Pandemie ausgebrochen ist. Das bedeutet für alle Menschen einschneidende Veränderungen, mit denen nicht jeder gleich gut umgehen kann. Für Köche, Kellnerinnen, Erzieher und viele mehr fällt der Job von heute auf morgen weg und oft machen sich finanzielle Ängste breit. Ärzte, Pfleger oder Supermarkt-Mitarbeiter – um nur einige zu nennen – wiederum können das gestiegene Arbeitspensum kaum bewältigen. Und die bedrückenden, beängstigenden Gefühle? Sie machen nicht Halt vor der Wohnungstür, sondern wandern mit ins Privatleben. Auch für Menschen, die im Home Office arbeiten und dort den Alltag meistern, mit oder ohne Kinder, mit Partner oder Großfamilie – die Situation ist anders, ganz anders, extrem anders. Um potentielle Gefahren zu erkennen oder diesen frühzeitig entgegen zu wirken, bietet Vodafone Hilfe.

„Die räumliche Enge, die psychische Belastung, eventuelle finanzielle Sorgen, führen aktuell zu einer erhöhten Gefahr bezüglich häuslicher Gewalt, Gewalt gegen Kinder, depressive Verstimmungen bis hin zu Suizid-Gefahr, Ängsten oder Suchtgefahr“, sagt Erdmute Thalmann, Managerin Diversity & Worklife Services bei Vodafone Deutschland. Bereits 2019 hat die Vodafone Group eine Richtlinie zum Umgang mit häuslicher Gewalt veröffentlicht, um Mitarbeiter zu schützen. „Wir haben damals den Grundsatz ‚Umgang mit Gewalt‘ für Vodafone Deutschland daraus erarbeitet und das Thema häusliche Gewalt um jegliche Form der Gewalt erweitert“, sagt Thalmann.

Wo gibt es Hilfe?

  • Das Vodafone Medical Center steht mit Rat und Tat jedem Mitarbeitenden persönlich und telefonisch (während der Corona-Zeit ausschließlich telefonisch) zur Seite.
  • Die awo lifebalance, ein Partner von Vodafone, gibt Betroffenen eine anonyme Beratung und Coaching in besonderen Lebenslagen (die Kosten trägt Vodafone):
    • Überforderung und Sorgen
    • Mobbing und Burnout
    • Verschuldung
    • Sucht-Problematiken
    • Probleme in der Partnerschaft und Familie
    • Zeuge oder Opfer eines Unfalls, Überfalls oder Anschlags.

Weitere Informationen zum Engagement von Vodafone gibt es hier.